Erste gehversuche im Studio

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Hallo,
also Bild #3 gefällt mir sehr gut, bei Bild #2 ist mir irgendwie zu viel
Fussboden mit drauf und zu Bild #1 fällt mir grad nichts ein .

mfg Stefan
 
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Hallo Lennard!

Bild drei gefällt mir, vielleicht den Kopf etwas mehr rum.

Bild zwei wäre vielleicht interessanter, wenn Du den Schatten härter hättest und das Mädel eher links platziert hättest. Schattenspiele!

Bild eins hat definitiv zu viel rot. Leider ist es auch etwas unscharf. Die Lichtquelle rechts hätte ich etwas höher angesetzt... So sieht es eher nach einer Bestrahlung beim HNO-Arzt aus, wenn man Mittelohrentzündung hat. Warte mal - die verwenden rotes Licht!

Letzte zwei Sätze nicht ganz ernst gemeint! :hallo:
 
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den rotstich habe ich auch bemerkt... fand ihn bisjetzt nicht so störend darum hab ich ihn gelassen... was aber viel interessanter ist: woher kommt er?
WB stand auf exact 5400° und das stimmt auch mit dem überein was multiblitz für die anlage angibt...

ich hätte da lieber nicht hingehen sollen, jetzt wird mein lieblingshobby noch teurer *g*
 
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Bei #1 haben wohl die Haare so ein wenig als Rot-Filter/Reflektor gewirkt, das Bild gefällt mir trotzdem recht gut. Leider liegt die Schärfe eher auf den Unterarmen als auf den Augen. Sonst wäre es klasse.

#2 gefällt mir überhapt nicht. Finde die Pose des Modells furchtbar und auch der Parkettfußboden ist kein Bringer. Wenn ich bös wäre, würde ich sagen: "Tonne"

#3 ist absolut klasse :up:
 
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ApoC schrieb:
was aber viel interessanter ist: woher kommt er?

Farbstiche können auch mit Reflexion des Lichts zu tun haben. Ich kann Dir Bilder vor einer roten Betonwand zeigen, das Motiv ist nett rosa. Sowas ist immer möglich.
 
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hi !

die bilder gefallen mir auch , besonders das 3te ...
ich habe auch multiblitz anlage in mein studio und meine ersten aufnamen waren auch mit solchem ergebniss.

also ich mache immer in raw + jpeg die bilder , habe mir letzten 5 angeschaut gerade und WB lag bei mir nie so hoch ... es liegt max. bei 4800K und was mich wundert es ist nicht immer gleich. wenn die jpeg datei zur sehr abweicht korrigiere ich das in raw datei.

habe auch ein program PRE bei meiner D200 wo ich gute erfahrung mit mache.

was ich bei dir gut finde das du den schatten in griff bekommen hast. große softbox ?

am besten raw fotografieren und später kannst du bei der farbtemperatur ablesen bzw. einstellen wo es optimal liegt.

vielleicht hillft es dir für anfang bis man das richtige gefühl bekommt ...

ich habe meine 4 blitze immer noch nicht ganz in griff und arbeite mit den schon einige monate
 
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hatte auch raw von daher nicht so problematisch denke aber mitlerweile, dass es auch an der evtl. etwas daneben legenen belichtung lag
wiegesagt fand ihn bisjetzt noch nicht so störend aber hab ja noch die nefs...

mit den schatten: war etwas frickelig das model so ins licht zu drehen, dass es passte

170cm octobox hätte ja auch alles erschlagen
 
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Hi,

#1: Gefällt mir am besten. Einigermaßen entspannte Pose, selbstbewusst, ein Licht mit Mut zum Schatten. Das Gegenlicht von rechts ist mir fast zu stark, der entstehende Glanz im Haar konkurriert mit dem Gesicht.

#2: Pose ist etwas angespannt. Das Licht okay, bis auf den auffälligen bogenförmigen Effekt auf der Wange. Bisschen zuviel von rechts?

#3: Eine sehr schöne Parodie auf die Kindergartenfotografie der 60er Jahre.
Ab in die Tonne.
50€ in die Macho-Kasse wegen alberner "Ich bin ein nettes kleines Hasi"-Pose.
30€ in die Kack-Licht-Kasse wegen gruseligem erbarmungslosem Ausleuchten.
20€ in die Styling-Kasse wegen albernem "Ich bin ja so putzig"-Styling.


Mir dreht sich ja der Magen um, wenn ich die Statements alter Portraitfotografen lese, in denen sie behaupten, sie könnten mit ihren Bildern die Seele der Portraitierten offenlegen. Die haben weder eine Ahnung von den Dimensionen der menschlichen Seele noch eine Idee von der Begrenzheit fotografischer Möglichkeiten. Die sollten mal hübsch den Ball flach halten.

Man kann und sollte aber durchaus versuchen, der Persönlichkeit der fotografierten Person gerecht zu werden. Das heisst für mich: der Mensch darf eine innere Stärke und Ruhe ausstrahlen. Wer möchte einen Menschen sehen, der keine innere Stärke ausstrahlt?

Diese verkrampft koketten Posen (#2) sind so eine Sache. Der selbstbewusste Blick wird konterkariert durch die angespannte Beinhaltung und den Blick nach oben. Die Kamera blickt auf den Menschen herab.

Es ist nicht verkehrt, mit dem Fotografierten auf Augenhöhe zu gehen.

Grüße
Christian
 
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Haha,

Christian, Du hast es mal wieder auf den Punkt gebracht.... Macho-Kasse, Hasi-Posing, Kack-Licht-Kasse & putzig-Styling GÖTTLICH!

Mal im Ernst @ApoC:

Wer macht solche Workshops? Wie kann man das mitmachen. Und wie kann einen das noch bestärken, in Multiblitz zu investieren?

Ich finde, ohne Dir zu nahe treten zu wollen, alle Bilder schlecht, in jeder Hinsicht. Studio allein ist keine Tugend. Das Gefühl hat man aber manchmal, ja auch besonders oft bei den alten Portraithasen, die Christian beschreibt.

Man braucht weder ein Studio, noche eine Blitzanlage, noch einen Workshop um gute Portraits zu machen. Irgendwie stelle ich mir vor, ich wäre so ein Fotograf, der sein Geld mit solchen Hasi-Posen Kram verdient. Irgendwie wäre ich wohl der gelangweilteste Mensch. Man sieht, dass es keinen Spaß gemacht hatte, das es beim Workshop nicht ums kreative Entdecken ging, sondern um was weiß ich... ich sehe keinen Drive in den Bildern.

Licht muss modellieren, muss eine Person in einem anderen Licht zeigen und dadurch neue Sichtweisen auf die Person eröffnen. Die altbackene Studiofotografie macht Menschen nur irgendwie hell. Es geht aber nicht um das "irgendwie", sondern um das "wie genau". Dazu braucht man Spaß, Mut und ein selbstkritisches Auge.

Weil Du so ein Bildchen mit Fellkapuze eingestellt hast, erlaube ich mir, hier eine kleine visuelle Arregung zu geben. Mützen, Hüte & Kaputzen auf Köpfen SCHREIEN nach Schattenspielen, die bei Bedarf auf das Gesicht des Menschen einen tiefschwarzen Schatten werfen können, oder aber auch messerscharfe Schattenverläufe entlang bestimmter Gesichtskonturen projezieren können. Wie Christian schon sagte, Mut zum Schatten!

Daher hier ein kleines Bildchen mit Schattenkapuze und Gesichtsmodellierung mit Licht:



Da war kein Multiblitz im Einsatz, kein Studiohintergrund und kein Fotografenmeister mit dabei, der schnell fertig werden wollte. Ein bissel SB-800 & Durchlichtschirm-Action, Farbfolien und ne siffige Brücke mitten in Köln. Da muss ich dann auch nichts mehr mit EBV retten oder so, dann kommen die Bilder so aus der Kamera, selbst aus ner schweine Kompakten.

Viele Grüße
Christoph

P.S. Bitte nicht persönlich nehmen Lennart, nehms als Anregung und lass die ollen Studiohengste, Studiohengste sein. Hab von Dir doch schon ein paar gute Outdoor Sachen gesehen, mach doch einfach da weiter :up:
 
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ApoC schrieb:
Hallo, nach ersten Gehversuchen im Studio beim gestrigen Workshop möchte ich euch gerne hier drei Bilder präsentieren. Was würdet ihr anders machen, was ist gut?

hmpf... soll ich wirklich, oder ist das eher ein fall für einen geschlossenen diskussionsraum...
nicht böse sein, aber ich muss mich da zu 100% CMYK anschliessen... alle drei bilder würden bei mir in der rundablage landen.
der "warme farbton" ist einfach nur ein rotstich
das model ist für einen workshop eher ungeeignet... bei einem workshop braucht man ein mädel, das weiss was es tut, die posen blind beherrscht, der man nur noch kurze knappe anweisungen geben muss, wenn sie sich etwas in eine bestimmte richtung drehen soll... das hier ist ein hübsches mädel, aber ich habe so das gefühl, dass sie das noch nciht wirklich oft gemacht hat... alles sehr verkrampft und nicht natürlich...
die freistellung gegen schwarz beim ersten bild ist ziemlich misslungen, der boden bei bild zwei ein echtes no-go und die pose auch nicht der bringer
bild 3 geht noch am ehesten, wäre aber als aussenaufnahme mit natürlichem licht um ein vielfaches besser...
sorry, aber bei workshopbildern würde ich mehr erwarten... respekt vor den verkäuferischen talenten des veranstalters...
 
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Ausserdem sollte ein Modell bei einem Workshop zumindest dezent geschminkt sein und "was gescheites" angezogen haben, von der Seite muss ich auch den Veranstalter schelten (um es dezent auszudrücken). Von den Bildern kommt bei mir das erste am besten (weil am natürlichsten) rüber.

Zum Thema Licht/Farbtemperatur: in Abwandlung bekannter Weisheiten würde ich hier sagen, glaube nur, was Du selber gemessen hast....
 
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Jungs, nun haut nicht so feste drauf. Bei so einem Studioworkshop geht es doch auch erstmal darum, die Blitztechnik kennenzulernen und damit sicher umzugehen. Danach kann man sich dann mal über kreative Lichtführung Gedanken machen, wenn die Grundlagen sitzen. Nicht ohne Grund heisst der Titel "Erste Gehversuche im Studio".

Das dritte Bild gewinnt keinen Preis für das originellste Studiofotos des Jahres, aber nach Entfernen des Gelbstichs ist das doch schon hübsch. Auf den Grundlagen kann man nun weiter aufbauen.
 
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nach ersten Gehversuchen im Studio beim gestrigen Workshop...

Für die ersten Aufnahmen und Kennenlernen der Studiotechnik finde ich es gar nicht mal so schlecht, die nächsten werden dann besser.

Jeder fängt mal an.
 
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harte worte von euch jungs aber okay ich möchte hier schließlich kein schöngerede daher nehme ich euch das auch nicht übel... sondern nehme mir das ganze zu herzen und versuche etwas daraus zu lernen

wiegesagt war das erste mal, dass ich ein so etwas gemacht habe und bin daher mal zu einem ws gegangen... freue mich aber dafür umso mehr, dass die outdoor sachen wohl so langsam etwas werden... ich ziehe grundsätzlich auch outdoor portraits vor... allerdings wollte ich auch gerne mal studio luft schnupper, schließlich bin ich da wetterunabhängig (gut man kann auch im regen fotografieren und interssante portraits machen und das würde ich auch gerne aber ich glaube das nimmt mit meine D50 sehr übel) und da ich aufgrund meine studiums sowieso nur am we richtig zeit habe zum fotografieren. wenn man dann noch dazukommen lässt, dass meine opfer gerne lange schlafen so bleibt dann am ende nicht mehr viel zeit... und studio ginge auch im dunkeln... aber naja war jetzt hier nicht das thema...
 
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Was mich ja interessieren würde, ist: wer hat den Workshop veranstaltet, was hat das gekostet und wie wurden die Teilnehmer unterstützt?

Es kann ja nicht der Sinn eines Workshops sein, dass man danach noch im Forum die Bilder rumzeigen muss, um was draus zu lernen....
Und: ich hätte sicher auch keine besseren Bilder zusammengebracht....

Ach ja, eins noch: das zweite Bild ist wohl mit einer hier ungünstig kurzen Brennweite aufgenommen?
 
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