Habe soeben testweise mal ein Foto mit einem extra hohen Dynamikumfang gemacht, das im iPhone erzeugte JPEG konnte da gar nichts gutes bei herausholen, das DNG in CamaraRAW in Photoshop bearbeitet ließ mich dieses Bild aber noch "retten".
Jedenfalls dürfte die Fähigkeit, die Rohdaten geschossener Fotos ausgeben zu können, wohl kaum das digitale Zoomen vor dem Auslösen verhindern dürfen, oder? Hat ja prinzipiell nichts direkt miteinander zu tun.
Erwartest Du Dir davon so viel?
Das iPhone scheint eben in dem P3-Farbraum zu arbeiten, der ähnlich AdobeRGB größer ist als der sRGB.
Dass aber eine größere Farbtiefe als 8 Bit verwendet wird, ist nirgends zu lesen.
kann sein, dass ich mich jetzt furchtbar täusche, aber eigentlich hat der digitale zoom sehr wohl etwas mit den Rohdaten zu tun. Digitaler Zoom ist ja quasi nur eine interne Ausschnittsvergrösserung, sonst wäre es ja ein optischer Zoom.
Und somit sind die Rohdaten immer das, was auf dem Sensor ankommt und da ist es dem Sensor vollkommen schnuppe, wie sehr du digital zoomst...
Dies ist als JPEG kaum mehr zu händeln, als DNG kann man da aber noch sehr viele Details retten.
Glaube ich nicht. Mir fehlt da zwar ein wenig das technische Grundwissen für, aber rein logisch betrachtet mache ich einen Abzug dessen, was sich mir auf dem Display präsentiert wenn ich den Auslöser anklicke, egal ob ich vorher den Ausschnitt herangezoomt habe oder nicht.
Aber doch nur, wenn im RAW Bild mehr Farbtiefe pro Kanal steckt. Also z. 10 Bit, 12 oder gar 14 wie bei manchen Nikon Bodies.
Beim iPhone kann ich darüber keinen Beleg finden.
Was man dokumentiert findet ist der größere Farbraum, OK. Der liefert ggf. noch mehr Information an den Rändern des Spektrums, aber dann mit dem Risiko von Tonwertabrissen.
Nein... wenn dem so wäre, hätte das Apfeldingens ja einen optischen Zoom (was, wenn ich das richtig gelesen habe, das neue aifon hat)
Digitaler Zoom ist interne Ausschnittsvergrößerung mit Interpolation auf die Ausgabebildgröße... oder auf Deutsch: Es ist eigentlich immer besser NICHT heran zu zoomen und den Ausschnitt erst nachträglich festzulegen.
Ich hoffe, ich habe das nun verständlich genug ausgedrückt.
Reden wir jetzt aneinander vorbei? Ob das Zoomen nun sinnvoll ist oder nicht, als DNG erhalte ich das am Ende, ob App-intern interpoliert oder nicht, was ich beim Auslösen so gewollt auf dem Display zu sehen bekomme beim Auslösevorgang. Und nur darum gehts. Ich bekomme also nicht ein DNG von dem Gesamtszenario vor der Linse ohne diesen von mir gewollten Zoom. Und eben ersteres soll laut Mitarbeitern von ProCamera technisch bei ihrer App nicht möglich sein. Nochmals, warum geht das dann bei Lightroom Mobile und funktionierte auch bei meinem OPO vorher bei div. Fotografie-Apps in Android?
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