Das legendäre Magazin Playboy, dessen oft sehr lesenswerte Reportagen
bekanntermaßen von Bilderstrecken nur mäßig bis unbekleideter Damen
unterbrochen wurden, wird ab März konsequent auf Nackerte verzichten,
berichtet die FAZ.
Ich habe noch erlebt, wie würdige Herren – wahre Meister ihres Fachs –
mit feinstem Pinsel die dort gezeigten Bilder sorgsamst retuschierten.
Außerdem verdanke ich dem Playboy zu einem Bericht über Jazzfestivals
die nun wahrlich feine Überschrift "Tuten und Blasen" … :winkgrin:
Das legendäre Magazin Playboy, dessen oft sehr lesenswerte Reportagen
bekanntermaßen von Bilderstrecken nur mäßig bis unbekleideter Damen
unterbrochen wurden, wird ab März konsequent auf Nackerte verzichten,
im Artikel ist zwar nur vom Verzicht auf komplett nackte Models die Rede, aber bemerkenswert ist diese Entwicklung schon.
Es scheint fast so, als hätten die Playboy Macher zu oft die Aussage (Ausrede?) der Leserschaft gehört, sie würden das Magazin nur wegen der redaktionellen Artikel kaufen.
Aber es passt wohl auch in unsere aktuelle Welt zwischen amerikanischer Prüderie und Scharia Gesetzgebung, wobei die US Ausgabe interessanterweise ohne besagte Pinselretusche an Gottes Werk auskam.
bemerkenswert ist diese Entwicklung schon.
Es scheint fast so, als hätten die Playboy Macher zu oft die Aussage (Ausrede?) der Leserschaft gehört, sie würden das Magazin nur wegen der redaktionellen Artikel kaufen.
Aber es passt wohl auch in unsere aktuelle Welt zwischen amerikanischer Prüderie und Scharia Gesetzgebung
Im Zeitalter von kostenloser Internet-Pornographie und Amateursex-Seiten verkauft sich Nacktheit nicht mehr. Diese Entwicklung begann 1995, hat bis 2005 zu einem Boom von Internet-Pornoseiten geführt, wonach jedoch auch diese alle langsam absterben.
Die einschlägigen Zeitschriften trifft es da natürlich besonders, die bekanntesten zuletzt.
Playboy ist ein Markenname. Nur logisch, dass man nun versucht, zu retten, was zu retten ist. Sprich, man versucht, zu einem "seriösen" Männermagazin zu werden, das wegen seiner Artikel lesenswert ist. Mangels entsprechender Redaktion werden sie jedoch wahrscheinlich scheitern.
Der einzige Fotograf, den ich verfolge (schon wegen seiner 80MP Samplebilder) und der mit ansprechender Erotikfotografie noch gut über die Runden zu kommen scheint (inkl. Millionenumsätze), ist Petter Hegre. Aber auch Petter bewegt sich langsam aber sicher aus seiner Nische seiner Fine Art Erotik heraus. Und der deutsche Playboy hatte nie die Qualität z.B. dieser Arbeiten.
Diese Meldung verstaubte offenbar genau sechs Monate und 12 Tage lang in einer Redaktionsschublade, bevor sie wiedergefunden und gedruckt wurde...
Grüße, Christian
Schade - aber ich gestehe, dass ich seit n Jahren auch keinen Playboy mehr gekauft habe. Das ist eigentlich dumm von mir, denn die Interviews waren stets sehr gut, und ich las sie, auch wenn mir die Person erstmal vollkommen unbekannt war.
In wirklichkeit komme ich noch nicht mal dazu, jede Woche den Economist zu lesen, wann soll ich dann in den Playboy schauen? Die "Lifestyle" Themen lassen mich vollkommen kalt, die gelegentliche Promotion irgendwelcher Luxus-Geschichten ist eher albern, und hübsche Nackte sind genau einen Klick entfernt. Mich interessieren weder exklusive Sportwagen, noch die neuen Herbstdüfte oder das beste Kobe-Steak in Frankfurt oder New York, und die von [MENTION=86809]falconeye[/MENTION] angesprochenen Bilder von der Website Hegre-Art (oder Ihresgleichen) verfehlen inzwischen auch meist ihre Wirkung. Ich habe mich an normiert-rasierten "Studentinnen" mehr als satt gesehen.
Der Playboy wird also zu GQ ... und die lese ich auch nicht.
Ein Jazzfotograph aus Essen,
der hatte 'ne Meldung vergessen.
Kaum daß ein halbes Jahr um,
gab er sie doch noch herum,
die andern war drauf ganz versessen.
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Man kauft ihn wegen Frauen, ganz nackt
doch bleib'n die bald eingepackt.
Dann braucht man's nicht nehmen,
wenn die sich nun alle schämen,
oder man nimmt's als Papier, wenn man k...
Wen könnte der Playboy heute noch mit seiner "unspektakulären" Nacktheit anlocken, im Netz gibt's entsprechendes für jeden Geschmack, sehr viel schneller und vielfältiger....
Aber ein Playboy ohne Nacktheit ist noch unattraktiver, es sind doch schon alle Magazin-Nischen belegt und zudem bietet auch hier das Netz täglich mehr neue, interessante Artikel, als man zeitlich gelesen bekommt.
Meinen letzten Playboy, Lui, oder Penthouse habe ich so vor 15 Jahren gekauft....