Ich frage mich immer, wie man so einen exakten Schnitt hinbekommt. Es geht durch die unterschiedlichsten Materialien, Metall Kunststoff, Glas usw. und dann auch noch teilweise hauchdünn. Wie mach die das nur?
Gern eine Aufgabe für die Ausbildungsabteilung. Die schneiden die entspr. Teile einzeln mit den dafür geeigneten Werkzeugen und puzzeln sie dann zusammen.
Vielleicht geht das mit einer Bandsäge schön kleine Zahnaufteilung, hohe Schnittgeschwindigkeit und ganz sanfter Vorschub.... habe selber einige Schnittmodelle (Digitalkameras gehörten nicht dazu ) erstellt, aber eine derart diffiziles Bauteil....hmmm bin Radlos.. Würde aber die ersten zwei mit der Bandsäge ausprobieren :winkgrin:
ich habe mal auf einer messe eine so gefertigte, ca. 2 cm große silhouette eines fahrrades gesehen, bei der noch die stollen der reifen angedeutet waren.
Ich frage mich immer, wie man so einen exakten Schnitt hinbekommt. Es geht durch die unterschiedlichsten Materialien, Metall Kunststoff, Glas usw. und dann auch noch teilweise hauchdünn. Wie mach die das nur?
Ich hab mal einen Typ kennengelernt dessen Firma macht genau das: Schnitte durch fertige Geräte. Das ist auf Grund der unterschiedlichen eingesetzten Materialien eine hochspezialisierte Aufgabe und seine Kunden werden ihm meist von Messeplanern vermittelt.
Die Schnitte werden mit Sägen gemacht, mit Laser und mit Wasserstrahlen je nach Material, die Planung und das Wissen um die genaue Konstruktion ist entscheidend, damit man die computergesteuerten Schneidwerkzeuge entsprechend programmieren kann. Teilweise werden Hohlräume für den Schnitt verfüllt und so fort.
Die Karte von dem Typ habe ich noch irgendwo, man sollte die Firma aber auch über Suchmaschinen finden können.
Nein, mit Sicherheit nicht. Beim Wasserstrahlschneiden nimmt die Schnittqualität mit zunehmender Schnitttiefe deutlich ab, d.h. im unteren Bereich der Kamera müssten deutliche Riefen des Strahlnachlaufs zu erkennen sein. Außerdem ist das Schneiden von Verbundmaterialien (ich betrachte die D3 mal als solches) problematisch, weil nach dem Durchtrennen der obersten Materialschicht (hier z.B. Prisma) der Wasserstrahl sehr stark divergiert, so daß die Strahlrestenergie kaum noch ausreicht um tieferliegende Schichten zuverlässig zu trennen.
Es lohnt sich übrigens auch die Vor- und Zurück-Pfeile zu betätigen, die nackigen Metallgehäuse der D3 und der D300 sind auch nicht übel. Vermitteln irgendwie ein beruhigenes Gefühl.... :winkgrin:
So wie ich das Schnittmodell verstehe, ist alles silberne Metall und alles schwarze Kunststoff oder Gummi. Da wurde weder bei der D3 noch an dem 14-24 an Metall gespart.
Ich frage mich immer, wie man so einen exakten Schnitt hinbekommt. Es geht durch die unterschiedlichsten Materialien, Metall Kunststoff, Glas usw. und dann auch noch teilweise hauchdünn. Wie mach die das nur?
Ich hatte auf der letzten PK den Eindruck dass das ne eigene "Kunstform" ist - da stand bei jedem Schnittbody der Name des "Künstlers" oder "Präparators".
Also nix Bandsäge ;-)
Da wird wohl jedes Einzelzeil geschnitten und dann fein säuberlich montiert.
Ich wußte schon mal, wie der heißt, fällt mir jetzt nicht mehr ein. Es gibt da einen Typen, der das für Nikon schon seit Jahrzehnten macht, die Schnittmodelle. 'zifix, wo war denn jetzt das Bookmark...