Ein paar Tipps für Fotoreisen

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KrischanDO

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Moin,

nachdem ich gestern von einem 6-Tage-Trip aus den USA (Düsseldorf - Frankfurt - Dallas - Washington DC - Frankfurt - Düsseldorf) zurückgekommen bin, hier ein paar Tipps für's Reisen und Knipsen:

Vor dem Start:

Wer mit mehreren Gehäusen unterwegs ist: Ändert die Dateinamen-Vergabe in den Bodies so, dass die Dateinamen unterschiedlich sind, also: 1SC_..... und 1SC_.... oder ähnlich. Dann gibt es keine Konflikte, wenn man die Dateien in einem Order zusammenführen will. Am besten, man ändert den Standard "DCS" in die eigenen Initialen o.ä., dann gibt es auch keine Konflikte mit Dateien von Kollegen.

Stellt die Systemuhren der Bodies sekundengenau gleich. Wenn man dann später in PhotoMechanic (sehr gutes Programm! :up: ) o.ä. die Bilder nach Capture Time sortiert, kriegt man die korrekte Reihenfolge und kann dann alles sinnvoll umbenennen.

Macht Euch Kopien der Kaufbelege Eurer Ausrüstung und nehmt die mit. Einmal in der Phototasche, die ihr im Handgepäck habt, zum zweiten im Check-in-Gepäck.
Das vermeidet Diskussionen bei der Rückreise, wo man die D? oder das Nikkor ??? gekauft hat etc. Der Zoll kann bei Verdacht eine Ausrüstung beschlagnahmen, bis man den korrekten Kauf in Deutschland oder die frühere korrekte Einfuhr nach Deutschland belegt hat. Für Profis verheerend.
(Ich bin mit dem Rucksack durchgewunken worden, mein Kollege durfte auspacken)

Nehmt eine Tasche, die den Bordgepäck-Maßen entspricht und zur Not auch unter den Vordersitz passt. Ich habe den ThinkTank Airport Ultralight, der passt auch bei den Fensterplätzen.
Den Kleinkram (Netzteile, Ladegeräte, Ministative, Werkzeug) ins Check-in-Gepäck packen.

Wenn das Bordgepäck zu schwer ist (vorher wiegen!), kann man sich z.B. die D200 mit MB200 und 17-55 umhängen, dann sind schon rund 2 kg raus.
Wenn man sich selbst strikt an die Vorschriften hält, wundert man sich zwar ziemlich über die Koffermonster, die manche Leute als Carry-on-Gepäck mitnehmen, aber man ist auf der sicheren Seite und muss nicht zusehen, wie die Tasche mit den Kameras in hohem Bogen vom Band auf den Lastkarren und wieder auf's Förderband geworfen wird.

Tragt eine Hose, die auch ohne Gürtel hält, das vermeidet würdelose Situationen am Security-Gate, und Schuhe, die schnell aus- und anzuziehen sind, das freut die hinter Euch wartenden.

Wundert euch nicht, wenn Eure Tasche mal einfach durchgewunken wird und mal gründlich gefilzt wird. Das hängt von der Erfahrung des Menschen am Röntgen-Gerät ab. Mein Kollege hatte 2 Canons mit drei Optiken + Kleinkram in einem Airport Ultralight in einem Pelicase 1510, ich meine 2 D200 + 4 Optiken + Kleinkram ohne Pelicase im Airport Ultralight.
Mal wurde er zum "Bag Check" gebeten, mal ich, mal wir beide.

Legt einfach alle Metall-Teile (inkl. Armband-Uhr) in die Schalen, auch wenn darauf andere Security-Leute nicht bestehen. Diskutieren ist nicht zielführend.

Seid einfach freundlich zu den TSA-Leuten. Die machen das zu unserer Sicherheit und nicht aus Bosheit. Das kostet etwas Mühe, wenn man die dritte Runde dreht (wir waren voll in die Ausfälle der American Airlines Flüge geraten und mehrmals rein und rausgegangen).
Dann kann man mit denen nett über ihre deutschen Vorfahren oder das Fotografieren von Gebäuden schnacken.

Ich habe nicht viel von den USA gesehen, aber das bisschen war absolut beeindruckend. Die Frage, warum ein Land mit so vielen wirklich freundlichen , interessierten und hilfsbereiten Menschen so lange einen solchen Präsidenten ertragen hat, stellt man besser nur guten amerikanischen Freunden.

Grüße
Christian
 
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Die Frage, warum ein Land mit so vielen wirklich freundlichen , interessierten und hilfsbereiten Menschen so lange einen solchen Präsidenten ertragen hat, stellt man besser nur guten amerikanischen Freunden.

Danke Christian, für die Tipps und danke für den zitierten Beitrag.

Gruss aus dem "alten Europa"
Saffetti
 
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