Hallo in die Runde,
möchte mich hier nicht mit den optischen Leistungen des Otus 28 auseinandersetzen, sondern mal zwei mechanische Aspekte ansprechen, die allerdings unmittelbar mit der optischen Rechnung des Objektivs zu tun haben.
Da wäre zunächst einmal das enorme Gewicht. Gut, wer sich die Werbung genau angeschaut hat, weiß, worauf er sich eingelassen hat. Aber dass der Hersteller nicht einmal eine Stativschelle für diesen Klotz vorsieht oder wenigstens ein Gewinde, ist arrogant. Da bleibt einem nichts anderes übrig als die Linse gut abzustützen mit dem linken Daumen und Zeigefinger.
Blöderweise befindet sich aber genau da, wo Daumen und Zeigefinger nun das Objekiv abstützen, der relativ leichtgängige Entfernungseinstellring. (Die Designer haben Gummi durchgesetzt im Zeitalter von Follow focus, aber das ist schon wieder ein anderes Thema.) Und - man ahnt es bereits - der exakt per LV eingestellte Schärfepunkt sitzt schon im nächsten Augenblick wieder ganz woanders.
Nochmal kurz zurück zur Stativschelle. Offenbar bin ich der einzige, der sie vermisst. Sagt jedenfalls Novoflex, wohin ich mich hilfesuchend gewandt habe. 250 km nordöstlich von Oberkochen, in Bad Kreuznach, weiß man übrigens, wie man schwere Objektive baut. Mit Schelle, aber ohne Gummi (TS 28).
Drum prüfe, wer sich länger bindet, meint
Pixel17
Kommt mir vor wie dreifach mit Goldlitze abgeschirmte Lautsprecherkabel mit Ferritkern und Vollmond-Konfektionierung.
vor allem bei denen mit VR - die haben ja noch mindestens 3 Linsen mehr...
Der Vergleich der Microkontraste ist doch mehr als Eindeutig.
Flachnase
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