Dinge, die die Welt nicht braucht - von Knipsern und Jägern

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Das kann ich nur bestätigen, dass du kein böser Junge bist.
Schiss hätte ich aber gehabt bei so einer Verfolgung.
 
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hi christoph,

absurde geschichte. klar, der jäger war völlig daneben - aber meiner meinung nach hätten sich auch die cops anders verhalten dürfen.
ihr erster auftritt mag ja angesichts der vermeintlichen gefahrenlage noch irgendwie zu rechtfertigen sein - aber ich kann schlichtweg nicht erkennen, was so schwer daran ist, anschließend mal sein bedauern auszudrücken.
mit nur einer leisen spur von empathie sollten sich die polizisten nämlich ausrechnen können, wie deplatziert und irritierend ihr anti-terror-einsatz auf dich gewirkt haben muss.

by the way: hübsches revier. solltest du keineswegs aufgeben.

besten gruß,
daniel
 
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Naja, bei einem Antiterroreinsatz wäre wohl ein SEK aufgetreten. Ohnehin seltsam, das bei Verdacht auf Schusswaffen normale Polizei das Risiko eingeht ...

Denke, alles halb so wild Wir dürfen uns nicht unterkriegen lassen.
 
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Die dürfen sogar, wie vor Jahren in Thüringen geschehen, in einem Hotel einen harmlosen Rentner erschießen, nur weil sie sich in der Tür geirrt haben. Konsequenzen: keine!

Gruß

Thomas
 
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Die dürfen sogar, wie vor Jahren in Thüringen geschehen, in einem Hotel einen harmlosen Rentner erschießen, nur weil sie sich in der Tür geirrt haben. Konsequenzen: keine!

Gruß

Thomas
In Thüringen sind schon oft Menschen ohne Konsequenzen erschossen worden. Wird im Zuge der Ostalgie gern vergessen.

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Krass! Was für ein überaus netter Waidgeselle. Leider gibt es die unter uns Jägern nicht ganz so selten. Gottseidank relativiert sich das mit der Zeit. Die jüngere Jägergeneration ist den anderen Naturfreunden weitestgehend wesentlich aufgeschlossener.

Die Polizei hat sich, aus meiner Sicht, wahrscheinlich im Nachhinein etwas unsensibel aber nicht wirklich falsch verhalten. Die Überprüfung eines "Bewaffneten" ist für die Beamten verständlicherweise sicher ziemlicher Stress.
 
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Üble Geschichte. Ich würde prüfen, ob ich rechtliche Schritte gegen den Jäger einleiten könnte. Wer eine Kamera nicht von einer Langwaffe unterscheiden kann, sollte keinen Waffenschein mehr haben dürfen.
 
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Jetzt erst recht die Strecke möglichst oft abfahren? Dürfte irgendwann jemanden ziemlich nerven.
 
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Ich würde prüfen, ob ich rechtliche Schritte gegen den Jäger einleiten könnte. Wer eine Kamera nicht von einer Langwaffe unterscheiden kann, sollte keinen Waffenschein mehr haben dürfen.

Muss zugeben, die ersten Tage war ich ziemlich angepickt. Aber was hätte ich davon, wenn ich rechtlich gegen den netten Mann vorgehe? Ich würde mich weiter mit dem Mist beschäftigen, mich selbst ärgern, meine Zeit verschwenden, schlechte Laune verbreiten. Das ist es mir nicht wert.
 
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[MENTION=23442]seamaster[/MENTION]

dass sie 6 Monate nichts gegen Dich unternommen haben spricht für Dich

Wenn man sich so anschaut, wer in der letzten Zeit so von den Sicherheitsorganen intensiv überprüft wurde und dann doch mal eben schnell Menschen umbringen konnte weil man nichts unternahm, weiß ich nicht ob dass so vorbehaltlos zutrifft.

Davon abgesehen ist es noch ganz entschieden unangenehmer, wenn einem in weiter Flur ein wütender Jägersmann gegenübertritt und Dir seine (geladene?!?) Büchse (mit Zielfernrohr) vor den Bauch hält und unterstellt dass der frei herumlaufende Hund dort in Sichtweite Deiner ist. Ohne Zeugen (nur er und ich und in einiger Entfernung ein Hund) für den Vorfall war nicht einmal eine Anzeige möglich. Ist jetzt gut 30 Jahre her aber ich hab den Anblick dieser runden kleinen Öffnung immer noch nicht vergessen.

Bei Polizisten hoffe ich immer noch auf eine fundierte und in Abständen aufgefrischte Ausbildung im Umgang mit Waffen und Menschen ....

Guten Morgen allseits ...

Wolfgang
 
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Wie war das noch in solchen Fällen?

Ohne Hast, aber zielstrebig einen Finger
in die runde kleine Öffnung stecken.

Im Ernstfall bekommt es zwar dem Finger
nicht sonderlich gut – aber kein Vergleich
zu den Wirkungen am anderen Ende.



.
 
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Zeit (und erst recht Geld) darauf zu verschwenden, ist die Sache nicht wert, da gebe ich Dir völlig recht. Ich muss zugeben, dass ich keine Ahnung habe, wieviel Aufwand es ist, jemanden wegen übler Nachrede und Falschbeschuldigung anzuzeigen. 'ne halbe Stunde würde ich vielleicht investieren...
 
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Bei vielen Auslandsreisen wusste ich immer, wenn ich wieder in "meinem" Land war.

- Vielleicht bin ich inzwischen übersensibel, oder verhalte mich flapsiger als früher, aber meine Wahrnehmung ist,
dass Bürger anderer Länder mit anderen Mitbürgern dort wesentlich toleranter umgehen.

Bei uns hupt der Nachbar und zeigt dir einen Vogel, wenn der Blinker vergessen wurde,
sagt jemand ungefragt, laut und sichtlich verärgert, wie sich der liebe Nachbar zu verhalten hat - die Besserwisserei wird zum tragenden Mythos unserer Leidkultur.

Nein, kein Schreibfehler !
 
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Eine Wahnsinnsgeschichte, die sicherlich keiner erleben möchte.

Die jüngere Jägergeneration ist den anderen Naturfreunden weitestgehend wesentlich aufgeschlossener.

Ich hoffe, dass schneemann mit seiner Einschätzung weitgehend richtig liegt.

Erstaunlich, welch schöne Aufnahmen, die ich gleich in die Highlights aufnehme auf dieser unerfreulichen Tour entstanden sind, ich hätte nicht die Konzentration dazu gehabt mit so einem Deppen im Schlepptau.
 
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Lies einfach mal eine Gebrauchsanweisung
für ein Gewehr.

Ja, so eine Betriebsanleitung und weitere sind mir wohl bekannt. Allerdings auch die Ergebnisse von Versuchsschießen in technischen Institutionen von Deutschlands "größtem Schützenverein", auch wenn das schon ziemlich lange zurückliegt - und da habe ich zumindest gelernt, dass es bei einem fehlerfreien (ohne Risse oder andere Vorschädigungen, versteht sich von selbst) Lauf zwar leicht zu gravierenden Beschädigungen kommt, wenn Fremdkörper, insbesondere Öl oder Wasser im Lauf sind, aber dass es bis zur Zerstörung von Lauf, Patronenlager und Verschlusstechnik in der Regel etwas mehr bedarf als ein bestenfalls 3-4cm tief in den Lauf gesteckter Finger. Wenn man einen erwachsenen Mettwurstgriffel überhaupt soweit in den 7,62er Lauf hinein bekommt. Immerhin sprechen wir hier nicht von einem Plastikrohr, sondern von Präzisionsbauteilen aus Hochleistungswerkstoffen.

Aber das führt wohl jetzt doch etwas weit vom Thema fort ...

Freundliche Grüße

Wolfgang
 
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Bei vielen Auslandsreisen wusste ich immer, wenn ich wieder in "meinem" Land war.

In der Tat - aber das geht auch genau andersrum. Die Uniformträger in manch' südeuropäischem Land (geschweige denn in anderen Regionen) verkörpern "Staatsmacht" auf eine Weise, die hier schon lange nicht mehr der Normalfall ist, und der Amtsschimmel wiehert gern besonders laut, wo Bürokratie um ihrer selbst willen und völlig unkontrolliert schaltet und verwaltet... Da ist Spott a' la Extra 3 gleichzusetzen mit Hochverrat, von institutionalisierter Kritik mal ganz abgesehen . - Kurz gesagt, ich mag diese Pauschalurteile einfach nicht mehr hören...
 
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