Digitalisieren von S/W Bildern durch Abfotografieren. Wie geht´s am Besten?

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stroman22

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Hallo Nikon-Freunde,

seit ca. 2-Wochen bin ich stolzer Besitzer einer 22 Jahre alten Leica M6 mit einem Summilux 1,4/50.

Ich möchte damit ausschließlich S/W fotografieren und die ersten Versuche sind auch schon ganz ansehnlich.

Gerne würde ich die Bilder auch posten, aber meine bisherigen Versuche, die Fotos (Abzüge in 13x19, glänzend) zu digitalisieren, waren recht schlecht.

Auf dem Scanner habe ich Streifen bekommen, beim Abfotografieren mit D200 und Nikkor 2,8/60 bekomme ich immer wieder Spiegelungen.
Zum Negative scannen fehlt mir das Equipment.

Bin für gute Tipps also dankbar. Am liebsten hätte ich eine einfache Anleitung zum spiegelungsfreien Abfotografieren.

Danke schon mal im Voraus für Eure Hilfe.

Gruß aus HAnnover
Steffen
 
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Ist vielleicht jetzt zu spät, aber matte Abzüge eignen sich hier grundsätzlich besser.
Ich würde auch mal einen Polfilter, falls zur Hand, versuchen, habe aber zugegebenermassen keine Ahnung, ob er die Spiegelung eines Papierabzuges ausgleichen kann.
Na, zumindest habe ich Thread mal nach oben geschubst.
 
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zum einen gibt es seit einiger Zeit Flachbettscanner
und zum anderen gibt es Blendfreie Bilderrahmenglässer,
vielleicht hilft das dann.
 
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Wenn Du an der Qualität einer M6 mit besagtem Summilux auch digitalisiert Freude haben willst, bleibt nur eine Möglichkeit. Kaufe Dir einen Coolscan. Alles andere bringt Dir Ergebnisse wir du sie auch mit einer analogen Kompaktknipse hinbekommen hättest.

LG
Frank
 
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Jetzt bringe ich meine Frage noch einmal nach oben.

Danke für die bisherigen Tipps. Noch war nicht das dabei, was ich suche.

Einen Flachbettscanner habe ich, aber die Ergebnisse sind bescheiden, da auch Spiegelungen durch die glänzende Oberfläche zu sehen sind. Einen Durchlichteinheit für die Negative habe ich nicht. In einen Coolscan möchte ich auch nicht investieren. Die glänzenden Abzüge finde ich brillianter als matte. Trotzdem hätte ich gerne spiegelungsfreie digitale Kopien der Bilder. Ich will diese nicht weiterverarbeiten und tolle Ausdrucke oder so machen, aber ich möchte sie posten können und auch mal per Mail verschicken.

Fazit:
Ich brauche einen Aufbau, mit dem ich mit D200 und ggf. Blitz keine Spiegelungen auf der glänzenden Oberfläche bekomme. Hat noch jemand eine Idee?

Vielen Dank für Eure Unterstützung.
Steffen

P.S. Erste Bilder könnt Ihr in diesem Beitrag sehen. Auch zu den Bildern sind Kommentare natürlich willkommen.
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?t=62788
 
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Hallo Steffen,
Fazit:
Ich brauche einen Aufbau, mit dem ich mit D200 und ggf. Blitz keine Spiegelungen auf der glänzenden Oberfläche bekomme. Hat noch jemand eine Idee?
Ich hab schon selber zahlreiche Repros machen müssen.
Am besten funktioniert es mit zwei Lampen, die rechts und links in einem Winkel von ca. 45° zum Bild aufgestellt werden (Reprobeleuchtung). Außerdem sollte der Raum in dem du arbeitest abgedunkelt werden. Um Spiegelungen die durch die Kamera auftreten können zu reduzieren, kannst du dir einen schwarzen Karton besorgen, ein Loch in der Größe des Objektivs rein schneiden und durch das Loch fotografieren (einfach auf das Objektiv aufstecken). Vermeide auch andere Dinge hinter der Kamera die spiegeln könnten, wie z.B. ein helles Hemd, Schmuck oder blasse Haut.

Wenn du ein Makroobjektiv, ein stabiles Stativ und einen Leuchtpult oder eine andere vergleichbare Lichtquelle hast, dann könntest du deine Negative direkt fotografieren. Auch damit hab ich schon gute Ergebnisse erzielt. Das exakte Scharfstellen des Negativs ist etwas schwierig und man muss das Bild dann in der EBV noch umkehren und etwas im Kontrast korrigieren.

Martin
 
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Hallo, ich würde nicht über den Fotoabzug mit Repro gehen.
Sondern das Neg. mit Deiner D-200 u. 60 Micro direkt aufnehmen, dazu einen Nikon Copy-Adapt. ES-1 und den PK-13
Z.-Ring besorgen. Neg.-Steifen zwischen 2 KB-Dia-Gläser, die
Glas-Kanten abrunden fertigt. Gruss Axel
 
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Ich habe auch früher sehr viele Repros gemacht. Mit einem Reproständer und zwei Lichtwannen, die seitlich angebracht waren.
Trotz allem Aufwand, waren die Ergebnisse mit dem Flachbettscanner später besser. Beim Reproständer muss man mit einer entspiegelten Glasscheibe das Bild plan machen, das Fokussieren ist je nach bild langwierig usw.
Mit dem Scanner habe ich auch bei glänzenden Vorlagen nie Spiegelungen gehabt, es ging schneller und die Auflösung war beachtlich.
Es handelte sich um einen Epson Perfection 2400 Photo, der heute auf dem Gebrauchtmarkt ca. 90 Eur.kostet.
Wenn ich nochmal Papierbilder digitalisiere nehme ich diesen Scanner, die Reproeinheit ist inzwischen verkauft.

Gruß
Heiko
 
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