Habe vor meine ganzen Fotosachen versichern zu lassen. Jetzt die Frage: Wo finde ich die Seriennummer. Vom Nikon "Zeug's" haben ich sie schon, aber wo finde ich die Nummern von
- Lowepro Taschen
- Gitto Stativen
- sowie Hama und B&W Filtern
Mal abgesehen vom Attribut "Pfennigartikel" (zwei Pfennigartikel müssten etwa einen Centartikel ergeben) haben Filter und Kleinzubehör bestenfalls eine Artikelnummer auf der Schachtel, aber keine Seriennummer am Gerät.
Beim Stativ hilft nur suchen. Habe mal einige Stative gewendet und auf dem großen Manfrotto Hydrokopf und auf einem Gitzo Magnesiumkopf - also eher teure Sachen - aufgeklebte Seriennummern gefunden, die ein Dieb leicht abrubbeln könnte. Wenn deine Geräte sowas nicht haben, geh zu einem Mechaniker und lass deinen Namen eingravieren und gib den als Seriennummer an. Bei der Tasche müsste man sowas einsticken lassen können. Wenn man sich das wirklich antun will.
P.S.:
Das bringt mich auf eine Idee. Ich habe in meine Fahrräder von der Polizei eine dort registrierte Nummer eingravieren lassen. Wenn die im Sommer beim Jugendradrennen wieder mit dem Apparat auftauchen, stell ich mich mit dem Gitzo an. Alurohr ist Alurohr und der Aufkleber "polizeilich registriert" macht sich sicher gut.
Mir hat die Versicherung den Kleinkram sowieso aus der Liste gestrichen. Wird nicht versichert. Teure Stative schon, aber keine Filter, Adapter und solches Gedöns.
Meinst Du wirklich, wenn Dir jemand die Autoscheibe eingeschlagen hat, um das Stativ rauszuangeln und der Gauner den Aufkleber entdeckt, das er das Ding wieder reinlegt?
Diese Frage habe ich mir beim Fahrrad schon gestellt. Ich denke, es erhöht die Rückgabechancen, wenn es in einem Beutelager sicher gestellt wird, mehr nicht.
Mach doch einfach von Deinem Kleinzeug ein Foto auf Millimeter-
papier oder neben einem Meterstab und versuch es so bei der
Versicherung unterzubringen. Ob es Sinn macht, ist Dir über-
lassen. Gruss Axel
Einen guten 77er oder 82er Polfilter zu versichern, ist sicher nicht verkehrt.
Der kostet nämlich deutlich mehr als eine AF-S 18-55 Kitlinse. Von daher lohnt es sich für solche "Cent-Artikel" schon.
Ich habe alles neben MEINEM Personalausweis liegend einzeln, komplett und aus verschiedenen Perspektiven fotografiert. Auch so, dass man sehen kann wo's war. Sprich bei mir zu Hause. Wenn je einer dumm tun sollte...
Martin
Mir hat die Versicherung den Kleinkram sowieso aus der Liste gestrichen. Wird nicht versichert. Teure Stative schon, aber keine Filter, Adapter und solches Gedöns.
Sehe ich genauso....das treibt nur die Prämie noch weiter in die Höhe.
Will man solche Sachen ohne Seriennummern trotzdem versichern, wäre es vielleicht am sinnvollsten den Versicherer zu fragen, was er da benötigt/akzeptiert (würde mich nicht wundern, wenn die einfache Rechnung mit Typenbezeichnung ausreicht).
Diese Antwort des Versicherers in schriftlicher Form wäre mir wichtiger, als diverse Forentipps, die u.U. im Schadensfall nicht akzeptiert werden.
Da können durchaus noch weitere Randbedingungen dazu kommen. Meiner Frau wurde auf Lanzarote die Tasche mit u. a. Filmkamera aus einem fahrenden Auto entrissen. Wir waren versichert bis unter die Fingernägel. Allerdings bestand die dortige Polizei darauf, die Amtshandlung im Spanisch abzuwickeln, wofür unsere Sprachkenntnisse nicht ausreichten. Die Kosten für einen beeideten Dolmetsch mit allen Nebenspesen, Wegkosten etc. hätten den Wert der gestohlenen Gegenstände überschritten.
Weiters hört man immer wieder, dass Versicherungen sich aus der Zahlungspflicht winden, wenn z. B. die Fototasche neben dem Fotografen abgestellt und somit "nicht mit ihm verbunden" war.
Alles in allem gute Gründe, sich vor dem Antritt größerer Reisevorhaben mehr als ausführlich zu informieren.
Meinst Du wirklich, wenn Dir jemand die Autoscheibe eingeschlagen hat, um das Stativ rauszuangeln und der Gauner den Aufkleber entdeckt, das er das Ding wieder reinlegt?
Es ist nicht so sehr die polizeliche Registrierung, die hier hilft. Die sorgt nur dafür, daß polizeiliche sichergestellte Diebesware schneller wieder dem ursprünglichen Besitzer zugestellt werden kann.
Das Codieren von Wertsachen (d.h. das Eingravieren oder anders geartete Aufbringen einer Nummer - z.B. der FEIN-Nummer) schreckt Diebe dagegen manchmal wirklich ab, weil die Chancen, so einen Gegenstand beim Hehler zu Geld zu machen,gering sind.