Christian, es war mir klar, dass Du mich völlig falsch verstehst. Auf Grund Deiner Lebenserfahrung, die ungefähr der meiner Töchter entspricht, wundert es mich auch nicht.
Das wir es jetzt anders machen, wie es sich ursprünglich evolutionär entwickelt hatte steht doch auf einem völlig anderen Blatt.
Bei einer meiner Töchter und auch bei meinem Sohn habe ich zwar nicht komplett Vaterschaftsurlaub genommen, habe mich aber Aufgrund meiner Tätigkeit verstärkt um die Kinder gekümmert, mehr als die Mutter, die arbeiten gegangen ist, weil sie mehr (oh staune) verdient hat als ich.
Wie Du siehst, habe ich nichts gegen die sich jetzt so entwickelte Handhabung, auch nicht vor 20 jahren.
Das war auch garnicht die Frage. Es hat sich alles weiterentwickelt, auch das Gesellschaftliche Zusammenleben. Und das ist auch gut so. Die Wurzeln waren aber anders und stecken, ob wir es wollen oder nicht, in uns drin und werden es auch noch in 2000 Jahren.
Beweise das Gegenteil.
Das es niemals Ausnahmen gegeben hat habe ich weder behauptet, noch wird es so gewesen sein. Die Regel war es aber keineswegs.
Ich kann mich nicht erinnern, das Gegenteil behauptet zu haben, ich habe lediglich gesagt, dass in der DDR jede Frau die Möglichkeit gehabt hätte, sie aber nicht wahrgenommen haben, führt also genau zu Deiner Schlussfolgerung.
(Bei allen meinen Aussagen meine ich den Durchschnitt, Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel)
Im Übrigen kenne ich einige Frauen, die erfolgreich Unternehmen führen. Und was die schweren Jobs angeht, wieso hier keine Gleichberechtigung, gibt es doch einen genetischen Unterschied?
Wieder so eine Behauptung, die ich nicht geschrieben habe. Dass es tatsächlich für absolut gleiche Arbeit, gleiche Arbeitszeit etc. vorrausgesetzt unterschiedliche Löhne geben soll, kann ich mir schwer vorstellen, wenn doch ist es eine riesen Sauerei.
Da Du ja schon mehrere Kinder aufgezogen hast, kann ich Deine Argumentation absolut nachvollziehen.
Übrigens ist die eine Tochter, die Tina, die tatsächlich mehr technikinteressiert war, von Anfang an in Kinderkrippe/Kindergarten als die andere, die länger zu Hause und damit mehr unter meinem Einfluss stand, sie wurde also wesentlich eher den gesellschaftlichen Zwängen ausgesetzt.
Ich habe es wirklich extrem krass empfunden, wie sehr unterschiedlich die Interessen der Kleinen von Anfang an waren.
Genetisch meinte ich natürlich nur im übertragenen Sinn, ob man das Ding nu Gen nennt oder sonstwas, ist doch erstmal völlig zweitrangig. Fakt ist, dass es mit Homosexualität keine Fortpflanzung gibt, und die ist der Motor unseres gesamten Seins. Sexualität ist durch die Evolution ursprünglich ausschließlich als Motor für die Fortpflanzung entstanden. Was wir jetzt gesellschaftlich daraus machen steht wiederum auf einem anderen Blatt. Aber da wirst Du irgendwann auch noch dahinterkommen.
Glaub mir, ich habe in meinem Leben wirklich viele Frauen kennengelernt. Und ich weiss, es klingt überheblich, aber es war wirklich LEIDER (und ich betone LEIDER) keine einzige dabei, die zumindest auf technischem Gebiet (Achtung: leichte Übertreibung) auch nur annähernd mit mir mitreden konnte. Ich würde gern noch solch eine kennenlernen. Möglich dass es viele davon gibt, dass möchte ich garnicht abstreiten, nicht dass Du mich wieder falsch verstehst, mir ist jedenfalls noch keine begegnet. Egal, ob auf dem Computergebiet, der Fotografie, dem Auto oder sonstwas. Frauen sind eben auf anderem Gebiet stark, wo wir schwächeln. Das ist nunmal so (ich meine wiederum den Durchschnitt, nicht die Ausnahmen, ob männlich oder weiblich). Ich maße mir aber auch nicht an, perfekt kochen zu können, ich mach mir Frosta und Erasco.
Disclaimer:
Nicht dass wieder jemand meint, ich wäre Frauenfeindlich oder so, totaler Quatsch. Ich habe hier nur meine Erfahrungen aufgeschrieben und behaupte NICHT, dass Frauen generell für technische Fragen zu blöd sind. Ebensowenig behaupte ich, dass wir für alles die Allwissenden sind.
Auch wenn mich meine Töchter gelegentlich als Allwissenden Übervater bezeichnen. Die eine studiert übrigens Biotechnologie (die damals technisch wenig interessierte) und die andere hat sich nach Spanien abgesetzt und zieht mein Enkel groß. Warum rufen sie mich immer an, wenn sie ein Computerproblem haben? Doch nicht weil ich sie als blöd bezeichne.
@Franziska:
Ich hab lange gezögert, das Bild einzustellen. Und ja, ich weiss, es ist gemein.
Aber weil es Dir so gut gefallen hat, speziell für Dich noch eins:
jan.
Aber auf diesem Gen steht nirgends, dass ich nicht Vaterschaftsurlaub nehmen kann während meine Freundin arbeitet. Sorry wenn das polemisch klingt aber Deine biologistischen Begründungen greifen einfach für soziale Phänomene nicht- deswegen will ich das trennen.
Das wir es jetzt anders machen, wie es sich ursprünglich evolutionär entwickelt hatte steht doch auf einem völlig anderen Blatt.
Bei einer meiner Töchter und auch bei meinem Sohn habe ich zwar nicht komplett Vaterschaftsurlaub genommen, habe mich aber Aufgrund meiner Tätigkeit verstärkt um die Kinder gekümmert, mehr als die Mutter, die arbeiten gegangen ist, weil sie mehr (oh staune) verdient hat als ich.
Wie Du siehst, habe ich nichts gegen die sich jetzt so entwickelte Handhabung, auch nicht vor 20 jahren.
Und das ist auch gut so. Wenn wir alles bei den "historische Wurzeln" lassen würden, würde wir beide jetzt nicht über das Internet sachlich diskutieren sondern uns irgendwo im Wald mit Keulen die Köpfe einschlagen. Also lasse ich das Argument "das hat keine historischen Wurzeln" kein Stück weit gelten: es wird Zeit, die historischen Wurzeln (jahrtausendelang nichtgleichberechtigende Gesellschaften) mal zu überwinden.
Das war auch garnicht die Frage. Es hat sich alles weiterentwickelt, auch das Gesellschaftliche Zusammenleben. Und das ist auch gut so. Die Wurzeln waren aber anders und stecken, ob wir es wollen oder nicht, in uns drin und werden es auch noch in 2000 Jahren.
Das Stillen habe ich ja aus meiner Argumentation raus genommen. Aber wer beweist mir, dass Frauen, die gerade keine Säuglinge hatten, nicht auf Jagd waren? Und "Ein Beweis dafür, dass man es mit der Forschung auch schnell übertreiben kann, bzw. manchmal auch totaler Mist bei rauskommt." ist eine ganz gefährliche Aussage: ich glaube jeder empirisch belegten Forschungsstudie, aber einem "das war schon immer so, das KANN gar nicht anders sein"-Gefühl traue ich nicht.
Beweise das Gegenteil.
Das es niemals Ausnahmen gegeben hat habe ich weder behauptet, noch wird es so gewesen sein. Die Regel war es aber keineswegs.
den in DAX-Unternehmen (in den 10 höhstdotierten? In den 100 höhsten? Ich weiß leider die Zahl nicht mehr?). Ist das eine körperlich schwere Arbeit? Wie viele Deutsche Unis haben Rektorinnen? Ist das körperlich schwer? Ich rede nicht von Gerüstbauern, Bergarbeitern und Tiefbauarbeitern- das sind Jobs, für die Männer wirklich körperlich besser geeignet sein mögen: ich rede von Posten, wo Macht ausgeübt wird. Und da sitzen keine Frauen.
Ich kann mich nicht erinnern, das Gegenteil behauptet zu haben, ich habe lediglich gesagt, dass in der DDR jede Frau die Möglichkeit gehabt hätte, sie aber nicht wahrgenommen haben, führt also genau zu Deiner Schlussfolgerung.
(Bei allen meinen Aussagen meine ich den Durchschnitt, Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel)
Im Übrigen kenne ich einige Frauen, die erfolgreich Unternehmen führen. Und was die schweren Jobs angeht, wieso hier keine Gleichberechtigung, gibt es doch einen genetischen Unterschied?
Soll ich Dir jetzt die Statistiken raussuchen, dass Frauen für genau die gleiche Arbeit weniger Lohn kriegen? Dein Argument ist einfach nicht haltbar.
Wieder so eine Behauptung, die ich nicht geschrieben habe. Dass es tatsächlich für absolut gleiche Arbeit, gleiche Arbeitszeit etc. vorrausgesetzt unterschiedliche Löhne geben soll, kann ich mir schwer vorstellen, wenn doch ist es eine riesen Sauerei.
Du bist ja durch "das bisschen Erziehung" nicht der einzige, der Deinen Sohn oder Deine Tochter formt. Hinzu kommt ein komplexes Gesellschaftssystem, was von Figuren in Kinderbüchern bis zu FreundInnen im Kindergarten reicht.
Da Du ja schon mehrere Kinder aufgezogen hast, kann ich Deine Argumentation absolut nachvollziehen.
Übrigens ist die eine Tochter, die Tina, die tatsächlich mehr technikinteressiert war, von Anfang an in Kinderkrippe/Kindergarten als die andere, die länger zu Hause und damit mehr unter meinem Einfluss stand, sie wurde also wesentlich eher den gesellschaftlichen Zwängen ausgesetzt.
Ich habe es wirklich extrem krass empfunden, wie sehr unterschiedlich die Interessen der Kleinen von Anfang an waren.
Tschuldigung, das is totaler Blödsinn! Homosexualität ist genetisch nicht fassbar!
Sexualität ist ja nun ein bisschen mehr als die Produktion von Nachwuchs.
Genetisch meinte ich natürlich nur im übertragenen Sinn, ob man das Ding nu Gen nennt oder sonstwas, ist doch erstmal völlig zweitrangig. Fakt ist, dass es mit Homosexualität keine Fortpflanzung gibt, und die ist der Motor unseres gesamten Seins. Sexualität ist durch die Evolution ursprünglich ausschließlich als Motor für die Fortpflanzung entstanden. Was wir jetzt gesellschaftlich daraus machen steht wiederum auf einem anderen Blatt. Aber da wirst Du irgendwann auch noch dahinterkommen.
Und das sind einfach krasse Vorurteile, die von Männern gemacht werden, die Angst haben, dass Frauen auf einmal technisch besser werden könnten als sie. Außerdem ist der Satz "Schatz ich erklär Dir den Computer, Du bist zu doof dafür" ein perfektes Machtinstrument.
Glaub mir, ich habe in meinem Leben wirklich viele Frauen kennengelernt. Und ich weiss, es klingt überheblich, aber es war wirklich LEIDER (und ich betone LEIDER) keine einzige dabei, die zumindest auf technischem Gebiet (Achtung: leichte Übertreibung) auch nur annähernd mit mir mitreden konnte. Ich würde gern noch solch eine kennenlernen. Möglich dass es viele davon gibt, dass möchte ich garnicht abstreiten, nicht dass Du mich wieder falsch verstehst, mir ist jedenfalls noch keine begegnet. Egal, ob auf dem Computergebiet, der Fotografie, dem Auto oder sonstwas. Frauen sind eben auf anderem Gebiet stark, wo wir schwächeln. Das ist nunmal so (ich meine wiederum den Durchschnitt, nicht die Ausnahmen, ob männlich oder weiblich). Ich maße mir aber auch nicht an, perfekt kochen zu können, ich mach mir Frosta und Erasco.
Disclaimer:
Nicht dass wieder jemand meint, ich wäre Frauenfeindlich oder so, totaler Quatsch. Ich habe hier nur meine Erfahrungen aufgeschrieben und behaupte NICHT, dass Frauen generell für technische Fragen zu blöd sind. Ebensowenig behaupte ich, dass wir für alles die Allwissenden sind.
Auch wenn mich meine Töchter gelegentlich als Allwissenden Übervater bezeichnen. Die eine studiert übrigens Biotechnologie (die damals technisch wenig interessierte) und die andere hat sich nach Spanien abgesetzt und zieht mein Enkel groß. Warum rufen sie mich immer an, wenn sie ein Computerproblem haben? Doch nicht weil ich sie als blöd bezeichne.
@Franziska:
Ich hab lange gezögert, das Bild einzustellen. Und ja, ich weiss, es ist gemein.
Aber weil es Dir so gut gefallen hat, speziell für Dich noch eins:
jan.
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