D700: Ich krieg' das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht

nur damit es ausgeglichen ist
welche konkurrenzfähigen Bilder machst du mit D7x00, D6x0, D750 , die nicht mit einer D700 oder D3/D3s/D3x möglich wären ?

Die D500 lassen wir mal raus da sie hier noch keiner hat

Bei den genannten Kameramodellen ging es um das Bedienungskonzept.


Aber was für Fotos mit der D6x0 und D750 möglich sind, wo die D700er Generation (Technik von 2008 ! ) ihre Grenzen haben, sind eben die HighIso Möglichkeiten bei zeitgleich hoher Auflösung.

Keine Frage - in der 100% Ansicht ist die D700 nicht soooo viel schlechter im HighIso als aktuelle Modelle - aber die aktuellen Modelle schlagen die D700er Generation deutlich, wenn man die Dateien auf die Auflösung der D700 herunter skaliert.

Bei dem größten Teil meiner Fotos muss ich bei wenig Licht und/oder mit Gegenlicht und mit kurzen Verschlusszeiten ohne Blitz fotografieren. Zielgröße ist nicht unter 3000Pixel (längste Kante).

Eine D700 kann das auch liefern - aber die Ergebnisse der D750 sind letztendlich durch die Möglichkeit des herunter Skalierens deutlich rauschärmer (bzw. das rauschen viel unauffälliger und angenehmer). Zudem sind die Reserven in den dunklen Bildbereichen deutlich größer.

Letztendlich entscheiden andere ob meine Fotos oder die von Kollegen genommen werden und da interessiert niemanden ob die Kamera eine Front aus Magnesium oder Plastik hat, da interessiert nur die bessere Qualität der Aufnahme.

Wenn ich nur Fotos für Onlinegallerien liefern müsste, wäre ich mit einer D700 heute noch genauso gut aufgestellt wie mit einer aktuellen Kamera - aber die Kunden wollen immer größere Fotos, die auch bei wenig Licht immer rauschärmer sind. Der Trend geht hin zu HighRes - auch wegen immer mehr HighRes/4k Inhalten im Web.
 
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Es geht doch nicht um die Beschriftung der Knöpfe sondern um die schnelle und intuitive Bedienbarkeit, ohne sich erst umständlich durch Menüs hangeln zu müssen.

Welche Einstellungen kannst Du an der D700 direkt tätigen, für die Du bei der D7x00, D6x0, D750 und D500 ins Menü musst?

Ich bin schon auf die Liste sehr gespannt.

Weiß ich so genau nicht und eine Liste werde ich nicht extra für Dich anfertigen.

warum war mir das nur schon wieder vorher klar? Erst provokativ raus plärren, dass man bei den genannten Kameras ins Menü müsste um Einstellungen zu tätigen, die bei der D700 direkt gingen und bei der Nachfrage dann einen Rückzieher machen, weil es da eben nichts gibt, was nur übers Menü einstellbar wäre.

Genau das finde ich das Fatale an solchen Diskussionen - nichts gegen Fakten - aber es müssen auch Fakten sein, nicht nur Stammtischargumente, die vorne und hinten nicht stimmen.

Ja, die D200/300/700 usw. Serie hatt(e) ein anderes Bedienkonzept als es z.B. die D750 hat, aber ins Menü muss ich auch nicht öfters als früher und auch die Mehrfachbelegung von Tasten ist kein Problem, denn wenn ich Bilder auf dem Display durchklicke und rein- oder rauszoome, will ich zeitgleich sehr selten z.B. die ISO verstellen. Das war schon zu Zeiten meiner D200 so und ist auch heute noch so bei meiner D750.
 
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Kann es sein, dass hier beide Seiten mit Scheinargumenten aufeinander losgehen?.

Ja, das treibt recht lustige Blüten teilweise merken sie wohl nicht mal mehr zu welch komischen Schlüssen sie sich hinreißen lassen.

Oh du würdest dich wundern wie absolut entscheidend so etwas sowohl für die Qualität der Aufnahme sein kann, als auch dass es überhaupt dazu kommt dass die Aufnahme gemacht wird. Letzteres ist dabei ein sehr entscheidender Faktor für die Beurteilung des ersteren.
Und sogar im Studio oder bei Architektur ist das Bedienkonzept nicht egal, sonst könnte jeder mit einem Würfel der obendrauf ein paar Schieberegler und einen großen Knopf hat rum laufen, aus irgendeinem Grund sehen die Kameras aber doch anders aus. Und aus irgendeinem Grund sieht ne Fachkamera sehr anders aus als eine DSLR, als eine Mittelformat, als eine M...

Bloß weil du und deine Kollegin eine so oberflächlichen Zugang zur Fotografie habt dass ihr das nicht seht, heißt das noch lange nicht dass es nicht da ist. Das ist auch ok, es braucht auch günstige Fotografen für das kleine Budget. Nur sollte man dann nicht versuchen Leuten die etwas genauer arbeiten (müssen) weiß machen wollen dass es keinen Unterschied gibt. Damit spricht man sich nämlich sämtliche Kompetenz ab und deshalb hast du auch obige Aussage von mir kassiert.
Der Sprung von der D700 zur D800, was die Bildqualität betrifft ist gigantisch. Beide, die D4 und die D800 haben ordentlich zugelegt, gerade bei Hochzeitsfotografie sollten die noch guten Kontraste im Schwarz, sowie noch vorhandene Zeichnung im Weiß auffallen die die D700 einfach nicht mehr hin bekommt. Die D4s legt noch mal eines drauf, die D810 kenne ich nicht. Es ist erstaunlich was Nikon bei jeder Kamera für einen Sprung geschafft hat.

Und natürlich ist es übertrieben zu sagen mit der D700 oder D3s kann man nicht mehr arbeiten, ich kenne einige Kollegen die noch immer mit diesen Kameras unterwegs sind und sich lieber einen Briese Focus anstatt eines neuen Pro Bodies geholt haben.
Umgekehrt die Kollegen welche Veranstaltungen mit einer D700 Fotografieren verbringen die vierfache Zeit am Computer um die Fotos annähernd auf das Niveau zu bringen das ich mit der D4 gemacht habe (Der D800 Sensor hat abgesehen von der ISO Leistung die annähernd gleiche Bildcharakteristik), und mit der D4s spare ich mir wieder etwas Zeit ohne in neue Computer Hardware investieren zu müssen.

Meine D700 habe ich nebenbei einem gut befreundeten Fotografen geschenkt, der hat sich furchtbar gefreut und wird damit sicher noch 3, 4 Jahre lang weiter Fotografieren. Aber eben Anderes auf anderem Niveau.
 
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Und wo sind dann deine Fakten?

Wo sind die direkten Vergleichsbilder damit wir sehen können welche Aufnahmen du mit einer D700 nicht machen könntest?

Hier ein paar Dinge die mich, der sein Geld nicht mit fotografieren verdienen muss, an dem angeblichen D700 Nachfolger, der D750 stören:

Fehlende Af-ON Taste
Kein, über einen Hebel an der Kamera, verschliessbares Okular
Keine PC-Buchse
Anderes Fernauslöser Konzept
Keine CF-Karten verwendbar
Nur 1/4000s kürzeste Verschlusszeit
Keine bessere AF-Punkte Anordnung als in der D700
 
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Niveau ist keine Frage der Technik. Sondern des Fotografen.

Ansonsten liegen die Scheinargumente auf der Hand: Technologischer Fortschritt besteht nicht nur aus Scheininnovationen ohne Wert. Er bedeutet aber auch nicht automatisch bessere Bilder.

Manche Profis müssen topaktuell sein, andere verdienen noch immer mit Analogfilm ihre Brötchen.

Werden die "Reserven" immer weiter ausgedehnt, werden sie a) entweder immer exzessiver genutzt. Dann entfernen sich vielleicht Fotos immer weiter von dem weg, was wir als natürliches Sehen mit unserem Auge empfinden. Oder b) es bleiben die Ressourcen ungenutzt.

Technologische Entwicklung verläuft nicht immer linear. Marketing und Controlling haben ebenfalls ein Wörtchen mitzureden. Es gibt Grenznutzen, es gibt Scheininnovationen und manchmal ist auch ein Gerät völlig auserfunden. Beispiele: Die Mikrowelle, das WC, das Fahrrad.

Ein näheres Beispiel zum Hören: Bei professionellen Tonaufnahmen erschöpfte sich die hörbare Steigerung der Aufnahmequalität der Studios Anfang bis Mitte der 1970er Jahre (24-Spur-Aufnahmen). Digital wurde es dann Mitte der 1980er mit digitalem Tonband und digitalen Effekten nochmal etwas besser, aber für mich macht es für mich als Kunde oder Konsument keinen Unterschied mehr, ob eine Studioaufnahme von 1990 oder 2015 stammt. Die Innovationen auf dem Gebiet sind seit 25 Jahren kaum noch hörbar und erschöpfen sich im remastern und remixen alter Aufnahmen (z.B. Beatles).

Vielleicht Kommen wir beim Sehen, d.h. bei Bild und Film, auch einmal an den Punkt? Dort wo wir überreizt sind von großartigen Bildern, die außerhalb unseres eigenen Erfahrungsbereichs liegen? Mir geht es im Kino jetzt schon so. Und auch, wenn ich mir einfach ansehe, was so bei bei Flickr als "besonders spannend" angepriesen wird. Und denke ich mir oft, dass die technischen Grenzen einer D200 oder einer FM uns zwingen, wieder genauer hinzusehen. Deshalb sollten sie Bestandteil der eigenen Kreativität sein und eben nicht die technische Limitierung als Nachteil gesehen werden.

d.
 
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Wo sind die direkten Vergleichsbilder damit wir sehen können welche Aufnahmen du mit einer D700 nicht machen könntest?

Uhhh, da hab ich was tolles, den direkten Vergleich zur D3, welche ja den gleichen Sensor hat, klassische Veranstaltungsfotografie für ein Magazin. Man beachte besonders die Fotos im Weinkeller mit den Ziegeln und der für die Kamera tödliche LED Beleuchtung.

Ich mit der D4s:
http://www.dieniederoesterreicherin.at/fotogalerie/fotos/?id=2345

Der Kollege mit der D3:
http://www.dieniederoesterreicherin.at/fotogalerie/fotos/?id=2349

Da hat es nicht mehr so funktioniert mit der ISO hoch schrauben und dem Umgebungslicht.
Aber die D750 ist natürlich kein D700 Nachfolger, die 700er hat keinen Nachfolger von daher ist die Diskussion müßig, die Df war am nächsten dran aber leider war das eine D600 bei der man den Sensor ausgetauscht hat und sie in ein anderes Gehäuse gesteckt und dabei so richtig billig.

Und [MENTION=50732]dolittle[/MENTION] Sage mir nun bitte welche Fotos du als natürlicher empfindest, die mit Blitz als Hauptlichtquelle oder ist es nicht doch mit Umgebungslicht eher so wie wir es wahrnehmen?
Wenn man in der Nacht bei Vollmond noch eine Aufnahme ohne Biltz hin bekommt, ist das nicht natürlicher also wenn man in der Gegend rum blitzt? Oder wenn die Haut eine schöne Hautfarbe hat anstatt leichenblass zu sein?
Ich sehe nur dass die modernen Sensoren eben genau das ermöglichen: näher an die empfundene Realität ran zu kommen. Wenn man will kann man natürlich auch übertreiben aber das hat schon immer funktioniert, damals hat man halt ein HDR aus 2-3 Aufnahmen gemacht, heute fangt man später damit an.
Und noch früher hat man auf der Glasplatte rum Retouchiert... der Aufwand war größer das ist das einzige was sich geändert hat.
 
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Uups, das hat ja Wellen geschlagen .

Jetzt bleibt doch alle mal am Teppich. Da ließt man schon in so manchen dieser Posts ein gewisses Maß an Aggression heraus. Wir wollen doch in unserem geliebten Forum keine Religions-Kriege entzünden.
Was hier populistisch als mein "herumjammern" bezeichnet wird, ist aus meiner Sicht völlig legitime Kritik eines Jahrzehnte lang treuen Nikon Käufers (!) zur eingeschlagenen Modellpolitik dieses Herstellers.
Diese D700 ist die zehnte Nikon in meinem Leben. Die vierte Digitale. Mittlerweile habe ich 14 -Nikon-AF-Objektive und das sind nicht meine ersten von Nikon. Ich bin Amateur und verdiene meine Brötchen in einem anderen Beruf.

Auch wenn meine Meinungen nicht unbedingt konform mit denen der meisten Forenten hier zu sein scheinen, habe ich doch das selbe Recht diese hier im Forum zu äußern, wie alle anderen Teilnehmer auch. Ob diese nun in das Nikon-Marketing geprägte "schneller-höher-weiter"- und vor allem "mehr-drin-haben-wollen"- Denkmodell anderer User passt ist dabei doch gar nicht wichtig. Denn ich erhebe ja nicht den Anspruch im Namen anderer, oder gar aller User zu "jammern".
Der Kauf einer Kamera ist halt genau so individuell wie die Menschen die sie nutzen. Jeder hat seine Argumente, seine Vorstellungen und seine Vorlieben. Deshalb ist dieses Forum auch so bunt und das ist gut so.

Das es nicht richtig war meine Kritik im D500-Thread zu äußern habe ich natürlich eingesehen, schließlich will ich niemandem "seine" Idealkamera schlecht reden. Und bei all meiner Enttäuschung über einige "abgeschnittenen Zöpfe", muss man ja auch neidlos anerkennen dass Nikon mit diesem Modell auch sehr viel richtig gemacht hat.

Hören wir halt jetzt bitte auf zu streiten wer die beste Kamera hat, natürlich sind die neuen besser D).

Für uns D700-User ist halt die D700 nach wie vor absolut unerreicht. Das tut den Anderen doch nicht weh, oder ?
 
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Weil die schwarz-weiß-Malerei um sich greift.

Für die Einen ist alles Technikschrott, was älter als ein 24monatiger Smartphone-Vertrag ist.

Für die Anderen ist jede Neuerscheinung nix mehr Neues, sondern lauwarmer Aufguss des immer gleichen Prinzips, das seinen ultimativen Gipfel mit der D300/D700/D3-er Reihe erreicht hat.

Wer möchte noch mit einem VW-Käfer, einer Ente oder einem Citroen DS täglich in die Arbeit fahren müssen? Es sind trotzdem tolle Autos.

Beim Vergleich von Golf V und Golf VII sieht es dann schon anders aus. Wobei der Golf VII-Fahrer natürlich nie wieder zurück möchte. Und wenn der Golf V-Fahrer beruflich 40.000 km auf der Autobahn runterschrubben müsste, dann wäre ihm vermutlich auch eine komfortablere, leisere, schnellere und sicherere Karre lieber. Für Oma zum Einkaufen reicht der Golf V aber noch lange... ;-)

So isses halt, mit dem Menschen, seinen Bedürfnissen und den Bedürfnissen, die die Konsumindustrie bei uns weckt.

d.
 
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Ehrlich gesagt gefallen mir die Hauttöne deines Kumpels mit der D3 besser als deine mit der D4, wobei dies wohl an deiner Entwicklung/Belichtung liegt, genauso liegt es an der Entwicklung, dass deine Bilder weniger Tiefen zeigen in den Gesichtern, aber clippende Lichter an den Ziegeln (Bild 1, vor allem 25). In seinen Bildern gibt es Schatten, was ich als sehr gut empfinde. Die ersten 2 zb sind unterbelichtet, da würde ich Belichtung + Tiefen hochziehen, die wären mir zu dunkel.

Nach deinen beiden links ohne EBV in Betracht zu ziehen zu urteilen, würde ich mich klar unbedarft für die D3 entscheiden. Hätte ich LR zur Hand, käme sicherlich auch eine 4ds in Frage.
 
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Der Thread hat in regelmäßigen Abständen immer wieder einen schluck-auf
Immer wenn sich jemand über seine Freude mit der D700 äußert geht es los, gebetsmühlenartig die selbe leier


Ja, komisch, gelle....

Und jedes mal kommt mir der Gedanke, ob die Kameraden überhaupt Bilder machen oder nur die Technik fic.....

Sie ist ne geile Kamera, macht bei gutem Licht hammergute Bilder....

Wers kann.....

Sicher ist ne D600/610 oder D750 technisch überlegen und ne D4/D4s sicher auch, und erst recht eine D5.

Aber 99,99999% der Bilder werden nicht mit ISO 3Mio gemacht!

Leute, geht Bilder machen!
 
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bulle.sw hat einige meiner liebgewonnen Punkte aufgezählt. Ich bin von vornherein nicht in eine Aufzählung gegangen, aus gutem Grund. Viele haben eine D700, viele hatten eine D700. Wer jetzt eine D750 hat, und glücklich ist: T O L L ! ! ! :up: Taucht für mich nicht. Meine Frage war die nach einem NACHFOLGER D700, und nicht ob ich MIR eine abgespeckte Version schönreden möchte.

Die D810 hat viele tolle Megapixel, aber ich beschrifte einfach keine LKWs. Die Menge an Pixeln zu haben... Brauch ich nicht, wären mir einfach zu viele. Und das ISO + (D810/D700) haut MICH nicht vom Hocker.

Ich wäre mit keiner der beiden (D750/D810) so glücklich wie mit der D700. Also D700 zzgl. mehr ISO mit dem 20MPs, und gut ist. Expeed... Ja schön. Bin aber auch so zufrieden, nutze eh nur den manuellen...

Allerdings, so langsam, beginne ich z. B. auf die Sony zu schielen. Glas gibt es von Zeiss. Gut, nicht mein geliebtes 70-200 (in bezahlbar)..., aber irgendwas ist ja immer (und da ich kein Geld damit verdiene, ist die D3/4/5 für mich einfach nur ein No-Brainer!).

Aber ich warte jetzt seit Jahren auf einen würdigen Nachfolger (ohne AF-ON möchte ich z. B. einfach NICHT mehr knipsen), und der kommt und kommt einfach nicht. Und meine Ausreden noch länger zu warten, und noch länger auf High-ISO (-> brauchbar) zu warten, und auch die + 8MP... Das wird langsam schwer.

Und jetzt bingt Nikon was auf den Markt, was brauchbar wäre, und IMHO verm. auch ein echter Nachfolger, ab es hat einen Crop-Sensor...

Ich fühle mich von Nikon schon länger auf den Arm genommen, ignoriert... Aber so langsam reicht es mir. Daher meine Frage (konkretisiert an die noch D700-User und speziell an die Nikon-Vertrauten ): was Ihr meint, ob es mal einen echten Nachfolger geben wird?

Gruß
hcb
 
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Korrekt, alles. Aber es kommt noch was hinzu.

Bezogen auf die gestellte Frage: Alles o. T.!
 
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Ehrlich gesagt gefallen mir die Hauttöne deines Kumpels mit der D3 besser als deine mit der D4, wobei dies wohl an deiner Entwicklung/Belichtung liegt

Monitor Kalibriert? Ich frage da ich gerade am Laptop sitze und es mit dem grässlichen Apple genau so aussieht wie von dir beschrieben, habe mich selbst geschreckt.

Andererseits ist das auch eine Logische Konsequenz von mehr Umgebungslicht im Bild, je mehr Blitzlicht man im Bild hat, desto schöner werden die Hauttöne. Aber auch desto Steriler werden die Fotos. Ich könnte mich auch mit nem Porty in den Keller stellen, die Kamera auf ISO 100 drehen und mit 1200 Ws rein fahren. Aber das ist nicht die Stimmung die vor Ort war, das ist nicht das an was sich die Leute erinnern wollen und geht auch nur in kleinen Räumen gut, sobald es weitläufiger wird, ist der Hintergrund dann komplett schwarz, da könnte man die Leute gleich ins Studio bestellen anstatt eine Reportage zu machen.

Aber selbstverständlich Geschmacksache, ich kenne auch Leute die wollen es direkt geblitzt haben wollen weil ihnen einzig die Hauttöne wichtig sind und der Rest vollkommen egal ist.

Glühbirnen machen genau so gute Hauttöne wie Blitzlicht, damit Fotografieren ist ein Traum und geht auch mit der 700 gut, Lee 204 und man konnte so Fotografieren, dass man den Blitz gar nicht gesehen hat, mit wunderschönen Farben etc. die Zeiten sind aber vorbei. Mit vor allem den ESL aber auch den LED, vor allem den billigst LED wird es immer schwerer.
Wenn vorhanden probiere es doch einfach mal aus und mache ein Portrait einzig mit dem Licht einer T8 Rörhre, mit D700, D4, D4s.
Das gleiche mit einer Glühbirne als Lichtquelle, bei letzterer wirst du weniger Unterschied merken als bei ersterem.
Und ob man eine Hensel LED eine Ledon oder eine billig No Name LED hat macht zwar nicht einen so großen aber auch einen erheblichen Unterschied.
 
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Ein kleiner Hoffnungsschimmer: vielleicht müssen wir einfach nur abwarten? Evtl. kommt es ja auch so wie bei dem ewig herbeigesehnten Nachfolger der D300(s), mit dem kaum einer noch gerechnet hatte?
Manchmal ist Nikon ja doch für positive Überraschungen gut.
 
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Na ja, ich denke der Nachfolger soll aus Nikon-Sicht ja die D750 gewesen sein, wie die Modellbezeichnung ja verdeutlicht. Und selbst wenn da in der Richtung noch was käme, dann sicherlich in Plastik und mit SD/XQD-Speicherlösung. Die Richtung hat Nikon jetzt klar gemacht.

Doppel-CF-Slot wie bei der D3s in die "D710M", das wärs. "M" wie Magnesium . Träumen kann man ja.
 
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Nachfolger für die D700?
Für mich nicht nötig.

Ich weiß nicht woran es liegt, das die meisten Menschen immer höher, schneller und weiter müssen.
Diese Menschen werden einfach nicht satt.
Eigentlich sehr bedauerlich, da diese Menschen nie wirklich zufrieden sein können.

Zufriedenheit ist ein sehr schönes Gefühl.

Früher war ich auch so, allerdings im HiFi-Bereich.
Da musste auch immer wieder was Neues her, um auch noch das allerletzte Quentchen ...

Gottseidank ist die Zeit vorbei! :up:

Wenn ich mit meiner D700 in die Natur gehe, empfinde ich echte Freude. :huepf:
Die D700 erfüllt alle meine Anforderungen, die ich an sie habe.
Ich brauche keine neuen techn. Innovationen.

Ich bin sehr zufrieden! :up:

Hoffentlich hält sie noch viele Jahre!
 
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Ich weiß nicht woran es liegt, das die meisten Menschen immer höher, schneller und weiter müssen.
Diese Menschen werden einfach nicht satt.
Eigentlich sehr bedauerlich, da diese Menschen nie wirklich zufrieden sein können.
Auf der anderen Seite ist es genau das, was für Fortschritt in allen Bereichen sorgt.
 
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Das wünsche ich Dir und mir auch.

Na ja, da hast du schon Recht, sie ist auf einem wirklich gutem Niveau mit dem man auch zufrieden sein kann.
Zwar ist die D700 auch für mich die beste digitale SemiPro die Nikon je gebaut hat, aber: Bei aller Zufriedenheit und -nach wie vor- Begeisterung über meine D700, ärgere ich mich ab und an schon auch mal über ausgefressene Stellen im Himmel. Diese kann man meistens durch geschickte Belichtung verhindern, aber manchmal...
Dabei stört mich nicht so sehr, dass keine Zeichnung mehr da ist, sondern dass es gelegentlich zu Farbkippen kommt. Nur bei sehr starken Beleuchtungskontrasten.
Jammern auf hohem Niveau sagt man da ja (also jammere ich doch). Bei meinen alten Nikons (ja es gab noch ältere) war dies wesentlich ausgeprägter, mit der D700 dann für mich fast erledigt. Fast.
Bei den neueren Sensoren scheint das nicht mehr vorzukommen, was sicherlich am erweiterten Tonwertumfang liegt. Eine Weiterentwicklung in Form von konsequenter Evolution also wünsche ich mir schon, aber halt ohne die guten, bewährten Dinge aufzugeben. Und nicht in Abständen von einigen Monaten, sondern einigen Jahren. Und es muss auch nicht jeder Spielzeugkram in die Cam gebaut werden. Spiegelreflexkameras müssen auch nicht zwingend immer leichter werden, das ist doch quatsch !

Wenn man wirklich mit Fleiß weitere negative Eigenschaften der D700 sucht, so findet man diese zweifellos in der Geräuschentwicklung. Das Auslöse-/Spiegelgeräusch kann durchaus Einfluss auf die Handlung haben, da es sehr deutlich wahrnehmbar ist. Damit habe ich -wenn ich ehrlich bin- auch schon mehrmals Tiere verschreckt. Daran hat Nikon in den neuen Modellen konsequent gearbeitet. Ich bin zwar sehr zufrieden mit meiner Kamera, aber es ist nicht so, dass es gar keinen Weiterentwicklungs-Bedarf gäbe.

Und man darf natürlich auch nicht glauben, dass so eine D700 ewig halten wird, so robust sie auch ist. Irgendwann steht man schon aus Gründen der Verschleißgrenze gezwungenermaßen vor der erneuten Kaufentscheidung. Und wenn man sich -wie ich- einmal so in ein Kamerasystem verrannt hat,....dann ist es schon wichtig wohin die Reise geht.
 
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