D700: Ich krieg' das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht

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knurri?

offenkundig lag dann ein defekt vor. ein notwendiger (geladener) akku in der kamera wäre kompletter nonsens. das gibt es bei keinem nikon-bg. war das ein original mb-d10?

Das nehme ich dann jetzt auch an... obwohl, wie Frank schon geschrieben hat, es gibt die Optionen BG-Kamera und Kamera-BG... da gab es keine Option NUR BG oder NUR Kamera...

Ja, es war ein originaler BG. Ich habe das Problem allerdings zwar als nervig, aber als nicht sooo wichtig empfunden. Priorität auf BG war eingestellt, trotzdem hat sie nie ohne eingelegten Kamera-Akku funktioniert. Da ich es als normal empfunden habe war es kein Problem, und JETZT ist es mit der D3 eh gelöst...
 
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... da gab es keine Option NUR BG oder NUR Kamera...

die wäre ja auch ziemlich sinnfrei. wer das möchte, entnimmt eben den entsprechenden akku.

die einstellung "erst kamera, dann bg" wäre jedoch entbehrlich, wenn ein (geladener) akku in der kamera sein müsste. mit dieser einstellung würde dann ja der akku im bg niemals genutzt werden (können).
 
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Hallo,

bei mir ist das Grinsen gerade weg.
Habe die Belichtungsreihenfunktion seit langen mal wieder werwenden wollen. Funktion auf die Fn-Taste gelegt aber ich bekomme keine Anzeige im Kameradisplay (oben) zum Enstellen von Abzahl und Belichtungsschrittweite. Bedienungsanleitung zur Hilfe genommen,auch damit kein Erfolg. Habe Firmwareversion A= 1.04 / B=1.03 nach einer Reperatur der Belederung draufbekommen.
In der Vergangenheit ging die Funktion. Hat jemand was ähnliches beobachtet oder bin ich zu "blöd"???

Gruß Siggi
 
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Also das sehe ich jetzt vom logischen Verständnis her anders... Unterstellt, es MÜSSTE wirklich der Kamera-Akku eingelegt sein bestimmst Du mit der Funktion halt, welcher Akku zuerst leergesaugt wird. KÖNNTE man auch so sehen, oder?

Also mich würde jetzt wirklich feedback aus der Praxis interessieren, WAR meine D700 defekt oder GEHT es nicht mit BG aber OHNE Kameraakku?

Gruß
Fred
 
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natürlich geht es ohne akku in der kamera, also muss deine kamera oder dein bg defekt gewesen sein.

was soll denn bitte eine einstellung "erst kamera, dann bg". dann wird also auf den bg umgestellt, wenn der kamera-akku leer ist. aber wenn du einen (geladenen) akku in der kamera benötigst, kommt es eben nicht dazu. das ist also unsinn. oder reicht ein leerer akku in der kamera? das wäre dann unsinn².

das ist bei keinem nikon-bg so (der es ermöglicht, den akku in der kamera zu belassen). und ich habe bisher benutzt: d300/700, d7000/7100 mit den jeweiligen bg.
 
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Also mich würde jetzt wirklich feedback aus der Praxis interessieren, WAR meine D700 defekt oder GEHT es nicht mit BG aber OHNE Kameraakku?

Gruß
Fred

Obwohl ich es schon wußte, hab ich es jetzt extra für dich nochmal probiert: Sowohl mit der D300 als auch mit der D700 kann man ohne Einschränkung fotografieren, wenn kein Akku in der Cam ist, sondern nur im Batteriegriff. Dabei ist es völlig gleichgültig was im Menue eingestellt ist.
Ich habe auch zwei original MB-D10 und beide verhalten sich dabei gleich.



Dabei kann ich mich nur immer wieder über die Standhaftigkeit der EN-EL3e wundern. Die ersten Akkus von meiner D300 (eine der Ersten) machen immer noch zwischen 600 und 680 Fotos mit einer Ladung. Ich weiß gar nicht mehr wie alt die Cam ist, aber das ist schon erstaunlich. Mein Sohn nutzt immer noch meine alte D70s mit deren Original EN-EL3-Akkus aus dem Erstkauf und kam jetzt aus Spanien zurück mit 1400 Fotos (Er nur JPG) mit nur zwei vorher frisch geladenen Akkus . Ich versteh das nicht. Die müssten doch längst tot sein !?
 
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Beschrei das nicht so laut. Nicht das die Akkus hier mitlesen.

OK, also bevor hier jemand von den Akkus mitliest... FREUNDSCHAFT....

Interessiert mich jetzt eh nur noch so lala, mit der D3 hab ich längst erstens DIESES Problemchen abgehakt und zweitens einen Mordsspass, das Stück ALteisen wird mich noch lange begleiten...
 
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Du musst die Funktion BKT bei f5 auf "Taste & Einstellräder" legen, dann funktioniert es.
 
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Hallo Christopher,

Du musst die Funktion BKT bei f5 auf "Taste & Einstellräder" legen, dann funktioniert es

Das war es !!
:up:
Danke

gruß Siggi
 
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Hochwertiger Carbon ist nicht schlechter als Metall.

Bei was?

Punktueller Belastung? Hitzefestigkeit? Kälteverhalten? Flächiger Belastung? Oberflächengüte? Masshaltigkeit? Herstellungskosten?

Die gegenteilige Aussage ist genauso richtig oder falsch, je nach Kriterium. Die Herstellung ist (sehr viel) teurer. Die Verarbeitung bleibt trotz Arbeitsschutz gesundsheitschädlich. Die Oberfläche ist empfindlicher. Punktuelle Belastungen gehen gar nicht. Gewinde kann man ohne Zusatzmassnahmen eher nicht rein schneiden. Das Recycling ist ungeklärt. Die Rohstoffe sind sehr teuer.

Allerdings haben auch Magnesiumlegierungen ihre Probleme. So ungern ich es als Metaller zugebe: Polycarbonat schlägt sie alle. Ob Carbon (Kevlar, Aramid etc.), Alu, Titan oder Magnesium, nichts ist so robust wie dieses Zeug. Gegen ein Pelicase sieht ein Alukoffer einfach nur schwächlich aus.

Ausgerechnet dieses Material, ein marketingtechnisches Aschenputtel, ist wie kein anderes gegen Druck, Stürze, Temperaturen, Wasser, Salz und andere Unbill derart resistent. Deshalb sind neuere Gehäuse aus diesem Material grundsätzlich einfach unkaputtbarer.

Es gibt dennoch ein paar Gründe, für 'Profi'gehäuse Magnesiumlegierungen zu verwenden:

1. Sie verkaufen sich besser
2. Sie lassen sich maßhaltiger fertigen

Allerdings stimmt Punkt zwei nur bedingt. Denn eine Spritzgussform hat auch nach 100000 'Schüssen' noch ihre Maße. Ein Fräswerkzeug am Magnesiumgehäuse dagegen nicht. Die Maße sind dann nur noch so gut, wie das Qualitätsmanagement der Fertigungsstraße.

Hinzu kommt, dass Maßungenauigkeiten bei Kunstoffen heutzutage in großem Maße elektronisch weggeregelt werden können. Jeder Popeldrucker aus dem Aldi schafft heutzutage 1200 DPI Druckauflösungen, obwohl die Klapper-Plaste, aus denen das gemacht wird, teilweise kaum 1/10 mm Präzision hergeben dürfte. Elektronik eben.

Mein Fazit: Technisch ist Polycarbonat kaum zu schlagen.

Und trotzdem: Ich liebe meine D700 auch wegen ihres Metall-Gehäuses. Metall fühlt sich kühler an, und irgendwo im Hirn ist halt eingeplanzt, dass es sich dabei eben um 'was Solides' handeln muss.

Es ist wie beim Essen. Das kann gesund sein wie es will: Wenn es nicht gut riecht und aussieht - dann machts einfach keinen Spass.
 
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Die D750 und die D810 wurden in dieser bekannten und nützlichen Übersicht des Dynamikverhaltens der verschiedenen Sensoren aufgenommen.
Ich habe die D700 mal dagegen gesetzt.

Ab ISO 400 ist sie nur rund eine Blende schlechter als ihre modernen Konkurentinnen. Unterhalb von ISO 200 jedoch ca. 2 Blenden Dynamikunterschied.

Ich finde die D700 schlägt sich tapfer - auch im höheren ISO-Bereich.

http://home.comcast.net/~NikonD70/Charts/PDR.htm#D700,D810,D750

Rechts in der Spalte kann man selbst neue Charts kreieren.



Gruß Hans
 
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Das Recycling ist ungeklärt.

Ist es nicht. Es handelt sich nicht um das klassische Carbon, das man hier und da schon gesehen hat, sondern um "Seerebo" von Teijin. Also Resin, das mit Fasern verstärkt und wieder jeder andere Kunststoff gegossen wurde. Keine Fasermatten, die mit Harz getränkt sind. Es ist ausdrücklick recyclebar.

Die Meisten denken bei Carbon vermutlich an 3K-Sichtcarbon oder UD-Carbon, wie z.B. bei teuren Fahrrädern in Verwendung, oder im Rennsport, hat aber wenig mit dem hier verwendeten gemein.


Denn eine Spritzgussform hat auch nach 100000 'Schüssen' noch ihre Maße. Ein Fräswerkzeug am Magnesiumgehäuse dagegen nicht.

Das Magnesiumgehäuse wird nicht aus einem Block gefräst. Es ist eine Aluminiummagnesium-Legierung, die mittels Druckgußverfahren (in einer Gießform) hergestellt wird.
 
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Es handelt sich [um] Resin, das mit Fasern verstärkt wurde.

Keine Fasermatten, die mit Harz getränkt sind.

Resin = Harz. Wie wird Carbonfaser denn sonst verarbeitet, doch zusammen mit Harz ?

Es ist ausdrücklick recyclebar.

Sagen die Hersteller. Man kann es 'downcyclen'. Das Harz wird verbrannt, die Fasern freigelegt, zumindest versucht man das. Aber selbst dann bleibt es problematisch.

"Aus dem steigenden Anteil von Multimaterialsystemen mit CFK-Fasern ... ergibt sich zwangsläufig, dass ... immer mehr ausgediente Produkte als Abfall anfallen werden. ... Bislang besteht ein solcher Prozess, der in der Praxis umfangreiche Mengen von ausgehärteten CFK-Bauteilen verwerten und daraus wieder einsetzbare Fasern gewinnen kann, nicht."


Das Magnesiumgehäuse wird nicht aus einem Block gefräst. Es ist eine Aluminiummagnesium-Legierung, die mittels Druckgußverfahren (in einer Gießform) hergestellt wird.

Ich weiss.

Dann erhält man Rohlinge. Und die kann man nicht unberabeitet verwenden. Sie werden gebohrt und gefräst.


Aber wenns pressiert, wäre das eher ein neuer Thread, hier passt es wohl nicht so recht hin.
 
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Einspruch, Euer Ehren!

Ich arbeite im Spritzguss-Werkzeugbau. Die Präzision, mit der Teile produziert werden, hängt ab von der Präzision, mit der das Werkzeug erstellt wird. Wir reden hier von Toleranzen im µ-Bereich (1/1000 mm). Entsprechend präzise, und zwar 100.000fach reproduzierbar, sind die ausgeworfenen Teile.

1200 dpi entspricht 1/50 mm pro Punkt. Das ist eine Präzision, die mit Kunststoffspritzguss selbst bei einfachen Teilen locker erreicht wird.

Moderne Fräsmaschinen vermessen die Fräser regelmässig und gleichen Abnutzungen aus. Wobei für einen Fräser aus hochfestem Stahl Magnesium keine Herausforderung darstellt. Wir fräsen gehärteten Stahl, und zwar zu hochglatten Oberflächen, die nur noch eine Endpolitur brauchen, um hochglänzend zu sein. Die Fertigungstechnik ist da schon sehr weit.
 
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Ist es nicht. Es handelt sich nicht um das klassische Carbon, das man hier und da schon gesehen hat, sondern um "Seerebo" von Teijin.

Nie gehört. Woher weißt du das? Wäre (wirklich) interessant zu wissen. Ich kann's im WWW nicht finden. Und bei Teijin auch nicht.

Meiner Meinung nach handelt es sich bestimmt um ein "handelsübliches" Polycarbonat(granulat) mit CF (also Kohlefasern). Z.B. mit 20% oder so.
Das im Spritzguß verarbeitet wird.
Deshalb meine Frage nach diesem "Seerebo" (was das ist).

Recyceln kann man das natürlich. Wie jeden Thermoplast. Da wird auch nichts getrennt indem man das Harz "verbrennt" oder so, um z.B. an die Carbonfaser zu kommen.
Das wird - wenn überhaupt - schlichtweg eingemahlen und als Rezyclat wieder verwendet.
Dann hat man ein Mahlgut aus Polycarbonat mit 20% Kohlefaser. Fertig aus.
Da kann man dann z.B. wieder ein Regranulat draus machen und für sonstwas verwenden. Nur sicherlich nicht mehr für hochwertige Kameras...

Ich denke aber, die einzelnen Gehäuse wandern auf die Kippe (Müll;Müllverbrennungsanlage usw.).

Und: das Recyceln macht sicher keinen Sinn, da die Rückläufe viel zu gering sind und es nur sporadisch zu Rückläufen von Kameras kommt, die "verschrottet" werden.. Wie viele Gehäuse will man denn in den nächsten Jahren sammeln und recyceln, daß sich der Aufwand lohnt. Nikon wird keine alten Kameras recyceln. Die kommen doch gar nicht mehr wieder, die ganzen Gehäuse. Und selbst wenn... mit dem bißchen (und dann noch eingemahlenen) Zeugs könnte Nikon eh nix mehr anfangen.
 
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Nie gehört. Woher weißt du das? Wäre (wirklich) interessant zu wissen. Ich kann's im WWW nicht finden. Und bei Teijin auch nicht.

das wird doch schon seit der d5300 verwendet:

http://www.teijin.com/news/2013/ebd131017_13.html

und http://www.teijin.com/news/2013/ebd131015_55.html

aber das gehört wohl eher in den d750-thread und ist dort auch schon erörtert worden:

 
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