Das MC-22 ist einen Meter lang. Durch das Kurzschließen zweier Kontakte kann die Kamera ausgelöst werden. Die Signalübertragung durch das Kabel ist vernachlässigbar, weil die Driftgeschwindigkeit der Ladungsträger im Kabel annähernd bei Lichtgeschwindigkeit (ca. 300.000 m/sec) liegen sollte.
Damit ergibt sich ein Verzögerung von unwesentlich mehr als 3,3 Mikrosekunden (10 hoch -6) - im Gegensatz zur Auslöseverzögerung der Kamera, die im Millisekundenbereich liegt (10 hoch -3, d.h. tausendmal größer).
Neben der kameraspezifischen Auslöseverzögerung ist also "nur" die Zeit zu berücksichtigen, die Du zum Schließen der beiden Kontakte benötigst.
...Die Signalübertragung durch das Kabel ist vernachlässigbar, weil die Driftgeschwindigkeit der Ladungsträger im Kabel annähernd bei Lichtgeschwindigkeit (ca. 300.000 m/sec) liegen sollte.
Das ist nun weit übertrieben, die Ladungsträger bewegen sich keineswegs mit Lichtgeschwindigkeit. Sondern viel, viel langsamer, genau genommen nur mit Bruchteilen eines Millimeters pro Sekunde. Das Signal breitet sich allerdings mit Lichtgeschwindigkeit aus, und deshalb stimmt das Ergebnis auch. Die Auslöseverzögerung durch den Schalter ist praktisch Null.
Und wenn man in OFC (Oxygen Free Copper -99,99999% Reinheit...) Signale leitet, sind das etwas 80% von C.
Aber immer noch 240.000 Km/s.
Bei eine Länge von 240 KM müsste man dann mit einer Millisekunde Latenz Rechnen
DIESES Kabel zu tragen dürte noch schwerer sein als das Sigma 120-500/2,8