D200 in 20 Jahren ?

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ossibossi

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Ein kleiner Vergleich:
Die Nikon F601, die ich von meinem Vater überlassen bekam, ist mittlerweile über 15 Jahre alt und funktioniert noch immer PERFEKT! Keine einzige Funktion hat irgendein Manko!

Gute analoge Technik! :up:

Und die digitale?
Zwar ist klar, dass die D200 ein wirklich robustes Gehäuse (Mg..etc..) ist, gut gummiert und verarbeitet, aber was glaubt ihr denn:


Tut's die auch 15 Jahre, oder geht man heutzutage davon aus, dass Leute, die sich so einen teuren Body leisten, dies wohl auch in firmentreuer Regelmäßigkeit wieder tun, zumal der digitale Fortschritt auch immer neue Anreize bietet?

Wie lange "hält" eine D200 bei "durchschnittlicher" engagagierter Hobby-Benutzung wohl???
 
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Wahrscheinlich halten die persönlichen Ansprüche beim derzeitigen Fortschritt der Technik weit weniger lange, als die D200 es letztendlich tun würde, wenn man sie denn tatsächlich noch lange nutzen würde
 
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Bei intensiver oder extensiver nutzung??

ich glaube das man das nicht wirklich sagen kann!

stecken ja nur neue dinge (elektronik, chio, sensor, etc.) drin, und ich glaub keiner hat getested ob die nach 15 jahren noch immer arbeiten.

lg
 
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Hallo,


Zuerst einmal: Woher sollen wir das wissen? Ob die heutigen DSLR so lange durchhalten, keine Ahnung. Naheliegender ist wohl eher die Frage: Will in 20 Jahren noch irgendwer mit einer D200 fotografieren?

Die D1 war vor ein paar Jahren das absolute Nonplusultra. Heute findet sich kaum noch wer, der sie benutzt. Gut, der Vergleich hinkt etwas, weil die digitale Fotografie zu der Zeit wirklich noch in den Startlöchern saß.

Und der ewige Vergleich mit der Durchhaltekraft der "guten alten Analogen" - die wurden im Schnitt auch weit weit weit weniger benutzt als heute die digitalen. Schon klar, dass sie da länger aushalten.

Gruß

Christoph
 
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Es gibt jede Menge D1, die nach acht Jahren immer noch funktionieren wie am Anfang. Man muß halt Akkus erneuern, und sie regelmäßig warten lassen, und wenn sie viel genutzt wird vielleicht auch irgendwann mal den Verschluss wechseln.

Eine D200 wird in 20 Jahren schon auch noch funktionieren, wenn man sie in Schuss hält. Die Frage ist eher, ob man selbst nach 20 Jahren noch eine 20 Jahre alte Kamera benutzen will. Die persönlichen Erwartungen veralten schneller als die Kameras.

Maik
 
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habedehre schrieb:
Hallo,Zuerst einmal: Woher sollen wir das wissen? Ob die heutigen DSLR so lange durchhalten, keine Ahnung. Naheliegender ist wohl eher die Frage: Will in 20 Jahren noch irgendwer mit einer D200 fotografieren?

Warum eigentlich nicht? Ich denke aber, dass es bei den Digi genau wie bei den Analogen laufen wird: die einstelligen Profimodelle werden deutlich gesuchter sein, als die Dreistelligen.


habedehre schrieb:
Die D1 war vor ein paar Jahren das absolute Nonplusultra. Heute findet sich kaum noch wer, der sie benutzt.

Das stimmt so nun nicht ganz!


habedehre schrieb:
Und der ewige Vergleich mit der Durchhaltekraft der "guten alten Analogen" - die wurden im Schnitt auch weit weit weit weniger benutzt als heute die digitalen. Schon klar, dass sie da länger aushalten.

Völlig richtig, sehe ich genauso.
 
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hmm ... ich gehe mal davon aus, dass die meisten D200 auch in 20 Jahren noch funktionieren, wenn sie nicht gerade täglich genutzt werden.

Und wenn nicht ... wird sie dann ein schöner "Retro-Briefbeschwerer" sein.

Bedenken würde ich aber auch, dass die meisten DSLR meine ich häufiger genutzt werden, denk mal in Ruhe drüber nach, wieviel Filme Du im Jahr mit der F-601 belichtet hast und dann überleg mal, wieviel Bilder Du pro Jahr mit der D200 machst.
 
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Das ist der entscheidende Unterschied:

Analog kam ich zu besten Zeiten auf 100 Filme pro Jahr = 3600 Auslösungen.

Die habe ich z.B. mit der D200 im Rahmen von Reproarbeiten nun an einem Wochenende gemacht...

Wenn ich bedenke, dass ich nach bereits einem guten Monat auf rund 12.000 Auslösungen gekommen bin, dann wäre ich schon froh, wenn ich die Kamera noch einwandfrei in 3 Jahren nutzen könnte.

Wird sicherlich demnächst ruhiger bezüglich der Auslösungen, da ich in absehbarer Zeit mit den Reproarbeiten durch bin - aber auch im Normalfall komme ich zwischenzeitlich mit meinen Kameras insgesamt auf rund 2500 Aufnahmen pro Monat. Schon ein Konzert macht im Schnitt 800 Aufnahmen pro Abend.

Wenn ich "nur" 20.000 Auslösungen pro Jahr ansetze wären das in 20 Jahren rund 400.000 Auslösungen. Bis 200.000 erwarte ich absolut keine Probleme - danach schließe ich nicht aus, das vielleicht der Verschluss langsam aufgibt. Andererseits gab es auch früher schon Kameras, die nach wenigen Jahren bereits ein mahrfaches hinter sich hatten. Ich bin gespannt.
 
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genau ... und dann rechne mal, was Du an Filkosten gehabt hättest, wenn die die Reproarbeiten analog gemacht hättest.

Will nicht falsch verstanden werden, ich mag das Analoge nach wie vor, aber die Filmkosten und die Archiviererei sind nicht so mein Ding.

Ich hab die Tage spaßeshalber mal überschlagen ... und bin zu dem Ergebniss gekommen, dass ich bei gleicher Bildanzahl schon deutlich höhere Filmkosten "produziert" hätte, als die D200 neu gekostet hat.
 
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Maik Musall schrieb:
Es gibt jede Menge D1, die nach acht Jahren immer noch funktionieren wie am Anfang. Man muß halt Akkus erneuern, und sie regelmäßig warten lassen, und wenn sie viel genutzt wird vielleicht auch irgendwann mal den Verschluss wechseln.

Ich wollte mit meinem Beitrag auch nicht aussagen, dass die D1 nach acht Jahren Schrott ist, sondern dass sie den meisten, die sie damals genutzt haben, heute nicht mehr "gut" genug ist.

Gruß

Christoph
 
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habedehre schrieb:
Ich wollte mit meinem Beitrag auch nicht aussagen, dass die D1 nach acht Jahren Schrott ist, sondern dass sie den meisten, die sie damals genutzt haben, heute nicht mehr "gut" genug ist.

Ich wollte Dir auch gar nicht widersprechen.

Maik
 
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comabird schrieb:
Warum eigentlich nicht? Ich denke aber, dass es bei den Digi genau wie bei den Analogen laufen wird: die einstelligen Profimodelle werden deutlich gesuchter sein, als die Dreistelligen.

Ich denke, es wird bei den Digitalen nicht so ablaufen wie bei Analog, da 20 Jahre im digitalen Zeitalter ganz was anderes sind als 20 Jahre im analogen.


Das stimmt so nun nicht ganz!

Naja, ich habe nicht gesagt, dass sie keiner mehr benutzt, aber einen großen Massenauflauf wird man mit D1-Nutzern nicht mehr zusammen bekommen. (Wohlgemerkt ich meine die D1, nicht D1X)

Gruß

Christoph
 
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ossibossi schrieb:
Gute analoge Technik! :up:
Und die digitale?

Die Steintafeln haben auch schon ein paar Jahrtausende überdauert und unsere elektronischen Zeichen werden wohl keine 50 Jahre halten.
Die Eisengallustinte aus pulverisierten Galläpfeln ist heute noch am Pergament zu erkennen, bei unseren Tintenspritzern wage ich das zu bezweifeln.

So what? Der meiste Output heutzutage ist doch eh nicht wert die gesamte Evolution bewahrt zu werden.
 
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ossibossi schrieb:
Die Nikon F601, die ich von meinem Vater überlassen bekam, ist mittlerweile über 15 Jahre alt und funktioniert noch immer PERFEKT! Keine einzige Funktion hat irgendein Manko!

Einer der wesentlichen Unterschiede, die sich auf die Haltbarkeit einer D200 oder jeder anderen DSLR auswirken: Mit Deiner Nikon-F-Kamera bist Du nie in die Situation gekommen, dass plötzlich ein Hersteller einen neuen superempfindlichen Film auf den Markt geworfen hat, den Du in Deiner alten Kamera nicht nutzen kannst.

Die High-Iso-Qualitäten der D3 sind eben nur mit der D3 nutzbar ... für jede neue Film(Sensor)-Entwicklung muss der Käufer eine neue Kamera kaufen - gut für die Verkaufszahlen, schlecht für den dauerhaften Wert eines Gehäuses.

Um bei Deinem Beispiel zu bleiben: In 30 Jahren wird Dein Sohn wahrscheinlich nicht eine Kamera besitzen, die er Dir überlassen könnte, sondern zehn (schöne Aussichten, so gesehen ).

 
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Es darf wirklich mal gespannt erwartet werden, wie lange wir mit unseren Kameras zufrieden sein werden. Meiner Meinung nach bieten uns D80 und D200 eine Fotografie die der Analogen praktisch nicht mehr nachsteht und kaum noch ein Limit mehr hat. Mag sein das die D300 das eine oder andere Zipperlein beseitigt, aber von der Anwendung her gibt es kein Muß für was neues. Genau wie im PC-Bereich sind wir allmählich auf einem Niveau angelangt, wo ein normaler Anwender kaum noch eine sinnvollere Verwendung für was Besseres hat. PCs machen das was wir wollen in Echtzeit und Kameras machen endlich auch Digital das was sie wollen. Zuverlässig scharfstellen, auslösen und speichern. Wir leben in einer Zeit in dem die reine Begeisterung für Neues übersehen läßt das sich der praktische Mehrwert in Grenzen hält. Wer das erkennt kann durchaus in 20 Jahren noch eine d200 in der Hand halten. Auch wenn die inzwischen einen neuen Verschluß hat. Die Auslösezahlen gehen Digital in der Tat heftig in die Höhe!
 
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habedehre schrieb:
Ich wollte mit meinem Beitrag auch nicht aussagen, dass die D1 nach acht Jahren Schrott ist, sondern dass sie den meisten, die sie damals genutzt haben, heute nicht mehr "gut" genug ist.

Gruß

Christoph

Christoph,
ich habe die D1 seit 8 Jahren (Okt 1999) und dank der Kompatibilität mit aktuellen Nikkoren geht sie nicht so schlecht. Wie oben schon beschrieben, ist eher das Batterie"problem" zu lösen. Mit 25 Euro ist ein 3-rd party Akku allerdings nicht so übermäßig teuer. Noch etwas: Mit CNX entwickelt werden D1 RAW Bilder heutzutage besser als mit der ursprünglichen Capture SW von damals. Das gilt natürlich auch für die alten Aufnahmen, die ich manchmal neu bearbeite.

Es ist ein riesen Unterschied ob Du ein einzelnes digitales Kameramodell betrachtest, daß einmal allein hergestellt wurde, oder ob das alte Modell Teil eines umfassenden Systems ist. Die D200 zählt zu letzterem.

LG, Andy

D1, aktuelle Aufnahme, neuer Akku, RAW
 
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Ich schätze, dass wir heute ca. 2 bis 4 mal so häufig auf ein neues Kameramodell wechseln wie zu Analogzeiten.

Die Profireihe F4, F5, F6 ist ca. im 8 Jahresintervall erschienen.
Zwischen D200 und D300 liegen heute 2 Jahre Entwicklungszeit.
Es ist daher durchaus möglich, 4 mal so schnell auf ein neues Modell umzusteigen.
Aus Preisgründen werden die meisten sich bei einem 2 bis 3 mal kürzeren Interval gegenüber früher einpendeln.
Wer daher früher 15 Jahre lang mit einer Kamera zufrieden war, wird jetzt bereits nach 5 bis 8 Jahren wechseln wollen.

Da Digitalkameras auch ca. doppelt so teuer sind wie die alten Analogmodelle, müssen wir ungefähr 4 bis 6 mal so viel für die Bodies kalkulieren.
Zum Glück können wir alle alten Objektive weiter verwenden, und müssen für neue Objektive auch nicht mehr zahlen als früher.
Statt in Filme investieren wir heute in teure PCs, kalibrierbare Monitore oder Beamer, bei denen die Ersatzlampe mehr kostet als ein teurer Diaprojektor. Damit ist die Einsparung beim Filmmaterial auch dahin.
Alles in allem ist die Digitalfotografie sicher nicht billiger geworden.

Walter
 
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fotochris schrieb:
Ich hab die Tage spaßeshalber mal überschlagen ... und bin zu dem Ergebniss gekommen, dass ich bei gleicher Bildanzahl schon deutlich höhere Filmkosten "produziert" hätte, als die D200 neu gekostet hat.

Moin allerseits,

mich würde interessieren, in welchem Verhältnis die Zahl der guten Fotos in Bezug auf die Auslösungen gestiegen ist.

Gerne würde ich wissen, um was für Repros es sich handelt.

Besten Gruss

Tim
 
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