Bringt die Vollformat D700 wirklich sichtbar bessere Bilder im Vergleich zur Halbformat D200? Natürlich mit den passenden AF-S Objektiven, also unter wirklicher Nutzung der 24x36er Sensorgröße.
Hat damit jemand persönliche Erfahrung. Bitte nicht nur die Meinung von Nikon abschreiben - die ist klar!
Ein Landschaftsfotograf, der häufig viel Tiefenschärfe will und ein sehr gutes DX Objektiv (z.B. 12-24mm) in der Tasche hat, benötigt den größeren Sensor in vielen Fällen nicht wirklich.
Die Möglichkeiten des Freistellens, z.B. bei Porträts sind mit FX besser als bei DX.
Die Auflösung (10 versus 12 Megapixel) ist meines Erachtens ebensowenig ein gravierender Unterschied.
Aber die D700 ist auch in anderen Bereichen, die mitunter für die Bildqualität entscheidend sein können, verbessert worden. So ist der AF noch mal spürbar besser und auch schneller als an der D200.
Zudem ist der Dynamikumfang der D700 (im RAW Workflow oder mit der Proträt Kurve, die man bei Nikon runterladen kann) deutlich größer als bei D200. Das genieße ich bei Landschaftsaufnahmen mit hohem Kontrast.
Von der D300 dürfte der Schritt kleiner ausfallen. Als Umsteiger von der D200 kann ich sagen, dass es für mich gelohnt hat (wieviel es dir Wert ist, mußt du selber wissen). Was das Rauschen anbelangt ist der Unterschied absolut gigantisch und auch der AF macht eine super Figur. Eigentlich habe ich in allen Belangen bisher Verbesserungen festgestellt.
Wie immer gilt: in die Hand nehmen, dann Bauch und Konto entscheiden lassen. Die Vorteile FX vs. DX sind tausendfach diskutiert worden und das muss hier nicht nocheinmal geschehen, da musst du selbst abwägen, was dir wichtiger ist.