Das Problem sind die Gläser! Und die werden nicht billiger! Auch in zehn Jahren kann sich keine DSLR im Einsteigerbereich mit FX-Sensor festsetzen, weil allein ein Objektiv dafür zu Teuer in der Herstellung sein wird.
Zu Zeiten des KB-Films gab es doch auch preiswerte Einsteigerlinsen. Warum sollte es die für den FX-Sensor nicht auch geben?
Meine These - ok, ab jetzt beginnt der gewagte Teil - wäre sogar, dass noch kleinere Chipformate von Bridges nach oben Richtung DSLR rücken könnten. Denn am Glas kann man Unmengen einsparen, an Chips kaum noch.
Weil sie den Qualitätsvorsprung, den ein größerer Sensor bringen würde, mehr als zunichte machen würden.
Meine These - ok, ab jetzt beginnt der gewagte Teil - wäre sogar, dass noch kleinere Chipformate von Bridges nach oben Richtung DSLR rücken könnten. Denn am Glas kann man Unmengen einsparen, an Chips kaum noch.
Den braucht man nicht, den hat ein bestimmtes Format einfach. Die Bezugsgröße ist dabei das Kleinbildformat 24x36 mm, das sich auch bei FX-Kameras findet. Cropfaktor dort also 1. Bei Kameras mit kleinerem Sensor wird vom Bildkreis des Objektivs nur ein kleinerer Ausschnitt auf dem Sensor aufgenommen (="Crop"), was vom Bildwinkel her den gleichen Effekt hat wie eine längere Brennweite auf einer Vollformat(=KB=FX-)Kamera. Der Faktor, um den diese Brennweite an der Vollformatkamera gegenüber der Bezugskamera mit kleinerem Sensor länger sein muss, ist der Cropfaktor.1. wozu brauche ich diesen cropfaktor überhaupt?
Als "Weitwinkel" bezeichnet man üblicherweise an Kleinbild den Bereich zwischen ca. 24 und 35 mm - an DX-Kameras also ca. 16-24 mm. Darunter nennt man das "Superweitwinkel", aber über die genaue Grenze kann man seitenlang diskutieren. Die Zahlen mögen also nur als Orientierungswert dienen...2. was ist jetz weitwinkel und was nicht?
Brennweite ist eine physikalische Größe des Objektivs und die ist immer gleich. 20 mm an einer Vollformatkamera sind auch 20 mm an der Halbformatkamera. Der Unterschied liegt in der Bildwirkung, bestimmt durch den auf dem Sensor abgebildeten Bildwinkel. Somit wirkt(!) ein 20mm-Objektiv an Halbformat/DX wie ein 35mm-Objektiv an Vollformat/FX/KB.3. beziehen sich solche allgemeinen äußerungen ("<20mm ist ultraweitwinkel") immer auf die objektivbrennweite + eigenen cropfaktor?
danke!
dann noch eine letzte abschließende Frage meinerseits:
wäre mein objektiv bei den werten von 18mm als weitwinkel zu betrachten oder nicht? (rein gefühlsmäßig)
liebe grüße,
kess
...18+9mm=27mm
...tamron objektiv 18-200mm...
Bei einer D3 z. B. schon Ultraweit.
Die nächste Frage will ich lieber gar nicht sehen....
Oder meintest du etwas anderes?
Ja! Wieso denn +9mm? Ich dachte man muss mit 1,5 malnehmen....
Ist das Tamron denn FX-tauglich?
Oder meintest du etwas anderes?
Gruß aus Pisa
Dirk
Ja! Wieso denn +9mm? Ich dachte man muss mit 1,5 malnehmen....
foxmulder schrieb:Ist das Tamron denn FX-tauglich?
Muss wirklich immer jedes Wort auf die Goldwaage gelegt werden?
Richtig, aber so ist es einfacher zu rechnen: Ausgangsbrennweite halbieren und dazuaddieren, so mach ich das auch immer.
War doch nur Quatsch. Ich sitz in 'ner Besprechung mit Franzosen, da kommt man auf solche Fragen.
Salut, Matthias
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