Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Hatte Teheran nur exemplarisch als Corona-Krisengebiet genannt:
die Anzahl der Zurückweisungen ist dabei unerheblich, außer es wären alle aus der Maschine.

Wichtig dagegen ist/wäre eine Gesundheitskontrolle derer, die dabei ins Land einreisen.
Um sicher zu gehen, müsste diese Prozedur mehrere Tage dauern, zumindest nach dem mir vorliegenden Wissensstand.
Ergo Quarantäne, weißt Du da etwas darüber?

Gruß
Mathias
 
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Deutsche, die aus Risiko-Gebieten einreisen, werden - soweit ich weiß - an der Grenze aufgefordert 2 Wochen in häusliche Isolation zu gehen und bei Auftreten von Symptomen den ärztlichen Bereitschaftsdienst zu kontaktieren.
Nicht-EU-Bürger wurden in FRA im Transitbereich untergebracht, wo sie sich, getrennt von anderen Passagieren, aufhalten konnten bis die Maschinen rückflugbereit waren. So hat es ein Sprecher der Bundespolizei in einem Interview geschildert.
 
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Wichtig dagegen ist/wäre eine Gesundheitskontrolle derer, die dabei ins Land einreisen.

Passiert nicht. Keine Temperaturmessung, keine Beschau durch Mediziner.
Man fordert die Leute auf nach Hause zu fahren und 14 Tage da zu bleiben.

Zwei mir persönlich bekannte Fälle, gestern am späten Nachmittag
so in Düsseldorf angekommen.

Auf dem Weg nach Hause können die natürlich noch reichlich Leute anstecken.
 
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So, es hat sich ein bisschen was angesammelt....

So war dies hier....


Können wir bitte mit diesen Grippevergleichen jetzt mal aufhören?

zwar höflich formuliert, aber nicht als Bitte gemeint. Ich werd mal deutlicher:

Vergleichen darf man vieles wenn man will

Aber nicht, wenn es per Moderation in diesem Thread ausgeschlossen ist. Bitte halte Dich daran.
Nochmal: Schluss mit Grippevergleichen, das steht hier alles schon nachzulesen.


Ich würde bei diesen Schwierigkeiten nicht in der Haut derer stecken wollen, die diese Entscheidungen zu verantworten haben.

Ganz genau. Das habe ich mir in den letzten Tagen auch immer wieder gedacht. Unsere Politiker sind auch nur Menschen. Vielleicht schaut ihr bei der nächsten Pressekonferenz auch mal ins Gesicht derjenigen, die im Moment so gerne verunglimpft werden, und schaut, wie es ihnen geht.
Ich bin auch mit so einigem nicht einverstanden. Aber deswegen muss ich nicht drüber herziehen und Schuld verteilen. Das hilft keinem von uns.



Danke Ich frag ja schon immer nach den Quellen und prüfe auch jede einzelne nach. Es wäre toll, wenn ihr selber dran denkt, diese ohne Aufforderung mitzuliefern.
 
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Meine Mutter ist 83, hat zahlreiche Wehwehchen.
Mein Vater ist 87 und schwer krank. Bei ihm macht mir jeder Virus Sorge, den er sich einfängt. War aber die letzten Jahre schon so und es ist m. Mn. n. völlig egal, wie das Teil heißt. An der Situation hat sich nichts geändert!
 
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Danke für Deine engagierte Moderation hier, liebe Anja!
Einen Punkt in Deinem vorangegangenen Post verstehe ich allerdings nicht: wer verunglimpft hier unsere Politiker?

Gruß
Mathias
 
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Es kann ja wohl nicht dein Ernst sein, dass dies ein akzeptables Ziel sei, ….

Ich habe doch auch nie behauptet, dass es akzeptabel ist. Aber in der Durchseuchungsphase, in der sich Deutschland schon befindet, wahrscheinlich nicht mehr aufzuhalten. Es sei denn, man macht den totalen Lockdown (wie in Wuhan), aber dann kollabiert die gesamte Wirtschaft. - Übrigens, gestern sind noch Flugzeuge aus China und Teheran in Frankfurt gelandet, Fieberkontrolle Fehlanzeige. Nööö, so halbherzig wird das nichts.

Ich lasse mich aber gerne von einer positiveren Entwicklung überzeugen, in 3-4 Wochen wissen wir alle mehr.
 
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Darauf wollte ich gerne noch antworten und komme jetzt erst dazu:

  • Ich halte Abstand
  • Ich wasche mir häufiger und gründlicher die Hände
  • Wenn ich vom Einkaufen zurückkomme oder den Touchpen des Paketdienstes zum Unterschreiben angefasst habe, desinfiziere ich mir die Hände mit dem direkt im Flur stehenden Mittel
  • Wenn die Einkäufe ausgepackt sind: Hände waschen!
Ansonsten arbeite ich ja eh im Homeoffice und komme wegen einer Gehbehinderung sowieso nicht so oft raus. Das hätte sich jetzt bei gutem Wetter wieder geändert. Aber so genieße ich die Sonne und frische Luft auf dem Balkon und laufe darauf hin und her.

Was sich noch geändert hat:
  • Mein Mann und meine Tochter sind jetzt auch im Home Office. Das ist eine ganz schöne Umstellung, denn die Ruhe ist futsch, wodurch es mir schwerer fällt, mich zu konzentrieren. Irgendeiner von uns muss immer telefonieren, etwas ausdrucken oder braucht was aus der Küche und läuft durch meinen Arbeitsbereich.
  • Ich informiere mich laufend über neue Entwicklungen
  • Ich moderiere diesen Thread

  • Und noch was für die Resi (@Kay ):
    • Wir können morgens zusammen in aller Ruhe einen Kaffee auf dem Balkon trinken. Dazu ist sonst nie Zeit.
    • Die Katzen freuen sich, dass alle zuhause sind
    • Es wird Frühling, die Vögel zwitschern, die Sonne scheint und es riecht nach frisch gemähtem Rasen (die Nachbarn haben wohl auch Home Office *g*)
 
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Einfach widerlich und sicher bald auch andserswo:

18.03.20, 14:25 Uhr: Polizei warnt vor Betrügern an der Haustür
Quelle: BR24, Corona-Ticker Oberpfalz
 
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Seien wir doch mal ehrlich: wir werden das Virus irgendwann alle bekommen. Da hilft kein Jammern und kein Klagen.

Das ist vermutlich leider wahr. Allerdings scheint es mir, dass viele Menschen sich eher vor den Folgen der Pandemie (Börencrash, Arbeitslosigkeit, Klopapiermangel) fürchten als dass sie sich um ihre Gesundheit sorgen.
 
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Danke !

Für uns alle hat sich viel geändert und es fällt nicht leicht, die Dinge weiterhin positiv zu sehen.

Allein die Einschränkungen in den sozialen Beziehungen und der Mobilität erfordern einen harten Rücken.
Dazu wird unsere Denke komplett umgekrempelt. Wir werden ständig informiert, aber die meisten Nachrichten sind, egal weshalb, unschön.
Jeder macht sich Sorgen, egal, ob finanziell, familiär, oder sonstwas - alles ist ungewiss, sollte neu geordnet werden, aber oft bleibt das aus,
weil die Navigation im Nebel schwer beherrschbar geworden ist, weil die Instrumente, die wir beherrschten z.Zt. versagen.
Es fällt schwer, dabei irgendwie positiv kreativ zu bleiben, statt dessen muss man fast alles abschminken : Reisen, Pläne, Projekte.
Die Hauptaufgabe besteht darin, trotz allem irgendwie weiterzumachen.

Freuen wir uns über das, was wir gehabt haben und versuchen wir trotzdem nach vorne zu blicken, auch wenn es sehr schwer fällt.
 
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Im Bilderthread zu Corona sind Beiträge ohne Fotos unerwünscht, deshalb melde ich mich hier zu Wort.

Betrachtet man die Pandemie aus Perspektive des Fotografierenden, so ist sie durch inhaltsleere Fotos gekennzeichnet: Leere Busse, leere Klassenzimmer, leere Büros, leere Regale. Voll sind die Wartezimmer beim Arzt (vermute ich), wahrscheinlich werden auch die Krankenhäuser sich füllen. Aber dort kann und sollte man nicht fotografieren.

Einen Bildband über Corono kann ich mir eher nicht vorstellen.
 
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Allerdings scheint es mir, dass viele Menschen sich eher vor den Folgen der Pandemie fürchten als dass sie sich um ihre Gesundheit sorgen.

Darüber schreiben viele nicht gern und auch ich versuche, daran nicht ewig zu denken.
Es bringt Euch nichts und mir auch nicht, davon hier zu schreiben.
So reden wir lieber über Klopapier - das lenkt ab - und es ist wohl das erste mal, dass Klopapier glücklich macht ...
 
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Heute Abend um 19.20 Uhr wird unsere Bundeskanzlerin eine Fernsehansprache zur aktuellen Krisenlage halten und vermutlich einen eindringlichen Appell an die Bundesbürger richten, die Verhaltensrichtlinien einzuhalten.

Ich hoffe sehr, dass ihr Appell auf offene Ohren stößt und auch die bislang Sorglosen oder Gleichgültigen ihr verantwortungsloses Verhalten ändern und sich als "mündige Bürger" erweisen.

Was ich jedoch heute Vormittag erlebt habe, lässt mich an der Einsichtsfähigkeit vieler Menschen doch etwas zweifeln:
Da jetzt viele auf Grund der Geschäftsschließungen nicht mehr arbeiten müssen, haben sich an manchen Cafés und Kneipen große Gruppen von Menschen eingefunden, die dort eng gedrängt fröhliche Trinkgelage feierten...

Gruß
Hans
 
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Moin
Was hat sich für mich im Alltag verändert:

- Arbeit: Mehr Auflagen, z.b. dürfen wir seit heute die Messwarte nicht mehr betreten, ausschließlich Schichtarbeiter dürfen rein. Ebenso einige Büros, wo "Risikogruppen" Mitarbeiter sitzen.
- Arbeit: Seit vorhin bin ich "Schlüsselperson", darf also "Pandemie Stufe 4" ohne sorgen auf eine andere Baustelle zu müssen entgegen sehen.
- Arbeit: max. 2 Personen im Aufzug. Dadurch habe ich mehr Gegenverkehr im Treppenhaus
- Einkauf: Ich gehe weiterhin alle 2-3 Tage einkaufen, mit meiner Liste, was nicht da ist, ist beim nächsten oder übernächsten mal da. Ich meide jedoch Gänge mit vielen Menschen und verzichte auf einen Einkaufswagen, sondern nehme direkt meine Tragetasche.
- Einkauf 2: Ich Orientiere mich jetzt eher zum Bauernladen um die Ecke, der ist Menschenleer und es gibt fast alles.
- Kochen: Mahlzeiten werden trotz Punkte zählen etwas Flexibler gestaltet. Dann gibts X halt nicht morgen, sondern übermorgen, weil zutat Y nicht zu bekommen war. Genug Ausweich Möglichkeiten sind gegeben. Nur mein Morgentlicher Joghurt mit Haferflocken fehlt mir, der hält lange satt.
- Freizeit: Kein Hundeplatz (muss eh zu). Keine Shootings mit Fremden Models mehr (meine Frau hat genug zum Fotoknipsen). Keine Restaurant/Park/Whatever besuche.

Ansonsten mache ich alles wie immer. Hände Waschen ist in der Chemie Branche eh zum erbrechen durchexerziert. Das "nicht ins Gesicht" greifen fällt mir auch schwer, bei der Arbeit besonders, Staub und Heuschnupfen sind da eine gelungene Kombi...

Bleibt gesund!
Cassie
 
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Ich hoffe, dass ich niemanden zu nahe trete, wenn ich von dem heutigen Gespräch übern Gartenzaun berichte.

Habe Homeoffice und gehe mit meinen Hunden selbst raus (ansonsten habe ich dog-walker, wenn ich im Office bin)
13:00 Uhr - wurde ich von einem Nachbarn gefragt:
"Was machst du mit den Hunden, wenn Ausgangssperre ist?"
(Shite - an dieses Szenario habe ich nie und nimmer gedacht!!!)

16:45 Uhr - wurde die Ausgangssperre in einer Kleinstadt in Bayern verhängt.

18:00 Uhr - andere Nachbarin stoppte, als ich im Garten war. Zwinkert mich an und fragt, ob sie sich für die nächsten Monate einen Hund ausleihen dürfte, sonst käme sie am Schluß nicht vor die Türe. Sie ist Lehrerin und alles geht jetzt online. Das Abi wird wahrscheinlich verschoben, Urlaube storniert, die Wirtschaft kommt zum Erliegen. Wie sie das aufnehmen soll, kann sie nicht sagen.
Ihre Mutter ist 85 Jahre und die war heute bei dem Wetter noch in der Stadt mit ihren Freundinnen im Café.
OT der Mutter: "Ob ich jetzt an Corona sterbe oder an was anderem ....".
Und die Frage der Nachbarin:
"Wieviel % sterben nun wirklich an Corona? Es ist doch ein Großteil der Erkrankten wieder auf den Beinen."

19:40 Uhr - nein, ich schaue mir die Ansprache der Kanzlerin nicht an.
 
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