Ja, an Regen kann ich mich auch erinnern, im Mai, allerdings nur 2 Tage und dann war's herrlich wie immer.
In die Cinque Terre kommt man, um zu wandern, also packen wir den Rucksack und legen los. Für den Anfang tut's eine überschaubare Strecke, von Levanto über Monterosso nach Vernazza.
Los geht's mit einem Frühstück vor malerischer Kulisse, ducken wir uns unter dem Stromkabel weg, liegt uns die Bucht von Levanto im besten Morgenlicht zu Füßen.
Die Wanderwege sind im allgemeinen gut ausgeschildert und die drei, die ich euch vorstelle, auch kostenlos.
Hoch über dem Meer wandert man in der lauen Brise, die Insekten summen und die Luft ist erfüllt von den würzigen Düften der Macchia, der Mittelmeervegetation.
Die ersten 300 Höhenmeter sind geschafft, wir blicken auf Monterosso, dem ersten und größten Ort der Cinque Terre, bevor ein steiniger und steiler Abstieg diejenigen bestraft, die mit Stöckelschuhen gestartet sind...
Für uns ist es immer ein Highlight; Einheimische zu treffen und ein bisschen über die Menschen vor Ort und ihre Lebensgewohnheiten zu erfahren.
Bei ihm haben wir ein Glas Vino Rosso genossen und er erzählte, wie er als Aussteiger aus der Gegend von Milano hier ein neues Zuhause gefunden hat.
Vernazza kommt in Sicht - neben Manarola sicher das meist fotografierte Motiv in Ligurien.
Durch die Regen- und Flutkatastrophe im Oktober 2011 (über 360mm Niederschlag in 3 Stunden) schwer gezeichnet, wurde der Ort mittlerweile wieder vollständig restauriert.
Eine abwechslungsreiche Wanderung für den ersten Tag - zurück geht's per Eisenbahn, dem Hauptransportmittel in der Cinque Terre.
In Levanto genießen wir den verdienten Sonnenuntergang und nach der Einkehr in unserer Lieblingsbar (dazu später mehr) die Abendidylle am Meer.
Fortsetzung folgt...
Grüße
Erhard