Chile 2016, Teil 3/3: Santiago

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In der Calle Nueva York sind traditionelle Dienstleister anzutreffen.



Auf dieser Straße befindet sich zur linken Hand das Gebäude der ehemaligen Börse.
Der Club de la Unión wurde 1864 von einer Gruppe Aristokraten als Versammlungsraum für konservative und politische Treffen gegründet.

Zur Antwort darauf haben Künstler und Freigeister gleich gegenüber auf der anderen Straßenseite die Bar Unión gegründet und dieses Lokal gibt es noch heute.



Der 'Fuente de los Niños' war ein Geschenk von Argentinien und musste natürlich wieder zu Konflikten führen. Auf dem Kontinent ist ja niemand grün miteinander und man sieht halt, was man sehen will.
Zum Beispiel eine Beleidigung durch die Darstellung nackter, kleiner Buben (nach chilenischer Sichtweise).



Gleich gegenüber ist das Teatro Municipal, das städtische Theater. Und da spielte es gerade 'Mayerling', die Ballettadaptionen des historischen Stoffs durch Sir Kenneth MacMillan mit Kompositionen von Franz Liszt. Und dieses österreichische Kapitel aus der Zeit der Habsburger sollte bekannt sein.



Der Cerro Santa Lucía ist ein kleiner, 69 Meter hoher Hügel und Park mitten in der chilenischen Hauptstadt Santiago. Nach seiner Verwendung als Wachtum wurden später die Festungsbauwerke auf dem „Santa Lucía“ geschleift: Fußwege, eine Kapelle auf der Hügelspitze, mehrere Brunnen und Erker gebaut und schließlich einige Bäume angepflanzt, so dass der Hügel heute einen parkähnlichen Charakter besitzt.

 
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Beim Cerro Santa Lucía ist der Fuente de los enamorados (= Brunnen der Liebhaber) und zumindest diese Dame vom Reinigungsdienst freut sich über die Aufmerksamkeit, die ich ihr zuteil kommen lasse.



Antonio vom Lokal daneben möchte auch auf ein Foto. Aber gerne doch.



Das Museo Nacional de Bellas Artes ist das Kunstmuseum und wurde am 18. September 1880 eröffnet.



Estatua Frente al Bellas Artes (Statue der schönen Künste) auf der anderen Straßenseite steht ebenso im großflächigen Parque Forestal, in dem zahlreiche Geschenke (Denkmäler, Brunnen, etc.) anderer Staaten zu sehen sind.



Auf unserem Weg begleitet und dieser herrenlose Hund der bei diesen kühlen Temperaturen selbst mit Jacke geht.
Laut Franco ist er der tägliche Begleiter bei den Freewalking Touren.

 
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Neben dem Park fließt der Río Mapocho schnell und schmutzig. Zwei Tage später wird er dann über die Ufer treten und die halbe Stadt überfluten.



Das Barrio Bellavista trägt seinen Namen zu Recht. Zwischen dem Río Mapocho und dem Cerro Cristóbal gelegen ist es ein ganz besonderes Viertel mit Kunsthandwerkläden und ansehnlichen Innenhöfen.



Der bezauberndste Stadtteil von Santiago, das Viertel Bellavista, liegt zwischen dem Fluss Mapocho und dem Cerro San Cristóbal.
Das künstlerische Flair dieses Barrio kommt in den vielen Kunstgalerien, den bunten Häusern und den Bistros mit ihrer lockeren, entspannten Atmosphäre zum Ausdruck.



Pablo Neruda; eigentlich Neftalí Ricardo Reyes Basoalto (* 12. Juli 1904 in Parral; † 23. September 1973 in Santiago de Chile), war ein chilenischer Dichter und Schriftsteller, der sich vor allem gegen den Faschismus in seinem Heimatland und in Spanien einsetzte. 1971 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.

Am 23. September 1973 erlag Neruda, zwölf Tage nach dem Putsch in Chile unter Führung von Augusto Pinochet, angeblich seinem Krebsleiden.
Nach seinem Tod wurde sein Haus vom Militär geplündert und zerstört. Dieses Gebäude hier am Ende der Freewalkingtour wurde anhand von Fotos nachgebaut.

Nerudas Begräbnis, das in dieser Form wohl nur wegen der Anwesenheit ausländischer Kamerateams möglich war, wurde zum ersten großen öffentlichen Protest gegen die Militärjunta.

 
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Der Cerro San Cristóbal ist ein Hügel im Stadtteil Bellavista von Santiago de Chile.
Der Hügel erhebt sich bis auf rund 300 m über seine Grundfläche und dominiert das Stadtbild von Santiago.



Der Gipfel ist ein beliebtes Ausflugsziel, das man zu Fuß, mit dem Auto auf einer Mautstraße, mit einer Seilbahn oder mit einer Standseilbahn erreichen kann.
Vom Gipfel aus hat man einen guten Blick über die verschiedenen Stadtteile von Santiago.



Blick auf das Büroviertel.

 
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Auf dem Gipfel befinden sich eine Kirche, ein Amphitheater und eine 22 m hohe Statue der Jungfrau Maria. Papst Johannes Paul II. hielt dort 1987 eine Messe.



Der Altar in der Kapelle von der Unbefleckten Empfängnis Marias.



Im Inneren der kleinen Kapelle überrascht ein wuchtiger Kreuzgang aus großen Steinplatten.



Heraussen besteht der Kreuzweg aus verschiedenen Kreuzen.

 
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Das Costanera Center ist ein Einkaufszentrum in der Gemeinde Providencia in der Provinz Santiago.
Unübersehbar anbei ist der Gran Torre Santiago (früherer Name: Torre Gran Costanera), ein Wolkenkratzer mit 300 Metern und damit das höchste Gebäude in Südamerika.



Sky Costanera ist ein Aussichtspunkt und eine touristische Attraktion auf den Etagen 61 und 62 des Turms. Es wurde am 11. August 2015 eröffnet und verfügt über zwei Aussichtsplattformen (61. Etage indoor verglast und 62. Etage open air, aber auch verglast) mit einen 360 ° Blick auf Santiago von den Terrassen des Gebäudes.



Besucher müssen ein Ticket für den Zugang in der Lobby des Costanera Center um CLP 8000,- (inkl. Samstagzuschlag) erwerben und werden wie am Flughafen bei einer Sicherheitsschleuse kontrolliert. An klaren Tagen kann man angeblich bis zu 50 km sehen, das heißt jedes Ende der Stadt (einschließlich der Flugzeuge beim Start). Es ist mit 270 Meter der höchste, erbaute Aussichtspunkt in Lateinamerika.



Und wenn am Besuchstag nicht gerade das Ziel einer Laufveranstaltung im 61. Stockwerk gewesen wäre, dann hätte der zahlende Besucher auch rundherum gehen können! I was not amused!

Nachdem durch die Überschemmungen am nächsten Tag alle Tiefetagen bis zum Ground Floor geflutet wurden, hat das meinen Unmut wieder relativiert.

 
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So sieht das Geschäftsviertel an einem Sonntag aus.
Wo Wochentags die Straßen komplett verstopft sind und man als Fußgänger noch weniger Chancen als in Rom hat, ist in der bürofreien Zeit absolut tote Hose.
Die Cafes sind somit wie erwähnt leider auch geschlossen.



Das Wachpersonal vom Präsidentenpalast La Moneda bleibt auch lieber im Trockenen.



Der Nebeneingang der neuen Börse wird mild bewacht.
Und wie mein Reisekollege konsterniert feststellt, "läuft diese Reise aus wie ein faules Ei".
Die fotografische Ausbeute dieses 3. Reiseteils ist somit leider auch zwischen belanglos und unspektakulär einzureihen.



Was bleibt als Fazit?
Valparaiso beim nächsten Mal sofort von Beginn an mit einer richtigen Kamera,
das Fischrestaurant in Quintay gerne nochmals und
zwei Tag in Santiago genügen vollauf. Das mit dem Wetter war halt Pech.

Und auf die ToDo-Liste kommt: Spanisch lernen!
Damit man den tiefschürfenden Konversationen mit den Chicas nicht nur optisch folgen kann...

Ich habe den Eindruck, dass wir die Reiseroute wie schon in Usbekistan verkehrt gemacht haben.
Andersrum wäre es ortsweise immer besser geworden. So war doch eine gewisse Qualitätsabsenkung bemerkbar.


Der Haupteingang zur neuen Börse von Santiago (Bolsa de Comercio de Santiago).



Nach fünf Tagen in Santiago zeigt sich die Sonne rechtzeitig zum Heimflug mit ihren Abschiedsstrahlen.
Und der 12stündige Heimflug kommt genau richtig um Powerediting an meinen Bildern zu machen.
Moderne Maschinen - also keine von der AUA - haben Netzstecker und USB-Buchsen!



Und bevor ich es vergesse und weil es doch eine bemerkenswerte Erfahrung war: Inca Kola - Ein unglaublich ekliges Zuckerwasser.
Böse Zungen - also ich - behaupten, dass es aussieht wie Pisse, im Dunkeln leuchtet, grauslich schmeckt und picksüß riecht. Also unbedingt probieren!!!

 
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