Camerawoman: Das erste Fotomagazin für Frauen kommt!

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Kann man die auch online bestellen?
Ich war heute am Bahnhof, da war die nicht zu haben.
 
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Die CW ist bestellt, mal gucken, ob sie recht schnell zu mir in F geliefert wird.

Grüße
Bernd
 
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Andrea Diener bespricht in der FAZ die erste Ausgabe – ungeschminkt (sic!).


Weil er so schön treffend ist, zitiere ich ihren letzten Absatz:

"Den besten Rat für fotografierende Frauen hat übrigens immer noch Redaktionslegende Barbara Klemm:
„Wenn ich mir eine neue Handtasche kaufe, nehme ich die Leica mit, um zu sehen, ob sie da hineinpasst“,
sagte sie einmal in einem Interview. Weil man die Kamera nämlich immer dabeihaben muss. Und viel mehr
muss man am Anfang auch nicht beachten."




 
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Hallo Sven,

das ist aber auch so ziemlich der einzige Absatz in dem Artikel, in dem ich Frau Diener zustimmen kann. Macht ja nix, dass sie eine andere Meinung hat als ich. Der Grund, warum ich sie allerdings heute nachmittag angeschrieben habe, liegt in meinem Eindruck einer nur oberflächlichen (sic!) Recherche. Man kann das Magazin kritisieren, aber ohne nähere Kenntnisse sicherlich nicht Gastautorinnen als "sozial ambitionierte Flickr-Straßenfotogafen" bezeichnen.

Da könnte ich genauso gut sagen, dass ein paar schnell hingeschmierte Plattitüden, die wohl dem gängigen Bild der kritischen Frau von heute entsprechen sollen, keineswegs den Status einer Besprechung im Feuilleton der FAZ online rechtfertigen.
 
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… Man kann das Magazin kritisieren, aber ohne nähere Kenntnisse sicherlich nicht Gastautorinnen als "sozial ambitionierte Flickr-Straßenfotogafen" bezeichnen. …


Hallo Anja,

bitte lies die von Dir zitierte Passage noch einmal ganz genau.
Sylvia wird so nämlich definitiv nicht bezeichnet …



 
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Du kannst der klugen Frau Diener auch schreiben, dass ihre Kompakte:
Jetzt gibt es also „Camerawoman“, ohne Plastebomber vornedrauf, dafür mit einer edlen schwarzweißen Dame, die an einer Kompaktkamera mit dem Finger den Auslöser nicht findet.
eine spiegellose Olympus E-PL7 ist.
 
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Erinnere mich noch, als im "Literarischen Quartett" Frau Löffler mal etwas von "Frauenliteratur" sagte, reagierte Reich Ranicki mit: "Papperlapap, es gibt keine Frauen oder Männer Literatur, es gibt nur gute oder schlechte Literatur" (frei zitiert).
Da wir alle nun mal "Menschen" sind, kann ich solcher, m. E. im Grunde nur wieder spaltender Initiative, nichts abgewinnen.
Geschäftsführer und verantwortlich für den Inhalt ist übrigens ein Herr...! Jürgen Lossau.
 
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Au weia.
Ich zitiere dann mal Andrea Diener, FAZ, weiter:"Ich habe so viele Einwände. Wie intelligent könnte man ein solches Heft machen, wie viele kluge Frauen könnte man zum Gespräch laden, was für großartige Bilder von Fotografinnen sämtlicher Jahrzehnte könnte man zeigen! Ich läse gern einen Essay, der mehr hergibt als oberflächliche Affirmation der kreativen Zuckungen von irgendwem."
Kluge Frauen, die gerne Gespräch mit klugen Frauen läsen, sind abstinent genug, um nicht auf dämliche Werbung für irgend einen Quatsch hereinzufallen. Das wird man auch in den Marketingabteilungen der angesagten Style-Quatsch-Müll-Vertreiber wissen. So gibt es mangels Anzeigenaufträgen auch keine (Foto-)Zeitschriften für kluge Frauen.
Gibt es auf dem deutschen Markt überhaupt Fotozeitschriften für kluge Menschen?

Viele Grüße
Herbert
 
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Aber es ist in der Tat so, dass Frauen "andere Augen" in der Fotografie als Männer haben, Motive anders sehen .....

Dieser kluge Satz reduziert sich nicht nur auf die Fotografie, in fast allen Lebenslagen funktioniert/denkt/reagiert das weibliche Gehirn anders, als das männliche (zumindest als das, der Hetero-Männer).... allem Gender-Schwachsinn und Quotentanz zum Trotz wird genau das durch die aktuelle neurobiologische Forschungen belegt - nur vom Mainstream bewusst ignoriert.

Insofern ist die Camerawoman konsequent, auch wenn die Macher(innen) zu 50% männlich sind....
 
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Ach liebe Leute .... es gibt auch Frauen, die Kochbücher für Männer schreiben. Wollen wir über die jetzt auch lästern? Die Kompetenz, ein Magazin für welche Zielgruppe auch immer herauszubringen, ist sicherlich nicht im Geschlecht begründet.

Es würde bestimmt für mehr Inhalt dieser Diskussion sorgen, wenn sich daran nur diejenigen beteiligen, die die erste Ausgabe von camerawoman auch tatsächlich gelesen haben. Dazu muss man nur 5 Euro beim Zeitschriftenhändler des Vertrauens investieren, die Hürde ist imho nicht unüberwindbar

Sonst ist das nämlich so, als ob die Blinden von Farbe reden....
 
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Gibt es auf dem deutschen Markt überhaupt Fotozeitschriften für kluge Menschen?

Ja, die gibt es, z.B. die NaturFoto.
Dort sind die unvermeidlichen Technik-Tests auf ein erträgliches Maß beschränkt während teils hervorragende Fotoreportagen den größten Teil des Heftes beanspruchen. Die Druckauflage beträgt 25.450 Exemplare.
(http://www.tecklenborg-verlag.de/media/Mediadaten NaturFoto 36.pdf)

Aus demselben Verlag kommt die Zeitschrift Schwarzweiss, mit einer Druckauflage von ganzen 6.450 Exemplaren ein Nischenprodukt.
(http://www.tecklenborgverlag.de/media/Mediadaten Schwarzweiss 21.pdf)

Klasse, dass der Tecklenborg Verlag diese Fotozeitschriften für kluge Menschen am Leben hält. Inwieweit das auskömmlich ist oder nur dem Engagement der Verlegerfamilie zu verdanken ist, wird nirgendwo veröffentlicht.

Wenn es nötig ist, eine Zeitschrift als Renditeobjekt zu betreiben, und ich gehe davon aus, dass das in der Regel so sein muss, dann wird es eng, wenn es darum geht, den Mainstream-Markt nicht zu bedienen.
Insofern tut Camerawoman sicher gut daran, den Bogen der Themen weit zu spannen und auch vom Schreibstil etc. her nicht nur FAZ-Leserinnen im Blick zu haben, auch wenn 300.000 verkaufte Exemplare http://verlag.faz.net/mediaportal/f...viele-personen-kaufen-die-f-a-z-11840033.html von einer Fotozeitschrift wohl nicht erreichbar sind.

Und nun warte ich gespannt auf das erste Exemplar von Camerawoman in meinem Briefkasten, denn
Es würde bestimmt für mehr Inhalt dieser Diskussion sorgen, wenn sich daran nur diejenigen beteiligen, die die erste Ausgabe von camerawoman auch tatsächlich gelesen haben.

Was meine 21 jährige Tochter dann zu der Zeitschrift sagen wird, darauf bin ich sehr neugierig.
 
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Unsere Urgroßmütter waren stolz mit ihren Männern gemeinsam wählen zu gehen.
Unsere Großmütter haben nach dem Krieg die Heimat wieder aufgebaut.
Unsere Mütter verbrannten ihre BHs und erkämpften sich die Pille.
Aus der Notwendigkeit heraus, taten sie, was getan werden mußte.
Nun kommen die Töchter daher und brauchen "Frauenfotomagazine"...
Irgendwie ist das in meinen Augen zumindest ein kleiner Verrat.

Gruß Michaela
 
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Wenn es nach mir ginge und wenn es seinen Mann und seine Frau ernähren könnte, würde ich eine Foto-Community ausschliesslich für Frauen machen!

Leider ist das Klientel dafür immer noch nicht gross und attraktiv genug dafür. Vielleicht kann dieses Magazin ein erster Grundstein sein, alte und verwachsene Mauern einzureissen und zunehmend mehr Frauen für dieses tolle Hobby zu engagieren.

Nun kommen die Töchter daher und brauchen "Frauenfotomagazine"...
 
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