Hallo,
hast du schon mal bei Bjørn Rørslett nachgesehen, er schreibt viel über die "alten" MF-Schätze an den digitalen Nikons.
1x f2.0/24mm
1x f1.4/50mm
1x f2.5/105mm
1x f8/800mm Spiegeltele
Ich sehe das Hauptproblem bei der Fokussierung (ohne eine nachgerüstete
Schnittbild-Einstellscheibe). Die alten Objektive sind teilweise erstaunlich
leistungsfähig, aber es ist schwierig, das Optimum herauszuholen, wenn
die Fokussierung leicht daneben liegt.
- kann ich nichts zu sagen
- Das 50er ist sehr gut
- das 105/2.5 ist eines der Sahnestückchen unter den alten Objektiven. War mal ein Geheimtipp, hat sich aber inzwischen rumgesprochen, sodass sie inzwischen gebraucht wieder Geld kosten
... - Das 500er soll für ein Spiegeltele recht gut sein, kenne ich aber persönlich nicht (nicht nur an Digital). Zum 800er habe ich keine Infos
Was die älteren Weitwinkel angeht, so gibt es einige (wenige) positive Überraschungen und viele Enttäuschungen.
Das 24/2 AiS gehört für mich zu den o.g. WW-Enttäuschungen - analog mochte ich es gerne, aber an der DSLR hat es mich nicht überzeugt. Der Schärfeabfall zum Bildrand und die CA/Farbquerfehler waren auf dem Niveau mittelmässiger Zooms.
Das 105/2.5 mag ich sehr gerne, tolle optische Leistung auf kleinem Raum.
Ein 8/800 Reflex-Nikkor gab es nicht. Wenn das 500/8 gemeint ist, so ist das recht brauchbar als Effektlinse, mit den üblichen Einschränkungen der Spiegeltele. Knackige Schärfe bei 12MP sollte man nicht erwarten und der Kontrast ist insgesamt eher gering.
Hallo Jürgen,
das ist sicherlich ein Aspekt, der zu berücksichtigen ist. In meinen alten FM2s habe ich seit Anfang an Mattscheiben ohne Schnittbildindikatoren, da ich diese vorziehe. Sie sind natürlich nicht mit den aktuellen Scheiben zu vergleichen.
Jep - hab' ich mit Minolta verwechselt. Das Nikon-800er war ein 1000erEin 8/800 Reflex-Nikkor gab es nicht.
Ich verwende in meinen F Gehäusen auch Mattscheiben ohne
Schnittbildindikator, aber das kleinere Sucherbild der D300 und
die nicht zur Scharfstellung optimierte Einstellscheibe (die noch
nicht einmal genau zu justieren ist), sind ein ganz anderes
Problemfeld.
Hinzu kommt noch, bedingt durch den Cropfaktor,
dass man versuchen muss, einen noch geringeren Unschärfekreis-
durchmesser (als bei KB) zu erreichen, was in der Praxis noch
genaueres Fokussieren erfordert.
Bei statischen Motiven (Stativ Einsatz) ist dies bei der D300
über Live-View in den Griff zu bekommen, aber bei allen anderen
Situationen/Motiven, vermisse ich den Autofokus schmerzlich.
Wenn es um die Nutzung von alten MF-Objektiven geht, dann
wäre die D3, die m.E. bessere Basis. Das lohnt aber nur, wenn
es nicht auf das Geld ankommt und Sentimentalität im Spiel ist.
Und wenn das Geld keine Rolle spielen sollte, es auf Qualität
ankommt und MF zumindest nicht stört, dann wären auch die
neuen Objektive von Zeiss eine nähere Betrachtung wert.
dies widerum, liest sich nicht so dolle - könntest du noch ein bisschen dataillierter auf das 'kleine Sucherbild' der D300 eingehen? Ich dachte, der Sucher entspricht einem 100%-Frame; verstehe ich da was nicht?
Des Weiteren würde mich interessieren, wie du das mit der nicht zu 'justierenden' Mattscheibe meinst.
Die 100% beziehen sich auf den im Sucher sichtbaren Teil des Bildes,
welcher tatsächlich vom Sensor aufgezeichnet wird. Bei einem 100%
Sucherbild stimmen diese also weitgehend miteinander überein, Du
siehst im Sucher also alles, was der Sensor aufnimmt. Mit der Größe
des Sucherbildes hat das aber nichts zu tun.
Bei Suchern mit Mattscheibe (Spiegelreflex) hat das projizierte
Sucherbild vom Grundprinzip her erst einmal die gleiche Größe, wie
das Film-/Sensorformat, und das ist bei APS-C 1,5x kleiner als bei KB.
Das Sucherbild kann mit Hilfe der Optik im Sucher vergrößert werden,
das geht dann aber auf Kosten der Helligkeit des Sucherbildes. Das
Sucherbild der D300 hat daher nicht die Größe Deiner FM2 oder z.B.
einer D3 (Vollformat).
Die Mattscheibe in den billigen Gehäusen (und das schließt leider auch
die D300 ein) lassen sich nur über Distanzscheiben in ihrer Position
variieren, also nur in diskreten Schritten justieren. Das kann genau
passen, muss es aber nicht. Besser wäre eine stufenlose Einstellung
über Justierschrauben, wie es z.B. in der D3 realisiert ist.
Du solltest Dir mal eine D300 in der Praxis ansehen...
1x f2.0/24mm ...
1x f1.4/50mm ...
1x f2.5/105mm ...
Wenn ich es richtig verstanden habe ist das im Sucher projezierte Bild einer Crop-Kamera kleiner als bei einer Kamera mit VF.
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