Kleiner Nachtrag:
Diese Strasse war ungewöhnlich, ging sie doch kilometerlang über den Kamm einer Erhöhung entlang.
Rechts und links fiel das Gelände ab.
Da die Fahrt doch recht lang war, sind wir nicht mehr zum Bryce gefahren, sondern haben uns erst einmal die Umgebung, rund um die Unterkunft angeschaut. Die Sonne war eh schon viel zu tief, das wird zu Aufgang morgen Früh nachgeholt.
Entgegen 2010, wo wir nur eine Nacht hatten, haben wir hier zwei volle Tage, also drei Nächte geplant.
Und das war gut so, denn der Bryce NP ist ganz oben in meiner Gunst.
Der Plan war vür die Tage hier:
Erster Tag, treiben lassen und schauen was geht und wo etwas ist.
Zweiter Tag, Wanderung in den Canyon runter so lange Wolfgang das schafft.
Dritter Morgen, SA Bilder an besonderer Stelle und dann Abfahrt nach Las Vegas, zum Endpunkt.
Das Paiute-Wort für den Bryce Canyon heißt frei übersetzt; „Rote Felsen, die wie Männer in einem schlüsselförmigen Canyon stehen“. Diese etwas sperrige Übersetzung beschreibt aber sehr treffend die einzigartigen Felsformationen dieses großartigen Nationalparks, der für die Paiute – die als Ureinwohner hier leben – ein Ort ihrer Legenden war.
Der Bryce Canyon, auf 2.400 bis 2.700 Meter Höhe gelegen, ist im eigentlichen Sinne kein Canyon, da er durch Frost-Tau-Zyklen, nicht aber durch einen Fluss geformt wurde. Der Canyon gleicht eher einem natürlichen Amphitheater, wo durch das Zusammenwirken von Wind, Wasser und Eis die östliche Kante des Paunsaugunt Plateaus erodierte und die einzigartigen geologischen Strukturen der säulenartigen Felsnadeln formte.
Diese Strasse war ungewöhnlich, ging sie doch kilometerlang über den Kamm einer Erhöhung entlang.
Rechts und links fiel das Gelände ab.