Bilder Analog - Digital

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1. Ich nehme an woici sagt die Wahrheit- Wieso nicht?
2. Mein Raten wurde meinerseits als raten deklariert- Warum ist das falsch?

Wenn ich jetzt ein Digi sein soll- warum nicht ?
Ich behalte trotzdem die F 3 und F100 und den CoolscanV.

Nehmt das ganze doch nicht so tierisch ernst.

Lg
Peter
 
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.....Da sollte man doch aber lieber direkt anfangen den Scanner zu kalibrieren bzw. an den Settings der Scannersoftware zu drehen, bevor man erstmal mit EBV versucht Fehler beim Scannen irgendwie wieder rauszubekommen.......

@Arvid,

irgendwie ist da ein Mißverständnis.
Logo ist mein Coolscan V kalibriert und ich nutze SilverFast Studio.

Oder was meinst du jetzt?
 
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Nein, das bezog sich auf die ursprüngliche Aussage von BernhardJ, dass man als Anfäger sehr viel EBV brauchen würde für die Digitalisierung analoger Bilder. Deiner Aussage nach sollte man sich damit doch dann auch am Anfang nicht weiter quälen, sondern lieber erstmal den Scanner so trimmen, dass man da ordentliche Ergebnisse bekommt.


Cheers,
Arvid
 
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......lieber erstmal den Scanner so trimmen, dass man da ordentliche Ergebnisse bekommt.......

ein Punkt.
Auch wichtig ist die Wahl eines guten Objektivs und guter Filme und wenn möglich die Verwendung eines Stativs.

Bleistift mit nix EBV, außer verkleinern:
 
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JohnnyW schrieb:
macht euch nicht lächerlich. Der woici vertritt hier recht einseitig die Digi-Fraktion

ja? wo? ich vertrete eigentlich keine fraktion... ich spreche nur von meinen erfahrungen... ich bin auch nicht schuld daran, dass hier kein baryt-abzug gezeigt werden kann...

JohnnyW schrieb:
und stellt hier schwarz-weiß Bildchen zwischen 100KB und 200KB.
Jetzt kommen noch paar Digis dazu und spielen das Spielchen mit und raten, wie sonst auch.

tja, das ist die krux an der sache... medienbedingt lassen sich hier nun mal ausschliesslich digital-bilder zeigen... allerdings habe ich die gleiche erfahrung mit ganz gewöhnlichen a4-abzügen gemacht... kein betrachter konnte sagen, welches bild analog und welches digital entstanden ist...

JohnnyW schrieb:
a) kann woici behaupten, was er will, nachprüfen kann mans nicht.

aus welchem grund sollte ich hier etwas behaupten, was nicht der wahrheit entspricht? im gegensatz zu manch anderem habe ich nicht vor, jemanden zu missionieren... vor allem nachdem ich mich ebenfalls beider medien bediene und nur mangels möglichkeit nicht auch mal zuhause einen film entwickle und ausbelichte...


JohnnyW schrieb:
b) was wollt ihr da sehen, bei der Größe und schwarz-weiß.

das, was von hardcore-analogisti immer gerne behauptet wird: dass man einen unterschied sehen könnte (wenn es irrelevant ist, erübrigt sich ja wohl auch die angabe des verwendeten filmmaterials unter einem im web präsentierten bild, oder? )


JohnnyW schrieb:
Guck doch mal hier, nur mal so, obwohl niemand im web weiß, ob die Angaben letztendlich stimmen:

keine ahnung was du mit dem link zum pilze-thread sagen willst...
 
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....das, was von hardcore-analogisti immer gerne behauptet wird: dass man einen unterschied sehen könnte ........

logo siehst du den.
Halt nur nicht bei deinen kleinen schwarz-weiß Bildchen.
Aber da kenn ich mich eh nicht aus, da ich mit schwarz-weiß nichts anfangen kann.

......Der woici vertritt hier recht einseitig die Digi-Fraktion.......

.......ja? wo? ich vertrete eigentlich keine fraktion...

und was ist das?
hardcore-analogisti
 
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moin woici,

das wußte ich jetzt nicht, daß die angabe des verwendeten filmmaterials ein probates mittel ist die werthaltigkeit eines bildes aufzubessern.

honi soi qui mal y pense

gruß
klaus
 
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JohnnyW schrieb:
......Der woici vertritt hier recht einseitig die Digi-Fraktion.......

.......ja? wo? ich vertrete eigentlich keine fraktion...

und was ist das?
hardcore-analogisti


das ist kein hinweis darauf, dass ich eine fraktion vertrete... wie schon viele viele male gesagt, benutze ich beide medien... und ich habe keinen missionierungsdrang...
 
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Klaus Brechbilder schrieb:
moin woici,

das wußte ich jetzt nicht, daß die angabe des verwendeten filmmaterials ein probates mittel ist die werthaltigkeit eines bildes aufzubessern.

honi soi qui mal y pense

gruß
klaus

höchstens die subjektive werthaltigkeit eines bildes...
 
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woici schrieb:
sodele, welches ist denn analog und welches digital?
Bei der #3 bin ich mir sicher, dass es Scan vom Abzug ist, leider mit einem miserablen Scanner. Deshalb gehe ich auch bei der Nr. 1 von Analog aus
 
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sodele, welches ist denn analog und welches digital?

#1 - Analog... an den kratzer hab ich mich erst erinnert, als ich es schon verlinkt hatte...

http://www.woici1.de/galerie/data/media/82/_0508165359_016.jpg

#2 digital

http://www.woici1.de/galerie/data/media/64/_0508165359_011.jpg

#3 auch digital... keine ausschnittvergrösserung von #1

http://www.woici1.de/galerie/data/media/111/WOI_9759_2.jpg

#4 analog

http://www.woici1.de/galerie/data/media/82/_0508165359_015.jpg

#5 digital

http://www.woici1.de/galerie/data/media/110/_WOI3995_sw.jpg
 
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ThomasV schrieb:
Bei der #3 bin ich mir sicher, dass es Scan vom Abzug ist, leider mit einem miserablen Scanner. Deshalb gehe ich auch bei der Nr. 1 von Analog aus

das ist übrigens das original von #3...

 
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Oldie FM2 schrieb:
Ne andere Frage nebenbei: was gibt es von einer FM3A (ich mag es einfach und schlicht) zu berichten und wo könnte man noch eine bekommen?

Auf den Börsen und in den Gebrauchtschaufenstern tauchen die Dinger selten auf. Wer sich eine neu gekauft hat, tat dies aus Überzeugung und wird sie in den seltensten Fällen verscheppern. Setz doch einfach ein Gesuch hier ins Forum, Du erreichst hier immerhin 24.000 registrierte Mitglieder.

Mein Eindruck von der FM3A: noch besser verarbeitet als die Vorgängermodelle. Die kleinen Handhabungsmängel, die es bei den Vorgängermodellen noch gab, wurden beseitigt, nur der für Brillenträger etwas unübersichtliche Sucher ist geblieben. Dies - der Sucher - ist der Hauptgrund, warum mir die F3HP lieber ist als die Kameras der FM/FE-Serie.

Gruß
Uwe
 
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Oldie FM2 schrieb:
In Antworten zu einigen Themen wurde, wenn ich das richtig verstanden habe, bei den Digitalfotos bemerkt, dass diesen gegenüber den analogen das Natürliche fehle, dass die Digitalfotos leblos und kalt wirken würden.

Diesen Effekt habe ich auch schon beobachtet. Ich sehe 2 Gründe. Zum einen passen die Farben oft nicht. Dies kann man natürlich am Rechner in den Griff bekommen - wenn man es kann. Viel häufiger scheint es mir jedoch am Scharfzeichnen zu liegen: da sieht man Bilder mit extrem hoher Konturenschärfe, und zwischen den Kanten viel zu glatte Farbflächen. Solche Bilder wirken kalt und tot. Ich bin überhaupt kein Fan von körnigen oder unscharfen Bildern, totzdem empfinde ich die Wiedergabe, wie wir sie von Filmen gewohnt sind, häufig als angenehmer für die Augen.

Grüßle
Uwe
 
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.....da sieht man Bilder mit extrem hoher Konturenschärfe, und zwischen den Kanten viel zu glatte Farbflächen......

meine Rede seit hundert Jahren und dabei geht es nicht um "besser", sondern einfach um "anders".
Mir sagt das feeling eines analogen Bildes einfach mehr zu, während die extreme Kantenschärfe in den Augen schmerzt.
 
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Moin,


Danke, genau diese Formulierungen hatten mir bisher gefehlt.
 
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Scanner Trimmen ist für mich auch EBV. Mit EBV meintest Du wahrscheinlich nur PhotoShop und Konsorten, daher dass leichte Mißverständnis. Ich wollte ursprünglich einfach sagen, dass wenn man z.B. die Epson-Flachbett-Scanner verwendet mit der relativ einfachen Epson-Software, kommt man viel schneller (vor allem als Anfänger) zu recht brauchbaren Ergebnissen als wenn man andererseits einen hochwertigen Filmscanner mit komplizierter Software (z.B. SilverFast) nimmt und erstmal nächtelang im mühevoller Kleinarbeit (die sich vielleicht zum Schluß aber dann doch noch lohnt) die Abstimmung des Scanners und der Software in Abhängigkeit von dem zu scannenden Material vornehmen muß.

Sonst geb' ich euch natürlich Recht, dass es sich eigentlich nicht lohnt einen verhunzten Scan mit viel Bildakrobatik-Aufwand zu verschlimmbessern.

Grüße - Bernhard
 
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Die Formulierung ist zwar etwas knapp, aber durchaus zutreffend. In der anspruchsvolleren Fachliteratur werden diese Aspekte schon seit längerer Zeit eingehend beschrieben (auch im Zusammenhang mit korrelierenden Effekten wie der Noniussehschärfe).
In Wissenschaft und Industrie sind zu diesen Phänomenen intensive Tests durchgeführt worden mit übereinstimmenden Ergebnissen: Für die überwiegende Mehrzahl der Betrachter wirken im Vergleich die mit Film aufgenommenen Bilder natürlicher und mehr dem Augeneindruck und persönlichen Sehempfinden entsprechend.

Die Industrie versucht auf diese Ergebnisse folgendermaßen zu reagieren:
1. Software Hersteller wie Dx0 + Co. versuchen mit Filmsimulationsprogrammen die natürlichere Bildanmutung des Films zu imitieren. Hier wurde damit geworben, Zitat:" Den Zauber des Films" zurückzuholen.
Nach meinen Erfahrungen kann man sich mit diesen Programmen den Filmergebnissen zwar etwas annähern, sie aber niemals vollständig erreichen. Film und Chip sind nun mal zwei physikalisch vollkommen unterschiedliche Aufzeichnungsverfahren, die zu unterschiedlichen Ergebnissen führen.
Wer den Filmlook bevorzugt, sollte konsequent zum Film greifen. Wer den Digitallook bevorzugt, sollte konsequent zum Sensor greifen.
Was einem besser gefällt, ist eben auch Geschmackssache.

2. Z.B. Nikon versucht bei seinen DSLRs, per Software das Rauschen dem Filmkorn möglichst ähnlich aussehen zu lassen (bei der D2H wurde damit explizit geworben, wie Tim auch schon erwähnte).

Diese intensiven Anstrengungen und millionenschweren Investitionen der Software- und Hardware Hersteller, die digitale Wiedergabe dem Filmlook anzunähern, zeigt sehr deutlich, dass es sich bei dieser Thematik eben nicht um ein "Kopfproblem" und die Einbildung von Film-Enthusiasten handelt, sondern um ganz reale Sachverhalte mit technischem Hintergrund.
DxO und Nikon kann man ja nun wirklich nicht als Hardcore-Analogiker bezeichnen.

Neben dem oben bereits erwähnten Effekt gibt es aber auch noch zahlreiche weitere, durch die sich analoge und digitale Bilder in ihrer Wirkung unterscheiden. Unter anderem:
- Das Problem des ausgeprägten Kanteneffekts, der zu einer unnatürlichen und nicht mehr dem menschlichen Sehen entsprechenden Schärfe führt, wurde bereits angesprochen.
- Das menschliche Auge kann sich sehr gut Helligkeitsschwankungen anpassen und sehr große Kontrastunterschiede bewältigen, weil es nichtlinear arbeitet. In dieser Form kann das kein künstliches Aufnahmemedium, weder Film noch Sensor.
Allerdings arbeitet der Film in Teilbereichen (am Fuß und in der Schulter der Schwärzungskurve) auch nichtlinear und dem Auge ähnlicher, während der Sensor über den gesamten Bereich linear arbeitet. Daraus resultiert das Problem der ausgebrannten Spitzlichter, mit dem Sensoren stärker zu kämpfen haben.
- Die Tonwertwiedergabe bei stärkeren Kontrasten ist bei Film dem Auge ebenfalls änlicher, sie erfolgt weicher und natürlicher als bei digitalen Sensoren (bei extremen Kontrastverhältnissen, z.B. Gegenlicht, kann es deshalb zum sehr unliebsamen Collage-Effekt bei digitalen Bildern kommen). Im englischsprachigen Teil des Leica-Forums war vor kurzem ein interessanter Test: Ein Fotograf hatte viele Bilder eingestellt, die teilweise analog, teilweise digital erstellt wurden. Die Aufforderung war, digitale und analoge Bilder zu identifizieren. Mark Anthony erzielte eine Trefferquote von 100 % und begründete dann, woran er die digitalen Bilder erkannte. Da am Bildschirm aufgrund seiner technischen Limitationen eine solche Unterscheidung anhand der sonst eher üblichen Korn/Rauschen/Natürlichkeit und Schärfe/Auflösung Kriterien nicht/kaum sinnvoll möglich ist, identifizierte er anhand der schlechteren Wiedergabe der Tonwertübergänge und Spitzlichter die digitalen Aufnahmen.

Viele Grüße,
Balou
 
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