In einem sehr abgelegenen Gebiet entdeckte ich dicht neben dem Weg ein Reh.
Es hatte mich wohl bemerkt, aber es verhielt sich ruhig und vertraute darauf, dass ich es nicht wahrgenommen habe.
Leider hatte ich lediglich 105 mm Brennweite zur Verfügung
Ich ging ruhig weiter bis zu dem Baum, der mir Deckung bot und verharrte eine Weile.
Das Reh äste ruhig weiter. Durch den Spiegelschlag wurde es dann auf mich aufmerksam.
Noch nie zuvor bin ich einem Reh in freier Wildbahn so nahe gekommen, dass es mir möglich war,
mit nur 105 mm, aus so kurzer Distanz solche Bilder zu fertigen. Einfach Glück gehabt!
Ich hatte letzte Woche eine ähnliche Begegnung, da war ich mit dem Mountainbike unterwegs und plötzlich steht ein Rehkitz vor mir. Man was hätte ich in diesem Moment für meine Fotoausrüstung geben. So blieb mir "nur" diesen tollen Augenblick zu genießen und das Erinnerungsfoto mit dem Handy!