Es war ein kleines Geduldsspiel, diese wunderschönen Vögel abzulichten. Der Wind bewegte ständig die Schilfhalme oder die kleinen Racker waren sehr schnell wieder verschwunden, von den kalten Füßen ganz zu Schweigen.
Die Bartmeisen gibt es auch bei mir nicht vor der Haustür. Sie hatten mich aber so verzaubert, dass ich ihnen drei Tage lang am Federsee hinterher gelaufen bin, wobei man an einem Tag im Schneetreiben nicht die Hände vor den Augen sehen konnte, geschweige denn Bartmeisen.
Am letzten Tag war traumhaftes Winterwetter und die kleinen Kerlchen zeigten sich dann doch. Die meisten Bilder sahen aber so aus:
Verwendet habe ich das AF-S Nikkor 200 - 500 mm. Die Bartmeisen sind Menschen gewöhnt und kamen bis zu 3 m zu einem her, sind aber auch sehr schnell wieder im Schilf verschwunden. Der Andrang an Fotografen muss dort oft sehr groß sein. Ich hatte aber das Glück, dass mit mir nur vier Fotografen dort waren, Rücksicht aufeinander genommen und auch darauf aufmerksam gemacht wurde, wenn Bartmeisen auftauchten.