kay der selous ist nicht eingezäunt auch die großen parks in kenia/tanzania norden sind nicht eingezäunt. kleinere parks bilden die ausnahme ( z.b. lake nakuru). es gibt in der regel um die großen parks eine art schutzgürtel, in welchem keine menschrn wohnen. im samburu np lebt mensch und tier einfach miteinander.
die parks in südafrikla/namibia sind eher etwas anderes, da dort natürlich eine ganz andere infrastruktur und finanzielle möglichkeit existiert. ich gehe z.b. nicht mehr in den krüger, weil mir dieser viel zu gut durchorganisiert ist und auch zuviele besucher hat. wenn dann mal irgendwo ein löwe herumliegt, stehen da ruckzug 20 fahrzeuge.
zurückkomend auf den selous (51.000 km2)
der selous ist ein teil des etwa 740.000 Qquadratkilometer umfassenden selous-niassa-ökosystems. sies umfasst auch den im nordwesten angrenzenden mikumi-nationalpark, den udzungwa mountains national park und die kilombero game reserve im westen und reicht im süden bis zum niassa game reserve in mosambique, mit der die selous durch einen wildschutzkorridor verbunden ist. ca 5000 km2 sind für fototourismus erschlossen, der rest teilt isch auf verschieden hunting areas auf in welcher kommerziell jagd betrieben wird.
man geht augenblicklich von ca 8500 besuchern im fotobereich pro jah aus. wenn man die große regenzeit im märz april abzieht in welcher der selous niicht besucht werden kann (alle camps habe da geschlossen) kommt man auf einen durchschnittsbesuch von knapp 30 besuchern am tag. auf 5000 km2 verteilt sich das dann recht ordentlich. vor einigen jahren wurde aus dem dorf beim mtemere gate immer wieder menschen von einem löwen gerissen, wäre mit zaun schwer möglich
das camp in welchen wir schlafen ist ca 4 km ausserhalb vom mtemere gate. da kommt es schon mal vor, daß das eine oder andere viechzeugs abends durchs camp marschiert. ist übrigens äusserst interessant,nachts mit einem glas whiskey, einer petroleumfunzel auf der treppe der veranda des auf stelzen gebauten zeltes zu sitzen und so das umherhuschende viecherzeiugs zu beobachten
habe da schon erdferkel, diverse ducker, buschbabys, stachelschwein, elefantnose und konsorten gesehen. auch ist es interessant, am nächsten morgen nach spuren zu suchen. so war einmal nachts ein leopard im camp
südafrikanische/namibianische nationmalparks sind da bei weiten mit ihren eingezäunten cam sites und dem zaun aussenherum nicht so authentisch mit künstlich angelegten wasserlöchern, um eine migration zu verhindern
in botswana sind die die parks auch nicht eingezäunt und es kommt schon mal vor, dass elefanten die maisernte auf die schnelle vernichten oder man auf den weg ab nata bis kasane eine vollbremsung machen muss, weil eben mal irgendwelches viecherzeugs über die strasse läuft