Airshow

shovelhead

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Die Stadt Cambrai hat eine lange, aeronautische Tradition: Louis Blériot, der mit seiner selbstgebauten Blériot XI als erster den Englischen Kanal überflog, kam aus Cambrai, die französischen Armée de l'Air hat lange Mirage Kampfjets hier auf der BA 107 stationiert und in jedem geraden Jahr findet das "Meeting des Ailes de Cambrai" im Aeroclub Louis Blériot statt. Alte Warbirds und neue Jets, dazu viel Folklore und das alles für 15 Euro inkl. Parkplatz. Wie auch 2024 war das Wetter phantastisch, und diesmal habe ich auch meine Kameras mitgenommen.

Ich bin dafür aber eigentlich falsch ausgerüstet: bei mir enden die Brennweiten oben bei 200 mm - also muss ich mich bei Luftaufnahmen eher auf die Graphik als auf das Flugzeug an sich konzentrieren. Naja, man tut was man kann. Fangen wir aber mit ein paar Impressionen an:




Legendär und immer ein "Fan-Favorite", auch wenn ich die DC-3 viel interessanter finde​
 
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Die Clubs, die diese Flugzeuge restaurieren, fliegen und erhalten geben sich viel Mühe, die Warbirds auch möglichst stilecht zu präsentieren. Damit diese Firefly in der Luft bleibt, braucht es etwa 20 Personen und rund 240 Liter Sprit pro Stunde. Ein Pilot fliegt die Maschine zu den verschiedenen Treffen, der Rest der Mannschaft rollt mit Transportern/Werkstattwagen und Wohnmobilen an.

 
2 Kommentare
P
P.Gnagflow kommentierte
Das ist eine Hawker Hurricane, konstruktiv etwas älter als das zweisitzige Fairey Glühwürmchen (Firefly) Die 240 Liter beziehen sich auch auf den Verbrauch im Luftkampf bzw. heute beim Kunstflug während einer Airshow, der aber in aller Regel keine Stunde dauert. Beim üblichen Reiseflug braucht es etwa die Hälfte, auch in Abhängigkeit von der Flughöhe und der mitgeführten Last. Da die Maschine oben wahrscheinlich weder Panzerung noch Munition mitführt, sieht es noch etwas günstiger aus. Hoch ist der Verbrauch dieser Motoren aber in jedem Fall. Das war der Preis für Leistung und maximale Zuverlässigkeit.
 
shovelhead
shovelhead kommentierte
Besten Dank für die Info. "I stand corrected", wie es so schön heisst.
 

Dieser zweisitzige Trainer wurde perfekt präsentiert. Fast alle ausgestellten Fluzeuge sind in Frankreich zugelassen und brauchen, da sie nicht den aktuellen Emissionsvorschriften genügen (insbesondere Noise Abatement/Lärmschutz), für jeden Flug zu so einer Veranstaltung eine Sondergenehmigung.

Damit war unser Rundgang abgeschlossen, wir wurden gebeten, das Vorfeld zu räumen, da in 30 Minuten der Flugbetrieb beginnen würde. Ich hatte zwar Zugang zur Spotter Area reserviert, aber ein Blick, und ich wusste, dass ich dort nicht meine Bilder bekommen würde. Erstmal sassen da lauter Langweiler mit Stühlen und Stativen, die sich gegenseitig erzählen, welche Tail-Number sie wann und wo photographiert haben. Ich sehe lieber Farbe beim trocknen zu, als mir diesen Blödsinn anzuhören. Und ich wollte Vordergrund haben (Vordergrund machts Bild gesund), weil ich brennweitentechnisch eher knapp dran war.
 
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Am besten gefiel mir der "Catwalk" - zwei Damen im Tigerkostüm turnten auf einem fliegenden Doppeldecker herum. Diese "Wingwalker" sind Teil der Tradition der "Flying Circus", die durch den Corn-Belt der USA getourt sind. Ein Flugzeug ist teuer, und nachdem der "Crop Duster" zwischen April und Juni sein Pulver über die Felder verteilt hatte, stand die Maschine die nächsten neun Monate im Schuppen. Die Idee im Herbst, nach der Ernte, wenn die Leute Zeit und Geld hatten, mit dem Flieger noch mal Geld zu verdienen, legte den Grundstein für diese Shows.





 
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