AF-D 4/200 Micro noch zeitgemäß?

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Ja, lohnt sich.
Nein, es gibt soweit ich weiß kein besseres Micro mit 200mm (nämlich gar keines).
 
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Hallo!
Sicherlich!
Ich hatte das 200/4 micro in der AI-Version ohne AF, und das war schon super, auch mit einem TC 2x sogar.
Der große Abstand Frontlinse <=> Motiv war nicht nur im Studio sehr praktisch (Ausleuchtung des Motives per Blitzlichtanlage) sondern auch im Freien bei Schmetterlingen u.ä (Fluchtdistanz).
Das AF soll optisch mindestens so gut sein.
 
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Genau dafür - Schmetterlinge im Freien - ist es gedacht ...
Ich glaube, ich habe mich schon entschieden.
 
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Sicherlich ein feines Glas, das 4/200 Micro.
Alternativen gäbe es da noch von Sigma, ein 150mm und ein (recht großes/schweres) 180mm, beide mit Blende 2.8 und Stabilisator.
Die Sigmas haben im Unterschied zum Nikkor auch einen HSM-Antrieb und keinen Stangen-Autofokus.
 
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Hallo Marvin,
vielen Dank für die Info. Hast Du vielleicht auch etwas zu den optischen Leistungen im Vergleich zum Nikkor 200?
Gruß,
Pixel 17
 
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Es gibt von Nikon ein älteres 70-180 Makrozoom, das schlecht zu bekommen ist und zu hohen Preisen gehandelt wird. Und es gibt das 200er, auch schon eine ältere Rechnung.

Ich habe beide und nutze beide beruflich - das Zoom ist konkurrenzlos (weil Zoom) aber bzgl. Bildqualität etwas schlechter als das 200er (nicht viel, aber sichtbar). Das 200er kann optisch absolut mit neueren Rechnungen mithalten. Der AF ist sicherlich etwas langsamer, als bei modernen AFS Objektiven, wie viel kann ich gar nicht sagen, ich arbeite ausschließlich mit MF.
 
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Traditionell sind die Makroobjektive eigentlich durch die Bank und von allen Herstellern ziemlich gut. Es gibt geringe Unterschiede in der optischen Leistung und Verarbeitung, aber ich würde fast pauschal sagen wollen, dass man da ohne dramatische Qualitäts-Einbußen fast jedes kaufen kann.

Ich habe neben dem 70/180 und dem 200 noch ein altes 55er, das moderne 60er (AFS), das moderne 105er (AFS) und die beiden PCI (45 und 85) - alles Nikon. Da ist keines dabei, das nicht auf sehr hohem Niveau wäre. Die besten sind bei mir das 200er, das 85er und ganz vorne das 105er.

Das 150er von Sigma kann aber mit den Nikons optisch sicher auch mithalten.
 
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Das Sigma 150 ist um einiges kürzer auch etwas leichter als das Nikon 200/4, das mir schlicht zu groß war. Der Unterschied im Arbeitsabstand bei 1:1 sind damit ein paar Zentimeter wobei das für Schmetterlinge eher egal ist weil da der ABM etliches kleiner ist.

Das Sigma 150 fand ich noch schärfer und knackiger als das Nikon 105VR.

Die Anschaffung eines NIkon200/4 ist sicherlich kein Fehler. Aber wenn ich mir rein die optische Leistung ansehe und dann die Gebrauchtpreise für die beiden Gläser anschaue, dann würde ich das 200er nur nehmen wenn die Brennweite aus gestalterischen Gründen unbedingt sein muss oder wenn eine gewisse Sammelleidenschaft für ältere Nikkore dahinter steckt.
 
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Hallo
Das 200 AFD 4.0 ist seit kurzem (günstig ) bei uns .
Es wurde mir wärmstens empfohlen
2 Frage dazu
-Braucht ihr dazu normalerweise das Stativ? (Das ist leider nicht immer dabei und bei Schmetterlingen etwas umständlich)

Das freihändige fotografieren mit dem 105 VR unterwegs schätze ich auch.
- Bokeh ?

Gruss
Peter
 
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C
Christian B. kommentierte
@Peter ST Beim bodennahen Arbeiten kann ein kleines Ministativ hilfreich sein. Wie Du dem untenstehenden Review entnehmen kannst, hat das Objektiv ein sehr schönes Bokeh.
 
Christoph Blümer kommentierte
Ob ihn das 8,5 Jahre später noch interessiert...?
 
Vom 180mm Macro gibt es mehrere Hersteller: Sigma 3.5/180mm Apo, Sigma 2.8/180mmAPO, Tamron 3.5/180mm. Jetzt alle mit Antiwackeldackel, die ohne sind optisch gleichwertig und preiswerter. Denke die neuen Rechnungen sind dem Nikon 4/200 überlegen. Das Tamron ist wirklich erste Sahne! Nur meine Gedanken zur Makro- Anschaffung mit großem Fluchtdistanz.

Gruß Warner
 
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Testbericht bei photographylife...


Liebe Grüße
Alfred
 
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B
Brunke kommentierte
Jetzt hast Du den Thread geweckt. Noch ein Jahr und er hätte 10 Jahre geschlafen.
 
C
Christian B. kommentierte
Aber das sehr interessante review habe ich auch gerade gelesen.

Es handelt sich ja um ein Objektiv von höchstem praktischen Nutzen, das von Nikon noch zu Analogzeiten entwickelt wurde und im Digitalzeitalter leider nie einen Nachfolger zeitgemäßem AF Antrieb erhielt. (Das Review weist zutreffend darauf hin, dass der AF stetig aber langsam arbeitet.) Für Makrozwecke ist dies aber fast egal, weil man häufig manuell schneller zum Erfolg kommt. Da man dieses Stangendreherobjektiv sehr gut manuell fokussieren kann ist es eine Freude, es heutzutage mit einer Nikon Z mit Klappdisplay bodennah einzusetzen (mein Favorit dafür ist die Z7). Man muss sich nicht mehr der Länge nach auf den Boden legen, um durch den Sucher schauen zu können (was gerade bei Frühblüherkolonien nicht zerstörungsfrei möglich wäre.)

Bemerkenswert finde ich die nahezu gleichbleibenden Schärfewerte vom Zentrum bis in die Ecken und von f4 bis f11. Das habe ich so noch nicht gesehen. Weiter bemerkenswert das weiche Bokeh. Dass die Höchstschärfe eins Z NIKKOR 2.8/70-200mm nicht ansatzweise erreicht wird, zeigt wie sich hier die Technik weiter entwickelt hat, ändert aber nichts daran, dass man mit diesem Objektiv auch heute noch ausgezeichnete - scharfe - Bilder machen kann.
 
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