So kam es bei mir auch rüber, dieser Style nennt sich “jumplapse” und ist zunehmend angesagt.
Thomas Pöcksteiner schrieb:
It features the “jumplapse” style of transitions that is becoming popular in the industry these days for giving the illusion of a continuous camera shot that’s whizzing around the place at extremely high speeds.
“We didn’t want to do a regular edit so we chose to do these kind of unusual cuts with no music, so the viewer isn’t distracted by anything,”
Nein!
Egal ob angesagt oder nicht, hier passt dieser Zappelstil nicht.
Es sind ja nicht nur schnelle Schnitte, sondern es wurden zudem noch Effekte wie Pseudozooms, Vorwärts-/Rückwärtslauf u.ä. eingesetzt.
Mir zu viel des Guten...
gabs da ne Regie? Und wenn, welche Pfeife hat das verbrochen? Da sind viele tolle Szenen enthalten, die ich genießen möchte. Es gibt eben nicht nur Zeitraffer und hektische Schnitte.
Landschaft verlangt einfach mal auch ruhige Schwenks. Bei Architektur und städtischen Szenarien kann man sich die Zappelei zur Abwechslung ruhig mal antun. Aber so ist das schlicht nur Mist.
Also mir gehen die Schnitte gewaltig aufs Gemüt.
Wenn das der angesagte Stil der neuen Zeit ist muss man sich nicht wundern wenn die Leute irgendwann einen Filmriß bekommen.
Die einzelnen Sequenzen sind schon sehr gut gemacht, teilweise sehr lang aber immer noch sehr beeindruckend.
Das sind wunderschöne Aufnahmen, aber völlig zerschreddert. Mir hats nicht gefallen und ich habe nach weniger als der Hälfte abgebrochen. Da kriegt man vom Zugucken nen Kopf wie'n Rathaus..... Setzen 6!
Seltsam... ich find's cool gemacht für so ein Kurzfilmchen. Und zwar gerade die Landschaftsaufnahmen mit Wolken und Lichtspielereien. Dagegen machen mich die zappeligen Schwenks über die Städte, zu denen diese Hektik doch eigentlich passt, eher nervös.
Also die Schnitte machen alles, was die Bilder positiv hervorrufen, zunichte. Wenn die Schnitte zwar weiterhin schnell, aber wenigstens getaktet wären, ginge es vielleicht noch.
Ich mag Timelapses, aber vom Stil her sind bisher (für mich persönlich) die Videos von ZweiZwei (ein Weißrusse) das Nonplusultra: https://vimeo.com/zweizwei (mit Ton gucken!)
Ob das mit dem Gehopse jetzt ein neuer Stil ist, weiß ich nicht, halte ich aber auch für irrelevant.
Wenn man sich in dieses Timelapse fallen lässt, mit den Hör- und Sehsinnen wahrnimmt, darin versinkt, dann komme ich zumindest zu dem Schluss, dass ich dieses Timelapse für hervorragend und richtungsweisend halte. Wirklich grandios! Großes Kino!
Technisch sicherlich sehr modern umgesetzt und vielleicht muss ich mir das ganze mal an einem ruhigen Sonntag anschauen. Nach einem stressigen und hektischen Arbeitstag ist mir das ganze zu hektisch und aufgeregt. Vielleicht werde ich aber langsam einfach nur zu alt für eine solche Art von Filme .
Im Hintergrund läuft bei mir gerade "einlullende" Musik. Ist angenehmer.
die Aufnahmen fand ich klasse, nur ist mir irgendwie ziemlich schnell schwindelig von den schnellen zappenden Schnitten geworden.
Wenn das modern ist, bin ich gerne Altertümlich. Ein bisschen mehr Ruhe hätte den tollen Bildern sicher gut getan.
Tolle Szenen aber auch mir deutlich zu schnell. Das wirkt, als wenn jemand ohne Pause den Finger auf dem Knopf zum Vorspulen hält.
Ich kenne diese Jumplaps und je nach Thema kann es durchaus sehr gut passen. Häufig findet man das bei den zahlreichen Actioncam-Videos im Netz und wenn die Springbreak-Party mit Grillevent und anschließenden Blödelsprüngen in den angrenzenden Badesee so verarbeitet werden (zwischendurch werden gerne noch Zeitlupen eingefügt), kann das eine stimmungsvolle Zusammenfassung einer Gute-Laune-Zeit sein.
Aber um die Atmosphäre einer schönen, ruhigen, naturnahen Landschaft und sehenswerter Städte zu zeigen, ist das für mich absolut unpassend.
Dass Timelapse auch bei Landschaften sehr gut wirken kann, haben schon viele gut gemachte Filme gezeigt. Und sie können auch Ruhe ausstrahlen und die passende Stimmung rüber bringen. Aber nicht, wenn die einzelnen Szenen nur wenige Sekunden lang sind und dazu dann auch noch ständig extrem schnell rein- und rausgezoomt wird.
Trotzdem sehr interessant und danke für den Link, Jürgen! Ein Beispiel, wie so etwas meiner Meinung nach viel besser umgesetzt ist, hast Du hier ja mal vor einem Jahr gepostet...:http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/2214365-post1.html