85mm an DX sinnvoll?

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uli66

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Hallo,
ich habe eine D5300 mit AF-P 18-55VR, AF-S 55-200VR, AF-S 35 1,8 und Tamron 28-75 2.8. Ich mache überwiegend Bilder von Menschen / Familie. Das Tamron ist klasse, nur bei f 2.8 halt etwas weich, dafür ab f4 sehr scharf und flexibel. Ich überlege ob ein 50 1,8 oder 85 1,8 oder 90/105 Makro 2.8 noch eine gute Erweiterung wäre. Ziel: Schärfe und Freistellmöglilchkeit bei zuverlässigem Aufokus. Das 35 mm ist mir für manches zu kurz.
Ein 70-200 f2.8 wäre mir zu groß/schwer. Sind alle drei Varianten sinnvoll? Hat jemand ein 85ger an DX?
Gruß, Uli
 
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85 an DX entsprechen vom Bildwinkel her grob 135 an FX. Damit sind 85 an DX grundsätzlich sinnvoll. Ob die Brennweite für Dich gut ist, musst Du selbst wissen.

Den Bereich 28-75 hast Du doppelt abgedeckt und 35mm sogar dreifach. Ob das sinnvoll, musst Du wissen.
 
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Klar ist das 85er sinnvoll (das 85/1,8 natürlich).
Grad bei Deinem bisherigen Setup ist es sicherlich interessanter als das 50er, weil Du schon das 35er hast und die 50 auch mit dem 28-75 schon abgedeckt hast.
Zum Freistellen sind 85 auch bsser als 50mm und das Bokeh ist beim 85/1m8 auch besser als bei den meisten 50ern.
 
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Der Bildwinkel eines 135er ist sehr speziell. Viele sagen nichts halbes und nicht ganzes. Entweder zu lang oder zu kurz. Auf mich wirkt es bei halb- oder ganzkörper Portraits meistens wie eine "amerikanische" Brennweite, was soviel wie kommerziell oder Werbung heißen soll. Irgendwie haben dann die Bilder den Look der 70-80er, der sich besonders bei Blenden unter 2.8 aus der - heute - ungewöhnlichen Freistellung ergibt. Für Aufnahmen im Gelände bedarf die Brennweite anfangs oft Schritte zurück, manchmal aber auch vor. Und dabei sind nicht 2 oder 3 Schritte gemeint, sondern eher 10 oder 20. Die 135 sind anfangs meistens gefühlt zu lang. Aber dann auch wieder nicht so lang wie ein echtes Tele, wie etwa ein 200er. Eben speziell. Ich sag mal sie ist nichts, um damit in der Stadt oder der Landschaft mal eben einen Schuss zu machen. Da du bis 75mm versorgt bist und besonderen Wert auf Schärfe legst, würde ich vielleicht eher auf das 105er Macro gehen.
 
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Ich hatte mir schon zu Analogzeiten das 2/135 DC gekauft und es geliebt. Allerdings kam das fast nur im Freien zum Einsatz, weil ich in den meisten Räumen nicht die Distanz hatte.
 
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Wenn ich die Frage in der Überschrift direkt beantworten soll:

"85mm an DX sinnvoll?"

würde ich antworten: Genauso sinnvoll wie 135mm an FX

Das hängt natürlich immer von deinen Anforderungen und Vorlieben ab. Ich war eher immer der Typ, der analog (FX) eher das 85 als "Normal"brennweite nutzte. Insofern ist ein 135er für mich eher ein leichtes Tele mit Eignung für Portraits zum "hineinziehen" des Portraitierten in das Bild. Besonders schön auch bei Details wie Augen o.A.. Das du mit einer solchen Brennweite dennoch auch für Abstand sorgst ist oft hilfreich bei den zu fotografierenden Menschen. Analog (FX) nutzte ich sogar das 180er und an DX auch schon das 105er Micro. Aber, wie schon gesagt, eine Frage der Vorliebe, Technik und Anforderung. Ich (!) halte ein 85er an DX nicht nur für sinnvoll, sondern unbedingt notwendig. Gerade für Portraits. Das oben empfohlene 85mm 3.5 VR DX Micro halte ich grundsätzlich für eine sehr gute Wahl. Kommt später doch ein FX Gehäuse in Frage würde ich das AFS 85/1,8 wählen. Halt kein Makro, dafür FX geeignet.

Hoffe geholfen zu haben.

Meddi
 
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Das N 1,8/85 habe ich gerne bei Porträits mit DX eingesetzt. Schärfe und Bokeh sind da sehr Gut. Auch die Schärfewahl auf ein Auge ist gut Manchbar (näher ran).Deine Idee auf ein Makro zu gehen finde ich sehr gut, damit steht dir die Nah/Makro Fotografie offen. Porträit natürlich auch aber mit größter Blende für's Bokeh. 90 mm sind für Porträit besser als 105mm. Für Makro umgekehrt.

Gruß Warner
 
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105mm an DX für Portraits gehen zwar für meinen Geschmack schon, aber es wird dann schon langsam grenzwertig.
 
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Wenn ich das hier so alles lese ... komme ich zu dem Schluss, dass auch das Sigma 50-150 f/2.8 in der leichteren Variante und vorzugsweise in Version II (ohne OS, wiegt 770g) eine gute Lösung sein könnte. Gibt es aber nur noch gebraucht. Als Portrait-Zoom (outdoor, freihand) gut einzusetzen mit einem sehr schönen Bokeh und angenehmer Brennweitenflexibilität ... bei nicht zu langer Anfangsbrennweite @DX. Am langen Ende etwas weich, aber ansonsten schon ab Offenblende oder leicht abgeblendet auf f/3.5 zwischen 50mm und 135mm @DX zu diesem Zweck (ohne Monster-Abmessungen/Gewicht) gut einsetzbar. Wegen Naheinstellgrenze 1m zum Makro erweiterbar mit achromatischer Vorsatzlinse - wenn man das auch dabei haben will.
Dieses Objektiv könnte vielleicht eine Überlegung wert sein?! - Wird jedoch auf sehr starke Freistellung bei Ganzkörperportraits abgezielt, würde ich allerdings eher zu einem 85mm f/1.8 tendieren.
 
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Danke! Für die vielen Tipps und Anregungen.
Brennweitenüberschneidung stört mich nicht weiter, aber nochmal 50mm müssen tatsächlich nicht sein. Auf FX habe ich nicht vor zu wechseln. Für Ganzkörper soll das Objektiv nicht sein.
Das Makro 85 3.5 klingt gut, VR und Makro aber halt "nur" f 3.5 aber sicher schon offen gut. Oder halt das Nikon 105 2.8 oder Tamron 90 2.8 VC. Oder doch der Spezialist 85 1,8. Klar, muss ich letztlich selber entscheiden.
Beim Sigma 50-150 habe ich etwas wegen des AF Bedenken. Mein Tamron hat an der neuen D5300 nicht im LiveView fokussiert, ist jetzt nicht soo schlimm. Aber Tamron hat am Objektiv (5Jahre + 1Monat) noch auf Garantie die Elektronik getauscht und es nachjustiert, sehr freundlich von Tamron Köln, das nur nebenbei.
 
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Danke für deine Rückmeldung. Da macht das "beraten" dann auch uns Spaß.

Wenn du wirklich auch mal größere Abbildungsmaßstäbe realisieren möchtest (das kann auch mal ein Augenportrait sein), dann hört sich das für mich wirklich wie die Wahl des 85/3,5 Micro an.

Nimm es mal in die Hand und setze es auf dein Gehäuse. Klar ist natürlich, dass das freistellen etwas weniger gut möglich ist. Ob das für dich relevant ist musst du ausprobieren. Ehrlich gesagt, ich glaube nicht, dass das dich sehr einschränkt. Denn bei dem AF-S 85/1,8 hast du bei geringstmöglicher Entfernung und Blende 1,8 schon einen verdammt schmalen Schärfebereich. Wann brauchst/willst du den?

Meddi
 
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ja, ich werde mir die Objektive im Laden anschauen, das 85 3.5 ist ja z.B. sehr viel leichter und kompakter als das 105 2.8 - wobei das mit 750 Gramm noch gut geht. Ein Makro wäre natürlich vielseitiger und käme öfter zum Einsatz, als das 85 1,8.
 
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Hi,

auch wenn es schon gesagt wurde... da ich das 85/1.8 auch an DX habe und mich auch zuweilen frage, ob es mir nicht zu speziell ist... Freistellung und Bokeh bei Ganzkörper im Freien: dafür liebe ich es.
Wenn das bei dir Nebensache ist -> eines der anderen.
Wenn das bei dir Hauptsache ist -> nur das 1.8er.
 
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gut, hier sollte ich konsequent sein. Ich werde entweder eines der längeren f 2,8 Makros nehmen oder eben doch das 85 1,8.
Einfache Nahaufnahmen gehen mit dem kleinen AF-P 18-55 schon jetzt recht gut, bei einem max. Abbildungsmaßstab von 1:2,6 ! auch wenn das noch nichts mit Makro zu tun hat.
 
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Nimm doch einfach mal Dein AF-S 55-200VR, stell es auf 85mm und ziehe offenblendig los.
Wenn Dir der Bildwinkel gefällt, aber die Freistellung zuwenig ist -> 85/1.8.

Wenn Du Lightroom hast, kannst Du auch mal die verwendeten Brennweiten auswerten, ob Du überhaupt in dem Bereich um 85mm Bilder machst?

Viele Grüße
Bernhard
 
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Beim Durchsehen einiger Bilder habe ich festgestellt, dass ich sehr oft die 75mm genutzt habe, auch innen. Und bei f2,8 - 3,5 ist der Schärfebereich wirklich auch schon sehr schmal, jetzt verstehe ich, warum "Ganzkörperportrait" ein paar mal erwähnt wurde, wegen des Abstands muss zum Freistellen, noch weiter aufgeblendet werden, dazu braucht es die f 1,8. Bei Portraits, wenn die Person nicht direkt gerade in die Kamera blickt, wird dagegen schon bei kleiner wie 2,8 das andere Auge unscharf (klar, kann auch gewollt sein). Insofern würde mir ein Objektiv reichen, das bei f 2,8 scharf abbildet --> Nikon 105 2,8, Tamron 90 2,8 VC, "inclusive Makro"
Das 85 1,8 wenn "bei Freistellung noch mehr gehen soll"
Ich hoffe, ich habe das soweit richtig zusammengefasst.
Gruß, Uli
 
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Ich hoffe, ich habe das soweit richtig zusammengefasst.
Gruß, Uli

Passt

Bei "nahen" Portraits verwende ich aus dem von dir genannten Grund gerne f3.5 oder f4, damit Nase und Ohren noch passen (typischerweise dann aber kürzere Brennweiten als 85mm mit meinem Sigma 50-150 f2,8, das ist halt recht flexibel als Zoom. Und bei den Blenden ist es auch schön scharf).
 
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Kleine Rückmeldung
Ich habe mir jetzt das Tamron 90 2,8 VC USD geholt. Ich habe noch ein neues "altes" F004 bekommen. Wie erhofft kann ich es schon offen für Portraits verwenden, tolle Schärfe und Bokeh, die Brennweite liegt mir und jetzt im Frühling kann ich das Makro ganz gut brauchen...
Grüße
 
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