70-210 1:4 AF oder 70-300/4-5,6 AF-D

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arno_nyhm

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Hallo zusammen,

ich möchte mein Brennweitenspektrum nach oben hin erweitern und suche etwas, dass sich mit meiner F90X gut verträgt. Das bedeutet, dass ich zur Matrixmessung AF-D benötige und kein AF-S nutzen kann.

Auf Matrixmessung kann ich jedoch eigentlich verzichten.

Das größte Problem bei der Sache ist, dass ich mein Budget von 200 euronen nicht allzusehr überziehen kann. Sonst wäre das 80-200/2,8 wohl das Objektiv meiner Wahl...

In der Bucht habe ich ein 70-210 1:4 gesichtet, das ins Budget passen würde- der Händler genießt mein Vertrauen, deshalb darfs ruhig nen zehner mehr kosten. Hat von Euch jemand Erfahrungen mit dem Objektiv? Würdet Ihr den Kauf empfehlen?

Beim gleichen Händler gibts etwas günstiger ein 70-300/4-5,6 AF-D Hier würde ich die Matrixmessung und die etwas längere Endbrennweite mit bis zu einer ganzen Blende erkaufen. haltet ihr das für sinnvoll? Gerade im Telebereich ist man ja auf schnelle Belichtungszeiten angewiesen, und da zählt jede halbe Blende...

was soll ich nur tun? Eure Meinung ist gefragt.

Oder gibts einen Geheimtipp (evtl Fremdhersteller), der meine Wünsche vereint und dabei akzeptable Abbildungen liefert? Ein Soligor 200/2,8 habe ich schon-macht viel Spaß und selbst im Zentrum noch mehr CA- ein Objektiv mit solchen Eigenschaften brauche ich nicht noch ein Zweites...
 
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und suche etwas, dass sich mit meiner F90X gut verträgt. Das bedeutet, dass ich zur Matrixmessung AF-D benötige und kein AF-S nutzen kann.

Auf Matrixmessung kann ich jedoch eigentlich verzichten.

An der D90x können AF-s Objektive verwendet werden und G-Objektive zwar nur kann nur mit Programm- und Blendenautomatik. Siehe auch: http://www.rhein-main-fototreff.de/nikon-f.html

Beim gleichen Händler gibts etwas günstiger ein 70-300/4-5,6 AF-D Hier würde ich die Matrixmessung und die etwas längere Endbrennweite mit bis zu einer ganzen Blende erkaufen. haltet ihr das für sinnvoll?.

Von der Linse (kenne sie nicht persönlich) habe ich bisher nichts gutes gehört und gelesen. Meine Vermutung ist, dass diese wie die Produkte von Sigama (hatte selbst ein günstiges 70-300 Macro ohne APO) analog bis etwa 200mm zu gebrauchen sind und anschließend stark nachlassen. Habe mein Sigma nach Kauf der D80 dann verkauft war aber bis dahin durchaus zufrieden.
 
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Hab dir vom 70-210mm/4 ein Flickr Album mit Beispielen raufgeladen. D80 mit Gitzo 3540 Stativ.

Obacht: Mein Exemplar war rechts leicht dezentriert, wenn ich mich recht erinnere. Fokussiert war immer die Bildmitte.

Bitte sehr:

http://flickr.com/photos/77227912@N00/sets/72157605144206448/

Die zweitletzte Zahl im Namen ist die Brennweite, die letze die Blende. Die Zahlen davor dienten mir zum Erkenne des verwendeten Objektivs.

P.S. wenn du vor einer Festbrennweite nicht zurückschreckst: Das 180mm/2.8 ED geht machmal erstaunlich günstig und über seine Qualitäten muss man wohl kaum viel schreiben ;-))

Grüsse
Sebastian
 
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An der D90x können AF-s Objektive verwendet werden und G-Objektive zwar nur kann nur mit Programm- und Blendenautomatik. Siehe auch: http://www.rhein-main-fototreff.de/nikon-f.html

jepp. hast Recht. ich hab das mit VR verwechselt- das war es, was die F90X nicht kann

wenn du vor einer Festbrennweite nicht zurückschreckst: Das 180mm/2.8 ED geht machmal erstaunlich günstig und über seine Qualitäten muss man wohl kaum viel schreiben

Das wäre in der Tat die Köngslösung, aber für 200 Steine würde ich wohl gerade einmal das Ai- 180/2,8 bekommen. AF sollte es aber schon sein, wenn ich meinen Sohn (4) beim Fussballspielen fotografieren will... trotzdem- ich werde mich mal danach umsehen...

und es gibt wirklich keinen, der sich für ein Fremdobjektiv stark machen würde?

Edit: tatsache, das 180/2,8 IF-ED geht gelegentlich für 220 durch die Bucht. ich galub, ich werf mal die Angel aus...
 
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...

und es gibt wirklich keinen, der sich für ein Fremdobjektiv stark machen würde?

...

Doch, ich.
Zumindest, was die Bildqualität angeht, Sigma APO 4,5-5,6/75-300 von ca. 1992.
Das beste Argument ist der Gebrauchtpreis, dürfte so zwischen 50-80€ liegen, es gibt noch ein unwesentlich kleineres "Schwesterobjektiv", das APO 3,5-4,5/70-210, das ist mindestens genauso gut.
Ich red hier nicht über irgendwelche Preis-Leistungs-Kompromisse, diese Linsen sind optisch einfach hervorragend, allerdings - ich weiß ja nicht wie schnell dein Kurzer beim Fußball ist - darf man nicht außer Acht lassen, daß wir hier über Autofokus der ersten Generation reden (das ist die wohlmeinende Umschreibung von grottenlahm).
Ach ja, das einzige was mich am 300er stört ist das Fehlen einer Stativschelle.

lg
Axel
 
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Ich würde zum AF-D 70-210 f/4-5,6 greifen, das ist scharf, relativ leicht (~600gr.) und hat einen recht flotten AF. Gebraucht in Top-Zustand auf jeden Fall unter 200,-- € zu bekommen, tw. auch im Fachhandel.
 
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Ansonsten hätte ich noch ein ***** durch Administration editiert ***** zu verkaufen, wenn es dich interessiert.
 
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Diese Empfehlung kann ich als langjähriger Besitzer dieser Optik nur unterstreichen!

Ich würde zum AF-D 70-210 f/4-5,6 greifen, das ist scharf, relativ leicht (~600gr.) und hat einen recht flotten AF. Gebraucht in Top-Zustand auf jeden Fall unter 200,-- € zu bekommen, tw. auch im Fachhandel.
 
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Ich hatte auch das 70-210mm/4-5.6, und das 75-300mm/4.5-5.6

Die drei Objektive nehmen sich bis knapp 200mm nichts (EXIF: 190mm beim 75-300mm).
Ab da wird das 75-300mm aber weich. Betrifft aber nur die 100% Ansicht, die Bilder mit 300mm zeigen immer noch mehr Details als ein Crop des 70-210mm bei 210mm. Weiterer Vorteil: Das 75-300mm hat ei 300mm einen ganz ansehnlichen Makrobereich mit sehr viel Abstand. Und eine Stativschelle, keine super stabile, aber immerhin eine.

Grüsse,
Sebastian
 
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ich bin gerade noch mal durch die bucht geschwommen und da ist mir aufgefallen, dass es mindestens siebenmillionen verschiedene SIGMA 75/300 und 70/210 gibt. mit und ohne APO. woran erkenne ich denn da, welches die tops und welches die flops sind?

Ein manuelles Sigma 70/210 4-5,6 hab ich hier zB liegen. das macht ganz schöne warme Farben. besonders Grün kann es gut - sowas hatte ich mir nicht vorgestellt. ich möchte dann schon eine realistische Farbwiedergabe haben...
 
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Sigma APO 4,5-5,6/75-300 von ca. 1992.
Das beste Argument ist der Gebrauchtpreis, dürfte so zwischen 50-80€ liegen
Oh ja, so ein Teil hatte ich auch mal, das alte ohne Makroeinstellung. Schärfe war so lala und es hat vignettiert wie ein Ofenrohr. Brrrrrrrr, dafür wären mir heute die 50€ noch zu schade.
 
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... dass es mindestens siebenmillionen verschiedene SIGMA 75/300 und 70/210 gibt. mit und ohne APO. woran erkenne ich denn da, welches die tops und welches die flops sind?

...


Frag doch Horst, der weiß Bescheid....

Na gut, quick and dirty:


Hat zwar entfernte Ähnlichkeit mit einem Ofenrohr, vignettiert aber nicht merklich.

lg
Axel
 
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Danke Axel. Und Du kannst dieses Objektiv wirklich empfehlen, ja?

Eigentlich tendiere ich ja doch zum 180/2,8 AF- mit Kratzer in der Frontlinse (was immer das heisst) gabs das eben in der Bucht im Rahmen meines Budgets. Wegen dem Kratzer bin ich dann aber doch zurückgeschreckt. Was meint ihr: lässt sich das 180/2,8 von nem kleinen Kratzer beeindrucken?

ich fürchte, dass ein kleiner Kratzer gerade den Unterschied in der Schärfe macht, wegen dem ich mich ja eigentlich für die teure Nikkor Festbrennweite entscheiden will, so dass dieser Schärfevorteil gleich wieder futsch ist und ich auf ner teuren und unflexiblem Festbrennweite festhänge, die dann auch noch unscharf ist. Weil so ganz ohne Grund versenkt man ja sein 180/2,8 AF nicht in der Bucht, oder doch?
 
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N'abend Arno (?),

ja, ich kann es voll und ganz empfehlen!

Aber mindestens genausogut empfehlen kann ich ein AF 2,8/180, habe ich mal als "Back-up" für mein gnadenlos verschrammeltes aber optisch erstklassiges Tokina 2,8/80-200 (das Alte mit rotem Ring um die Frontlinse) von dem geschätzten Kollegen "TK" erworben; übrigens mit deutlichem Kratzer auf der Frontlinse. Da die Ergebnisse trotzdem erstklassig sind, kann die Schärfeminderung dadurch nicht sooo heftig sein.
Wenn man sich mal so eine Schnittzeichnung eines Objektivs vor Augen hält und sich mal den Strahlengang vorstellt und eine einigermaßen klare Vorstellung von dem hat, was sich da abspielt, kommt man zu dem Schluß, daß so ein Kratzer sicherlich eine gewisse Kontrastschwächung hervorruft, letztendlich aber relativ undramatisch ist.

Wenn dich die "Unflexibilität" des 180ers nicht stört, nimm es, allein die Handhabung des Teils macht Spaß. (Ich rede von der 2. Version, die mit dem "Kräusel-Finish", die 1. Version ist vom optischen Aufbau zwar identisch - und demnach wohl auch identisch gut - aber übelste Vollplastik-Anmutung.) Selbst die Scharfeinstellung ist so "smooth", daß man das Teil auch ohne Krampf an MF-Kameras verwenden kann.

lg
Axel
 
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Du hast ja schon wieder Recht Axel- so ein Kratzer kann bei der Brennweite fast garnichts ausmachen. aber man macht sich halt so seine Gedanken.

ich hab jetzt mal ein Sigma von der von dir empfohlenen Baureihe unter Beobachtung, zwei 180/2,8 und ein 70/210 1:4 - irgendwie erscheint mir das 1:4er als ganz brauchbarer Kompromiss...

Man wird sehen, was ich am Ende im Budget wiederfinde und dann schlage ich vlt. kurzfristig zu...

und ausserdem ist ein 15/3,5 an mir vorübergetrieben, während ich so durch die Bucht schwamm- das könnte ich auch ganz gut gebrauchen...

ach, wenn doch nur das böse Budget nicht wäre...

ach so: arno ist schon richtig- dann weiss ich wenigstens, dass ich gemeint bin.
 
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