Nachdem sie gesättigt waren, nahmen sie, wie sollte es auch anders sein, auf dem Wanderweg ihren Ruheplatz ein. Somit war klar, wir mussten einen Umweg für den Rückweg einplanen. Wobei ich damit irgendwie eh schon gerechnet hatte.
Mittlerweile hatte es auch aufgehört zu regnen und es wurde bereits freundlicher. Nun hieß es so langsam Abschied nehmen, denn unser Proviant war aufgebraucht und die geplante Zeit im Fjell rum. So machten wir uns gemächlich auf Richtung Kongsvoll, wo wir unser Auto stehen hatten.
Wir begegneten wieder der Herde mit dem Kälbern von diesem Jahr, welche wir am ersten Tag zur Begrüßung sichten durften. Ich machte aus sicherer Entfernung ein, zwei Fotos, bevor es auf die letzten 3-4 km ging.
Desto näher wir Kongsvoll kamen, desto mehr passte sich das Wetter wieder dem des Hinweges an. Kurz bevor es dann wieder durch den Birkenwald runter ging, sahen wir ausnahmsweise nochmals eine Herde Moschusochsen, die sich jedoch in gut 1 km Entfernung befand. Hätte man anstelle des Wanderwegs Richtung Kongsvoll, den Weg nach Kongsvoll Stasjon genommen, dann wäre man direkt an ihnen vorbei gekommen. Dies nur für die Ortskundigen.
Im Birkenwald waren wir dann wieder einwenig auf der Hut, doch erneut begegnet wir hier keinem Moschusochsen.
Am Auto angekommen, böllerte ich aus allen Poren und freute mich jetzt doch sehr auf eine Dusche mit warmen Wasser.
Somit endet unser Abenteuer mit den Moschusochsen des Dovrefjells!