Ich habe die Tour über Urbexplorer.com gebucht "Pripjat Stalker Tour" nennt sich das ganze, wir fuhren in Berlin los mit einem Ford Transit. Den ersten Tag waren wir in Kiew, danach 3 Tage in der Zone und dann wieder zurück.
Genutzt habe ich die D7200, ich hatte auch noch eine D5300 als Backup mit, welche aber nicht zum Einsatz kam. Eine auf Infrarot umgebaute D3200 war auch noch dabei, die Bilder davon folgen noch. Für weitwinklige Aufnahmen habe ich das Tokina 11-16mm 2.8 DX II genutzt. Für Detailaufnahmen innen habe ich das Nikkor 50mm 1.4 D benutzt. Zum Einsatz kamen auch noch Nikkor 35-70mm 2.8 und Walimex 8mm 3.5 Fisheye. Ja das war es glaube ich schon
Wir hatten damals in der Firma Füllstandsmessungen in der Kunstfaserproduktion in Süddeutschland. Die Messungen wurden per radioaktivem Strahler und einem Zählrohr durchgeführt. Schon zwei Tage vor der offiziellen Bekanntmachung stellten wir Messwerte fest, die wir uns nicht erklären konnten. Es wurden immer wieder Kontroll- und Eichmessungen durchgeführt, die Plausibilität fehlte. Zwei Tage später Tagen war dann alles klar.
Man versuchte halt erst den Unfall zu verheimlichen, als jedoch auf Grund von Messungen eines schwedischen Reaktors eine erhöhte Strahlung vom Gebiet der Sowjetunion aus kommend festgestellt wurde, wurde das Reaktorunglück bestätigt.
Zwei Tage nach dem Unglück gab die dpa eine erste Meldung raus, am darauffolgenden Tag wurde in internationalen Medien ausführlicher darüber berichtet.
[MENTION=1047]franku[/MENTION]
Weiter ging es mit dem Kulturpalast Energetik, dieser war damals das kulturelle Zentrum Pripyats, hier befanden sich eine Discothek, eine Sporthalle, eine Telefonzentrale, ein Theater und ein Requisitenraum.
Hier wurden auch die Mai-Feierlichkeiten vorbereitet zu denen es nicht mehr kam.
Nun Fotos vom wohl bekanntesten Fotospot von Pripyat. Der Freizeitpark mit dem Riesenrad und dem Autoscooter. Dieser sollte zu den Mai-Feierlichkeiten am 1. Mai 1986 eröffnet werden. Der Reaktorunfall ereignete sich am 26. April, einen Tag danach wurden die Attraktionen eröffnet um den Menschen Angst zu nehmen und ihnen Ablenkung zu bieten. Nach wenigen Stunden wurde die Stadt aber entgültig evakuiert.