2.8/70-200 und 2.8/105 - Drastisch oder Normal ?

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chekki

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Hallo,

das hier soll auf keinen Fall ein Thread werden in dem eine
Schwachstelle herbeigetestet, gesucht oder sonstwie herbeigeschrieben
wird.

Worum geht es genau?
Kurzum: Ich verwendente fuer die Aviophotographie (ugs. auch
"Spotterei genannt) ein Nikon AF-S VR 2.8/105mm Macro in Ermangelung
eines ordentlicheren Teleobjektives. Das habe ich mir nun zugelegt in Form
eines 2.8/70-200-er.

Bei der Durchsicht einiger Bilder ist mir aufgefallen, das die kritischen Teile
meiner Fotoobjekte, nämlich Fenster von Fliegern, mit dem 105-er immer einen kleinen
Tick besser waren. Kontrastreicher, nicht ausgefranst. Zwar waren die
Aufnahmen mit dem 70-200-er nicht schlecht, aber ich hab´s irgendwie
eben gemerkt das ihnen dieses letzte Quenchen Brillianz fehlt...

Natuerlich bin ich mir der Vorteile einer Festbrennweite bewusst, nur
will ich ein Gefuehl dafuer bekommen ob der Qualitätsabstand zwischen
diesen 2 Objektiven und Welten normal ist.

Hier mal 2 Testbilder (100% Ausschnitt) von einer Orchidee, bei gleichen
Bedingungen, ca. Abständen (Stativschelle, daher ggf. leicht
verschoben)

Beide Fotos entstanden bei:
1/4 sec Belichtung
Blende 8
RAW, DXMode2, neutral, ohne Schnickschnack.

Hier das 105mm


Hier das 70-200mm


Und hier mal die NEF´s:
105mm NEF
70-200-er NEF

Wie gesagt, meine Hauptfrage hier ist ob die hier zu sehenden
Unterschiede zwischen den beiden Objektivtypen noch normal sind, oder
ob der offensichtliche Detailabfall beim 70-200-er zu erheblich ist (Was
ich im moment als nich so drastisch empfinde)

Danker fuer euere Hilfe & Gruss
 
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Hmmm, das 70-200 gegen eins der beste Makroobjektiv in seinem angestammten Bereich Makro?

Da muss das 70-200 verlieren.
 
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Hmmm, das 70-200 gegen eins der beste Makroobjektiv in seinem angestammten Bereich Makro?

Da muss das 70-200 verlieren.

Beide Objektive waren vom Objekt mehr als 2.5m entfernt, mir ist schon
klar dass das 105mm schon besser ist. Meine Frage zielte ja darauf ab
ob der hier gezeigte Unterschied im Rahmen liegt.

Das hier sind keine Macro Aufnahmen
 
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Also dieses letzte quentchen Brillianz resultiert daher, weil das 105´er etwas mehr belichtet als das 70-200´er. Probiers aus Belichtungskorrektur um 0,17 beim 70-200´er und du wirst keinen Unterschied sehen. Zumindest sehe ich keinen ausser, dass das Macro schärfer abbildet, aber das sollte glaub ich auch so sein.

LG, Deniz
 
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Beide Objektive waren vom Objekt mehr als 2.5m entfernt, mir ist schon
klar dass das 105mm schon besser ist. Meine Frage zielte ja darauf ab
ob der hier gezeigte Unterschied im Rahmen liegt.

Das hier sind keine Macro Aufnahmen

Trotzdem ist das eher Nahbereich --> Domäne des 105er's. Mach den Test doch mal mit etwas das auch soweit weg ist wie die Flugzeuge die du aufnehmen willst

Und ja, ich denke das der Unterschied im Rahmen liegt.
 
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Trotzdem ist das eher Nahbereich --> Domäne des 105er's. Mach den Test doch mal mit etwas da auch soweit weg ist wei die Flugzeuge die du aufnehmen willst

Und ja, ich denke das der Unterschied im Rahmen liegt.

Ich bin ja erst durch Teleaufnahmen dazu gekommen. Hast aber Recht,
ich probiers mal mit Objekten die weiter weg sind.

Gruss
 
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Dann vergleich doch mal das 70-200 mit dem 2.0/200. Dann weisst du dass Zooms, egal wie gut sie sind immer Kompromisse darstellen.
Das gilt aber nur solange du alles in 100% Ansicht anschaust.
 
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70-200/2.8 VR bei 200mm aus der Hand. Ich finds für ein Zoom ziemlich ok.

 
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  1. Die Aufnahmedistanz sollte mindestens 10 Meter betragen. Ein Tele-Zoom, das für Aufnahmen bei normalen/ weiten Motivabständen gebaut ist, erreicht auf kurze Distanz nie die Qualität einer Makro-Festbrennweite - mag es noch so gut sein.
  2. Generell kannst du davon ausgehen, dass Festbrennweiten gegenüber Zooms eine etwas bessere Gesamtleistung bringen. Trotz aller technischen Fortschritten im Objektivbau.
  3. Wenn du einen Eindruck von der praktischen Qualität deiner Objektive gewinnen willst, dann nimm das gleiche Motiv bei größerem Aufnahmeabstand (s. o.) vom Stativ bei ausgeschaltetem VR auf und lass ein Print in A3 anfertigen. Das schaust du dir dann aus 50 bis 100 cm Abstand an. Unterschiede, die du jetzt erkennen kannst, sind relevant.
  4. Die Unterschiede in deinen Vergleichsaufnahmen sind, ob nun richtig belichtet oder nicht, unbedeutend. Mach dir keine Sorgen.
 
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Jow, das 105er bietet registrierbar mehr Aufloesung und Kontrast!

Aber das eine Festbrennweite dann doch noch einen Tick besser ist als ein Zoom bei derselben Brennweite, finde ich verschmwerzbar - sooo gross ist der Unterschied nicht ...


Das hatte ich auch bemerkt und korrigiert - ebenfalls beide auf "Neutral" eingestellt und bei 100% sowie 200% verglichen ...
 
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Liegt absolut im Rahmen.

Übrigens ist das 70-200 bei Blende 4,0 bis max. 5,6 optimal.
Hier wird es näher am 105er liegen.
 
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Wenn die Brennweite (incl. Turnschuh-Zoom), also der Bereich von 80-120 mm passt, dann gibt es keine Alternative zum 105/2.8VR, brutal scharf, kontrastreich, mit sehr angenehmen, frischen Bokeh.
Das Teil ist nicht ganz billig und auch schon recht schwer, aber wenn es irgendwie geht, habe ich es dabei.

Der einzige Nachteil - wer mit dem 105er viel fotografiert, wird unweigerlich seine Blick und die Erwartungen an Schaerfe und Abbildungsqualitaet auf ein, mit anderen Objektiven nur sehr schwer erreichbaren, Niveau anheben.
 
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