Bilderthema Über und rund um Japan 2026

JAP26 - Sakura Kyoto 12/3/26 - 01

JAP26 - Sakura Kyoto 12/3/26 - 02

JAP26 - Sakura Kyoto 12/3/26 - 03

JAP26 - Sakura Kyoto 12/3/26 - 04

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JAP26 - Sakura Kyoto 12/3/26 - 06

Die Kirschblüte ist in Japan sowas wie der offizielle Frühlingsbeginn, kombiniert mit mindestens drei Feiertagen, Festmahl, Reiswein-Druckbetankung und einer Gehaltserhöhung bei gleichzeitigem Urlaub. Leicht überspizt dargestellt. Wenn die Kirschbäume zu blühen beginnen geht jeder raus, wirft sich in Schale und macht mindestens 500 Bilder für Social Media. Die Klamotte wird meist farblich auf die Kirschblüte abgestimmt. Es gibt auch ein eigenes "Fest" dazu - Hanami - das Kirschblütenfest, kennt man ja so oder mit der Apfelblüte auch aus unseren Gefilden, da sind wir also gar nicht so anders als die Japaner*innen.

Da wir eigentlich zu früh dran waren, war nicht klar, ob wir überhaupt was davon mitbekommen. Die Kirschblüte ist unterschiedlich je nach Region und startet in einem Fenster von 2 - 4 Wochen, mal früher - mal später, das hängt vom Wetter ab. Gibt eigene Webseiten die das Fenster dafür je nach Ort präzise vorhersage.

In Kyoto hatten wir aber auch damit tatsächlich Glück, auf Insta hat jemand Bilder gepostet und zack, mussten wir da hin, wie alle anderen. Das was man hier sieht, und was der Alptraum jeder JPG-Komprimierung ist, ist noch nicht mal besonders viel. An den Hotspots ist jetzt seit der letzten Woche die Blüte in vollem Gange und da gibt es ganze Wälder mit Kirschbäumen, oder Berghänge voll damit.
Aber man nimmt was man kriegt. Die Blüten sind jedenfalls wunderschön und zaubern einem instant ein Lächeln ins Gesicht. Ich hoffe dem ein oder anderen hier auch.


tl;dr:
Tourismus-Information Japan zur Kirschblüte:

WIKI:

Nippon.com - official forecast:
 
1 Kommentar
Wölkchen kommentierte
In Hamburg gibt es auch ein Kirschblütenfest, das die Freundschaft zu Japan feiert.
Nach zwei Tagen endet das Fest mit einem großen Feuerwerk über der Außenalster.
 
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Wunder - 3 - Bambus (2 hatte ich als Überschrift vergessen - das war die Bahn...)​

Ich muss hier mal weitermachen, es hilft ja nix Hoffe ich kann Euch trotz der künstlerischen Pause noch mal abholen...
 
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Bambus 01

DER Bambusweg in Tokyo...ohne Menschenmassen? Unmöglich! Stimmt, ist es. Dieses Foto hat meine Frau mit dem Handy gemacht - für die Versteckung der Menschen war die KI zuständig. Ich habe erst gar keine Bilder davon gemacht, weil ohnehin quasi totfotografiert und ich noch genug Bambus an diversen anderen Stellen zu Gesicht bekam.

Diese Hölzer haben eine ungemein hypnotische und beruhigende Wirkung - daher sind die Folgebilder auch bitte meditativ zu betrachten (im Hintergrund sollte säuselnder japanischer Psychedelic-Jazz dazu laufen).

@Wuxi ... damit Du Dich erinnerst wie das bei Sonne und in scharf aussieht

Bambus 01

Bambus 02

Bambus 03

btw...diese so oft fotografierten "Bambusgänge" sind nur halb so spektakulär wie sie fotografisch erscheinen. Der bekannteste in Tokyo ist tatsächlich mal so 100m lang (an der fotogenen Stelle), aber die ganzen anderen als "genauso tolle Alternative" empfohlenen sind auch gerne mal nur 20m entlang eines Bambus-Wäldchens, oder man steigt eine 20 Stufen Treppe hinauf.
Sicher könnte man noch wesentlich mehr zum Thema finden, wenn man sich in ländliche Gebiete begibt, die wirklich richtige "Wälder" haben. Da kamen wir allerdings beim eng gesteckten Reiseplan diesmal nicht hin. Schön ausschauen tuts trotzdem
 
3 Kommentare
Wuxi kommentierte
@Wuxi ... damit Du Dich erinnerst wie das bei Sonne und in scharf aussieht

Dazu sage ich nur:

Pahhh!

Und wer mal gute Japan-Fotos sehen will:

(Wollte sagen „noch ein paar zusätzliche akzeptable Japan-Fotos“)
 
Bworld kommentierte
Tokio?
Das ist doch der Bambuswald bei Kyoto.
 
MOS2000 kommentierte
Du hast vollkommen recht - es ist Arashiyama in Kyoto.
Bambus'sche Fehlleistung - ich kann es aber nicht mehr korrigieren.
 
Senbazuru

Kraniche gelten überall in Japan als Symbol für Glück und Frieden/Segen. In Hiroshima ist das Symbol aber besonders stark vertreten und schmückt überall die Stadt, Schaufenster und ist ein ständiger Begleiter auf allen Wegen.

Die folgenden Bilder liegen alle nur ein paar hundert Meter auseinander - im Zentrum der Stadt findet sich zum Gedenken an das Ereignis mit der Bombe ein ganzer "Friedenspark" mit historischen Gebäuden, ewiger Flamme, Gedenksteinen...und noch viel mehr. Zu viel um es alles zu zeigen und zu erklären, ich kann nur eine kleine Auswahl präsentieren, da das Thema auch schon sehr erschöpfend in allen möglichen Fotoberichten abgehandelt wird. Wer weiterlesen will findet unten ein paar Links zum Einstieg.

Friedensdenkmal - Gedenkstein

Friedensdenkmal - Flamme

Friedensdenkmal - Gebäude

Zu Hiroshima gibt es historisch endlos Dinge zu lesen, zu sehen und zu verstehen. Ich kann das unmöglich zusammenfassen - s. tl;dr. Der Ort ist einer der Plätze auf der Welt, an dem sich das unvorstellbarste und schrecklichste, was man sich ausmalen kann, passiert ist: ein Atombombenabwurf auf eine riesige und belebte Metropole. Das hat die Stadt, die Gegend, die Menschen und die Welt als solche verändert. Neben der Erinnerung an dieses geschichtliche Kapitel ist es aber auch eine sehr schöne, moderne Stadt die sich nach dem Krieg nie geschlagen gegeben hat und unvorstellbare Anstrengungen unternommen hat um nicht von der Landkarte zu verschwinden. Wir waren gerne dort. Gleich geht es noch weiter mit einigen Impressionen der Stadt, abseits der Erinnerung an das dunkelste Kapitel.

tl;dr:
Senbazuru - Tausend Kraniche:

Hiroshima WIKI:

Friedensdenkmal WIKI:
 
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Hiroshima Café

In der Stadt gibt es stylische Hotels, Cafés und Shops, oft abenteuerlich dekoriert. Insgesamt rennt dort viel junges Volk rum.

Hiroshima Bloodsucker & Misery Record Shop

Ich war während des Trips in ganz vielen Plattenläden, aber der hier war der "gnadenloseste". Hinterm Tresen stand eine etwas verschrumpelte, ältere Dame mit schwarz getönter Nickelbrille und spielte die ganze zeit nur Hardcore und sonstige "Auf-Die-Fresse-Musik". Um den Eingang zu finden musste man noch einmal um den Block, und dann einen sehr engen Treppenaufgang hoch in den 2. Stock (== bei uns 1. Stock). Ich schätze ich hätte die Gesamtkosten unserer Reise nochmal in Vinyl investieren können, bin aber stark geblieben, das wäre nur sehr schlecht zu transportieren gewesen. Trotzdem habe ich in Hiroshima ein Gadget für die Anlage gekauft, zu den Mitbringseln später nochmal.
Hiroshima City 01

Hiroshima City 02

Die ganze Stadt ist recht weitläufig angelegt. Im Kernbereich ist "alles neu", also nichts älter als 1945, weil die gesamte Innenstadt dem Erdboden gleichgemacht wurde. Das fühlt sich seltsam an, aber man merkt dass vieles dort "neu geplant" wurde und die Städteplaner sich ausleben konnten. Zum Beispiel mit der Hondori Shopping Street, einer schnurgerade angelegten Mall(straße) mit "allem" was das Herz begehrt, dort kann man stundenlang wandeln und sich umsehen. Es gibt fast nichts was es nicht gibt - von billo bis exklusiv. In Hiroshima haben wir die meisten Sachen als Erinnerung/Mitbringsel gekauft.

Dabei sehr zu empfehlen der große Shop im Hiroshima Orizuru Tower - von dem auch die letzten beiden Bilder der Serie gemacht sind. Die Aussichtsplattform kostet Eintritt, nervt aber mit einem rundum gespannten Sicherheitsnetz, was viele Fotos sehr stört. Man kann dann aber einen Fußweg nach unten nehmen der sich wie eine großzügige Wendeltreppe, ohne Stufen, am Gebäude nach unten schraubt und schöne Blicke bietet. Auch in Hiroshima war uns das Wetter hold.
 
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Getränke- und Auto-Boxen

Japaner packen alles in würfelige Formate, ihre Autos und auch ihre Getränkeautomaten. Diese Teile stehen in Japan -überall-, wirklich überall. Das Geschäftsmodell scheint so beliebt und erfolgreich, dass man sich wundert, warum bei uns diese Teile nicht auch längst so verbreitet sind. Haben doch bei uns diese Automaten auf Bahnsteigen oder in irgendwelchen Durchgängen immer so einen Schmuddel-Faktor, sind sie dort drüben ein alltäglicher Begleiter und selten in schlechtem Zustand.


Allerlei seltsame Genüsse

Blau bedeutet "gekühlt", rot sind "warme Drinks". So kann man tatsächlich aus den Automaten heißen Kaffee oder Tee ziehen. Die Preise sind recht moderat. 100 Yen sind so roundabout 55 Euro-Cent, dafür gibt es meist ein simples H²O. Allerdings sind die Maschinen manchmal recht hartnäckig im Verweigern der eingeworfenen Münzen. Dickköpfig geradezu. Sie sind ein guter Anlaufpunkt um das Kleingeld loszuwerden, das sich unweigerlich über die Tage in einem fetten Blob in der Börse oder einer Tasche sammelt, wahrscheinlich ist dies sogar ein großer Part des Erfolgsmodells.


Zieh Dir einen kleinen Luxus

Vor einem Nobelrestaurant steht dann die Nobel-Variante - man muss also nicht rein um einen Schampus zu schlürfen. 3500 Yen kostet der Spaß, also so gute 18,50. Will gar nicht wissen wie sich die kleine Flasche beim öffnen so verhält, wenn sie aus einem oberen Fach runterdonnert.


Sie sind auch hier

Aber natürlich gibt es auch die klassischen Getränke in weniger gepflegten Automaten. Die Natur versucht sich regelmäßig die verlorenen Gebiete zurückzuerobern, aber wahrscheinlich hat sie dabei schlechtere Karten. Kann natürlich auch hübsch aussehen, wenn daran was rankt das vielleicht auch hübsch blüht, war hier aber noch nicht soweit. Pepsi war deutlich unterrepräsentiert.


Suntory BOSS is the boss

Der BOSS ist weit verbreitet - ich habe die Marke im Kopf, weil mir im Film "Perfect Days" von Wenders diese Sorte schon im Automaten aufgefallen war. Hatte die ganze Zeit gehofft der Protagonist lässt sich zum Arbeitsbeginn einen "BOSS" raus. Aber er trank immer was anderes. Tatsächlich begann er seinen Tag aber immer mit einem Getränk aus dem Automaten direkt auf dem Parkplatz seiner Behausung. INteressant auch hier, dass das Logo so gar nicht auf einen japanischen Menschen abstellt, erfolgreich scheinen sie aber zu sein.


tl;dr:
Wenn man sich was rauslässt, dann hat man allerdings ein Problem - man hat ein Getränk in der Hand, und in Japan ist es sehr verpönt im gehen was zu essen oder zu trinken. Man packt das Item also in eine Tasche, oder muss vor Ort ein Plätzchen suchen um seinen Durst in pausierender nicht-Bewegung zu stillen.

Das weitere Problem ist dann der "Müll" den man in der Hand hält, denn in Japan gibt es keine Mülleimer, also öffentlich im Raum. 711 und Konsorten haben welche, an Bahnhöfen auch, aber so auf der Straße wird man mit dem Abfall alleine gelassen. Zu einer ausgiebigen Stadterkundung gehört daher eine "Mülltüte" die man tagaus-tagein mit sich herumträgt um dann den Abraum in der Unterkunft zu entsorgen, dort oft mittels eines schwierig geregelten Recycling-Systems. Und dabei wundern sich ja die Menschen die Deutschland besuchen immer schon über unseren Recycling-Fimmel.
 
svantevit kommentierte
Sehr guter Reisebericht mit Infos und Tiefe.
Habe den Eindruck, dort wird mit mehr Respekt und Achtung sowie Verständnis für Allgemeingut und Ordnung gegenseitig umgegangen.
Schon die Grafiken und Comics sind ein Ausdruck für eine verspielte willkommene Welt.

Begeistert interessiert gelesen.
 
MOS2000 kommentierte
Danke fürs mitreisen.

Ich bin mit dem Bericht ja noch nicht fertig, immer wenn sich so eine Sache dem Ende nähert werde ich extrem "langsam", weiß auch nicht genau warum das so ist. Theoretisch sollte man sich angewöhnen schon während der Reise ein Tagebuch zu führen oder bestimmte Texte auszuarbeiten. Kriege ich dann aber auch iwie nicht hin. Es geht noch weiter mit Osaka, Okinawa, dem Berg Fuji und einem Satz mit Abschlussbildern. Alles nicht so richtig in Reihenfolge, aber passt schon.
 
svantevit kommentierte

Ich vermisse ein Fotogeschäft. Mit vielen alten Dingen
 
MOS2000 kommentierte
Wird nicht dabei sein, weil mich alter Foto-Kram leider gar nicht interessiert, und selbst für den neuen Kram ich seit der GFX keinerlei Update-Urge mehr verspüre (dauert wohl noch ein paar Jahre...). Es geht momentan eigentlich nur noch um Bilder, und das ist so befreiend, genauso wie bei HiFi, wenn man mit der Anlage endlich angekommen ist und sich nur noch um Musik kümmern kann.


Allerdings fand ich es bei einigen Besuchen in Elektronik-Tempeln recht bemerkenswert, dass man dort z. B. Hasselblad Kameras einfach so in die Hand nehmen kann - genauso wie an den Inseln von Canon oder Nikon. Der Kram liegt da einfach so rum, kein Gang zum Service notwendig, der Dir dann "vielleicht", wenn Du würdig erscheinst, eine Kamera in die Hand gibt.

Wenn Du solche Vintage-Shops sehen willst, dann ist Instagram Dein Mekka, weil dort die Freaks quasi jeden noch so undergroundigen Laden irgendwie aufspüren und besuchen.
 
Wuxi kommentierte
Allerdings fand ich die Exponate in den Shops (wo ich war) extrem abgegriffen. Niemals nicht hätte ich da ein Ausstellungstück erworben auch nicht für -30%.

Also wie hier bei Mediaturn, wo ich niemals einen Kopfhörer aufsetzen würde. (Ohne ihn zuvor in Sagrotan zu baden.)
 
OK - Osaka - noch ‘ne Stadt, noch mehr Menschen, noch mehr seltsames Essen.

Zunächst eine Kleinigkeit zur Gebietsaufteilung in der Ecke - Kyoto und Osaka liegen dicht beieinander, so dicht, dass man problemlos mit der Bahn "hin- und herfahren kann". Bei einem Trip überlegt man sich meistens, in welcher der beiden Städte man residiert, und plant einen Ausflug jeweils in die andere Stadt. Wir waren stationiert in Kyoto und sind dann nach Osaka gefahren - wenn wir heute nochmal planen würden, dann wäre das höchstwahrscheinlich andersherum. An Kyoto kommt man allerdings nicht vorbei, wenn man typisch japanische Schreine, Tempel, Gärten und prinzipiell japanische Kultur sehen möchte. Als historische Kaiserresidenz ist Kyoto ein nationales Kulturzentrum erster Güte. Wir sind aber alle nicht so “Tempelaffin”, daher haben wir in Kyoto wohl recht viel vom echten japanischen Kulturgut verpasst.

Osaka - Dotonbori zentral
Osaka ist die "knorzeligere" Stadt, mit mehr schräger Bebauung, und dem, was man als Tourist so Japan-typisch im Kopf hat. Enge Straßen mit chaotischer Elektrik, wuselige Geschäfte an diesen Straßen und so etwas wie "Nightlife". Kyoto hingegen ist iwie "gerade, modern und vergleichsweise spießig." Die Bilder aus Osaka zeigen unweigerlich und immer den zentralen Platz mit der Läufer-Figur im Viertel Dotonbori, eine Art Wahrzeichen für Osaka selbst - es handelt sich dabei eigentlich um ein simples Werbeschild der Firma “Glico”, welches aber ultra konstant an dieser Stelle immer wieder weiterentwickelt wurde, und im gesellschaftlichen Gedächtnis der Japaner tief verwurzelt ist. Es handelt sich bei Glico um einen Konzern, der Süßwaren und Snacks herstellt. Bei uns wäre evtl. ein riesiges Banner von “Werthers Echte”-Bonbons vergleichbar mit der Werbebotschaft.


Osaka - Raus aus dem Bahnhof

Osaka - Abendeinsatz

Osaka - Krabbenfutterdeko

Osaka - Tako-yaki
Das “Kultessen”, welches man Osaka probieren muss, ist “Takoyaki”, dabei handelt es sich um einen Baby-Octopus, der mit softem Teig-Überzug in Waffeleisen-artigen Formen ausgebacken wird. Es wird dort überall als Streetfood angeboten (s. tl;dr, ich fand das so “semi-lecker”, habe aber vielleicht den falschen Stand angesteuert oder falsche Erwartungen gehabt.


Osaka - Wuselstadt

Osaka - Shopping mit ein paar Freunden


Zum Großraum Kyoto/Osaka gehört auch noch Kobe, was man international wegen des dort produzierten Rindfleisches sehr gut kennt. Und tatsächlich haben wir in Kyoto unser "Steak Essen" veranstaltet, was mal richtig teuer war, aber auch ein unglaublicher Genuss. Wenn man das schon einmal im Leben macht, dann auch dort in der Ecke. Es wird übrigens noch viel mehr Fleisch in gleicher (oder sogar noch besserer Qualität) dort erzeugt, aber Kobe hat sich mit schlauem Marketing international positioniert.

tl;dr:
Zum zentralen Platz in Dotonbori:

WIKI zu Glico:

WIKI zu Tako-yaki
 
3 Kommentare
of51 kommentierte
Ich bin sehr erstaunt das es in einer japanischen Großstadt diese chaotische Verlegung elektrischer Luftkabel gibt.

Darf ich dein Bild von Osaka an meine ehemaligen Arbeitskollegen weiter leiten?
 
MOS2000 kommentierte
Klaro, mach mal.
Diese Kabelverhaue sind auch in Japan immer noch zu finden je enger und altstadtmäßig es wird. In Osaka ist es mir in den Gassen nur besonders aufgefallen, weil es auch irgendwie malerisch aussah.
Gegen Vietnam zum Beispiel ist das aber der totale Kabel Kindergarten.
 
Wuxi kommentierte
Oberirdische Kabel, ja! Chaotisch?


Ich fand es sah meistens sachgerecht verlegt aus und nicht wie in vilelen Ländern wo man das Gefühl hat dass JEDER sich da dran zu schaffen macht.
 
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olynik kommentierte
Lustig. Ich kenne Okonomiyaki von japanischen Freunden aus London. Mir wurde von denselben erklärt, das dass nichts anderes bedeutet als 'du kannst braten, was immer du willst', also ein Resteessen wenn unerwartet Gäste aufkreuzen und man einfach den noch vorhandenen Inhalt des Kühlschrankes in die Pfanne wirft. Kult-Essen vielleicht dadurch ja, Spezialität wohl eher nein. Kommt sicher auf die kreativen Fähigkeiten des Person in der Küche an. Auf dieser Note: Guten Appetit.
 
Wuxi kommentierte
Wie Pizza halt.

Kommt drauf was die Mama so rumliegen hat.
 
MOS2000 kommentierte
Das haben wir natürlich auch gegessen, und es schmeckte genauso wie das, was in meinem Elternhaus als "Urschlammpfanne" bekannt war...Verschiedene Gemüse mit Ei drüber. Durch die asiatischen Saucen bekommt es noch ein wenig Pep. Aber grundlegend war es Reste-Bruzzel-Pfanne.
 
Wuxi kommentierte


Kommt wie bei der Pizzera natürlich drauf an wo man hingeht.

Ich habe immer abwechselnd gegessen: Ramen - Sishi - Ramen - Sushi - - -
 
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